Benthe

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Journalistisches: Benthe in den Medien


Übersicht

Benther Senioren besichtigen Joghurt-Fabrik in Berenbostel

02.05.2008

Calenberger Zeitung

S. 15

Förderverein wählt Vorstand neu

02.05.2008

Calenberger Zeitung

S. 15

Gottsmann ist Volkskönig

17.04.2008

Calenberger Zeitung

S. 11

Bergstraße wird zur Spielstraße

16.04.2008

Calenberger Zeitung

S. 9

Frühjahrsputz bewährt sich

10.04.2008

Calenberger Zeitung

S. 8

Benther Laden trotzt dem Trend

09.04.2008

Calenberger Zeitung

S. 9

Ortsrat kommt zusammen

09.04.2008

Calenberger Zeitung

S. 9

Manfred Bohr spendet Erlös für gute Zwecke

06.04.2008

Hallo Sonntag

S. 4

Benther spenden Geld für Renovierungsarbeiten

05.04.2008

Calenberger Zeitung

S. 12

Wasserleitung wird gebaut

05.04.2008

Calenberger Zeitung

S. 12

Benther Senioren-Team erhält Nachhilfe-Unterricht in Gärtnerei

02.04.2008

Calenberger Zeitung

S. 7

Helmut Schäfer ist der Schützenkönig

01.04.2008

Calenberger Zeitung

S. 12

Illegal Müll entsorgt beim Frühjahrsputz

01.04.2008

Calenberger Zeitung

S. 13

Von Karatekämpfern und Liebesbriefen

29.03.2008

Calenberger Zeitung

S. 13

Skulpturen und Acrylbilder im Kunstraum

25.03.2008

Calenberger Zeitung

S. 10

Frühjahrsputz in Benthe: wer macht da mit?

16.03.2008

Hallo Sonntag

S. 7

Bohr erneuert Plädoyer für Grundschule

10.03.2008

Calenberger Zeitung

S. 10

130 Jungen und Mädchen schmücken Benther Osterbaum

07.03.2008

Calenberger Zeitung

S. 11

Satteldach in vier Stunden errichtet

24.02.2008

Hallo Sonntag

S. 4

Ortsbürgermeister lädt zum Neujahrsempfang

24.02.2008

Hallo Sonntag

S. 7

Benther Kirchengemeinde feiert mit Helfern Richtfest

22.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 13

Gehrold will den Verein auf Kurs halten

19.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 13

Osterbaum wird geschmückt

18.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 9

Versammlung

16.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 8

Benther feiern zünftig Richtfest

16.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 12

Bürgermeister lädt Bürger ein

14.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 12

Kinder bauen Nistkästen

11.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 9

VSV Benthe hat einen neuen Vorsitzenden

11.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 9

Osterbaum wird geschmückt

10.02.2008

Hallo Sonntag

S. 4

Alireza Omumi thematisiert die Liebe in seinen Bildern

09.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 17

Vorsitzender verleiht zahlreiche Pokale

07.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 8

Alireza Omumi stellt aus

03.02.2008

Hallo Sonntag

S. 4

Jahresempfang in Benthe

03.02.2008

Hallo Sonntag

S. 4

Termine

02.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 15

Arbeiten am Dach gehen zügig voran

02.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 16

Nistkästen: Kinder dürfen wieder sägen

02.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 16

Stadt verlangt jetzt Lesegebühr

01.02.2008

Calenberger Zeitung

S. 10

Benther besuchen Schokofabrik

31.01.2008

Calenberger Zeitung

S. 8

22-Jährige aus Benthe will Opernsängerin werden

31.01.2008

Calenberger Zeitung

S. 12

Feuerwehr Benthe feiert zum 105. Jahrestag Scheunenfest

22.01.2008

Calenberger Zeitung

S. 12

Gutshaus wird zur Wohnanlage

22.01.2008

Calenberger Zeitung

S. 12

Feuerwehr legt Bericht vor

16.01.2008

Calenberger Zeitung

S. 9

Benther Gärtner wird geehrt

14.01.2008

Calenberger Zeitung

S. 12

Nachbar hört Geräusche

05.01.2008

Calenberger Zeitung

S. 14

Senioren reißen Anbau ab und sichern Nahversorgung

04.01.2008

Calenberger Zeitung

S. 10

Singles feiern bis morgens

02.01.2008

Calenberger Zeitung

S. 9


02.05.2008, Calenberger Zeitung, S. 15

Benther Senioren besichtigen Joghurt-Fabrik in Berenbostel

Die Mitglieder des Benther Senioren-Teams haben eine Joghurt-Fabrik in Berenbostel besucht. Eine Produktionsmitarbeiterin führte die Teilnehmer durch die verschiedenen Bereiche der Firma und informierte die Benther mit viel Fachwissen und Humor über den Herstellungsprozess. „Es war eine tolle Besichtigung mit wunderbaren Eindrücken”, stellten die Senioren im Anschluss an den Rundgang fest. Zum Schluss durften die Senioren sämtliche Produkte der Firma probieren.



02.05.2008, Calenberger Zeitung, S. 15

Förderverein wählt Vorstand neu

Manfred Bohr gibt Pläne für dieses Jahr bekannt – Benther nehmen an Gartenaktion teil

Bei der Mitgliederversammlung des Födervereins Dorfentwicklung Benthe hat der Vorsitzende Manfred Bohr zahlreiche Mitglieder begrüßen können. Unter anderem berichtete Bohr über unterschiedliche Pflanzaktionen, die zu Beginn des Jahres stattgefunden haben. Zudem teilte der Vorsitzende mit, dass sich der Förderverein an der „Gartenaktion Hannover 2009” beteiligen wird. Geplant sei, auf dem Naturlehrpfad und an den Hügelgräbern am Benther Berg neue Informationstafeln aufzustellen.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung waren die Neuwahlen des Vereinsvorstands. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Manfred Bohr, erster Vorsitzender, Irmtraut Kosin, stellvertretende Vorsitzende und Jürgen Schute, Schatzmeister, wurden jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer in den erweiterten Vorstand wurden Axel Horstmann, Detlef Hüper und Michael Kühn gewählt.

„Auch in diesem Jahr haben wir wieder einiges vor. So werden wir am 1. Juni gemeinsam mit Lenthe und Velber eine Königstour durch Benthe anbieten und anschließend im Sporthaus gemeinsam zu Mittag essen”, sagte Bohr am Ende der Versammlung. Ferner plant der Förderverein wieder Lesungen und Pflanzaktionen.



17.04.2008, Calenberger Zeitung, S. 11

Gottsmann ist Volkskönig

Beim Volkskönig- und Teamschießen in Benthe hat sich die Mannschaft des VSV Benthe Tennis mit 273 Ring als bestes Team bewiesen. Den zweiten Platz belegte die Feuerwehr Benthe III mit 265 Ring gefolgt vom Team der Feuerwehr Benthe I mit 260 Ring.

Volkskönig 2008 in Benthe wurde mit 49 Ring und einem Teiler von 48,5 Markus Gottsmann, dicht verfolgt von Herbert Skodzik und Christian Gerasch. Als beste Frau belegte Nicole Behrens den vierten Platz. Bester Einzelschütze mit 94 Ring war Herbert Skodzik vom VSV Tennis.



16.04.2008, Calenberger Zeitung, S. 9

Bergstraße wird zur Spielstraße

Der Ortsrat Benthe stimmt für die Sperrung des Parkplatzes vor der Grundschule

Der Parkplatz vor dem Kindergarten und der Grundschule in Benthe wird für den Verkehr gesperrt. Die Bergstraße soll als Spielstraße ausgewiesen werden.

In der Diskussion um die Sicherheit der Benther Kinder ist der Ortsrat am Montagabend einen großen Schritt voran gekommen. „Mit dieser Entscheidung haben wir eine unendliche Geschichte zu einem Abschluss gebracht”, sagte Ortsbürgermeister Manfred Bohr. Seit fast zehn Jahren sei darüber diskutiert worden, wie die Gefahrenzone an der Bergstraße für Schul- und Kindergartenkinder entschärft werden kann. Im Ortsrat wurde nun einstimmig beschlossen, den Parkplatz zu sperren und die Bergstraße zu einer verkehrsberuhigten Zone zu machen. „Ich habe immer betont, dass die Sicherheit der Kinder wichtiger sein muss als die Bequemlichkeit der Eltern”, sagte Bohr.

Verworfen wurde dagegen die Idee, eine sogenannte Elternhaltestelle einzurichten, an der die Kinder aus den Autos aussteigen können. „Ich finde es schade, dass dieser Vorschlag in der Schublade verschwindet”, sagte der Fachbereichsleiter der Stadt Ronnenberg, Wolfgang Zehler. Das Projekt hätte Zugeständnisse von allen beteiligten Interessensgruppen erfordert und somit für mehr Akzeptanz sorgen können, sagte Zehler. Trotzdem sei er mit der nun getroffenen Entscheidung einverstanden, die in den kommenden Wochen umgesetzt werden soll.

Zufrieden zeigte sich auch Andrea Stielow, die Vorsitzende des Schulelternrates. „Wir hatten zwar auf einen Zebrastreifen oder die Verbreiterung des Fußweges gehofft”, sagte sie. Es sei jedoch nachvollziehbar, dass die Stadt solche umfangreichen Lösungen derzeit nicht finanzieren kann. (Gerko Naumann)



10.04.2008, Calenberger Zeitung, S. 8

Frühjahrsputz bewährt sich

Mehr als 30 Benther Bewohner haben sich am Frühjahrsputz ihres Ortes beteiligt. Bereits im 16. Jahr in Folge hat der Förderverein Dorfentwicklung Benthe zu dieser Aktion aufgerufen. Ortsbürgermeister Manfred Bohr freute sich, dass sich so viele Mitbürger an der Müll-Sammel-Aktion beteiligten und sogar komplette Familien erschienen waren. „So lernen Kinder rechtzeitig, wie sie ihre Umwelt von Müll und Unrat befreien können”, sagte Bohr. Insgesamt sammelten die Beteiligten weniger Müll als in den Vorjahren ein. Dies führte der Ortsbürgermeister unter anderem darauf zurück, dass der Frühjahrsputz Erfolge zeigt und die Bevölkerung scheinbar umweltbewusster werde. „Leider haben wir sehr viel Müll an der Bundesstraße und an der Kreisstraße gesammelt”, sagte Bohr und fügte hinzu: „Manche Autofahrer machen es sich zu einfach und schmeißen ihren Müll einfach aus dem Fenster.”



09.04.2008, Calenberger Zeitung, S. 9

Benther Laden trotzt dem Trend

Familienbetrieb verkauft seit 1925 im Ort Lebensmittel – Traditionsgeschäft feiert Umbau

Der Familienbetrieb Behrens in Benthe versorgt seit 1925 Bürger aus der Ortschaft mit Lebensmitteln. Auch in Zeiten von Großmärkten und Discountern erfreut sich das Geschäft großer Beliebtheit. Jetzt ist der Tante-Emma-Laden sogar ausgebaut worden.

Ein Grund für den Erfolg des kleinen Lebensmittelgeschäftes am Steinweg ist für Inhaber Stefan Behrens die langjährige Anpassungsfähigkeit. „Wir trotzen mit dem Kleinladen dem Trend, reagieren spontan auf Bedürfnisse, aber wahren historische Details”, sagt der 43-Jährige. Er führt das Geschäft jetzt in der dritten Generation. Inzwischen ist der Einzelhandelsbetrieb der älteste in Benthe.

Im Vergleich zu früher habe sich natürlich jede Menge verändert, berichtet Behrens. „Mein Opa Heinrich hat noch Waren mit einer Handkarre ausgeliefert”, erzählt er. Im Jahr 1964 habe dann sein Vater Hans-Heinrich den Laden übernommen und Selbstbedienung eingeführt. „Im Lauf der Zeit hat sich dann auch das Warenangebot dem Zeitgeist angepasst”, sagt Stefan Behrens. Er übernahm das Geschäft 1996 und fing an, den Verkaufsbereich auszubauen. „Ich habe eine Käsetheke eingeführt und 1999 einen Anbau für das Weinsortiment errichten lassen”, erzählt der Einzelhandelskaufmann. Um die Bedürfnisse der Bürger zu ermitteln, hat Behrens sogar schon einmal eine Umfrage gestartet: „Danach habe ich Schreibwaren in das Angebot aufgenommen.” Seit drei Jahren bietet er auch einen Postservice an.

Trotz aller Anpassung legt Behrens großen Wert auf die Geschichte des Ladens. Als er das erste Mal erweiterte, ließ er den Anbau um eine von seinem Opa gepflanzte Esche errichten. „Ich wollte den Baum wegen der Erinnerungen nicht fällen lassen”, erzählt Behrens. Auch bei seinem jüngsten Umbau hat Behrens wenig verändert. „Die äußere Verkaufsfläche ist seit Ostern baulich integriert”, berichtet er. Damit sei der Laden jetzt 135 Quadratmeter groß.

Und das soll gefeiert werden: Für Sonnabend, 12. April, lädt Behrens von 10 Uhr an zu einer kleinen Feier mit Bratwürstchen, Kinderspielen und Musik ein. Behrens, dem seine Lebensgefährtin Karin Hontzia im Laden hilft, kann sich keinen anderen Beruf vorstellen – trotz eines 14-Stunden-Tages. Das Geschäft gebe ihm die Möglichkeit, Kreativität umzusetzen. Und mit dem einjährigen Sohn Pierre steht auch schon ein Nachfolger bereit. (Ingo Rodriguez)



09.04.2008, Calenberger Zeitung, S. 9

Ortsrat kommt zusammen

Der Ortsrat Benthe trifft sich am Montag, 14. April, um 17.15 Uhr zu seiner Sitzung im Vereinsheim der Tennissparte des VSV Benthe an der Straße Am Hammfeld. Vor der Versammlung lädt das Gremium um 16 Uhr zu einer Ortsbegehung ein. Treffpunkt ist die Villa Kunterbunt in der Bergstraße. (kro)



06.04.2008, Hallo Sonntag, S. 4

Manfred Bohr spendet Erlös für gute Zwecke

Anlässlich seines Jahresempfanges hatte der Benther Ortsbürgermeister Manfred Bohr auch eine reichhaltige Tombola geboten. Der Erlös der Tombola ergab einen Betrag in Höhe von 1200 Euro. Diesen überreichte Manfred Bohr nun der Villa Kunterbunt (700 Euro) und der Kirchengemeinde Benthe (500 Euro).

„Beide können dieses Geld für dringende Renovierungsarbeiten in ihren Einrichtungen sehr gut gebrauchen. So wird ja gerade das Gemeindehaus renoviert, und die sanitären Anlagen in der Villa Kunterbunt müssen dringend erneuert werden”, sagte Manfred Bohr Freitag bei der Übergabe der Spenden.

Das Geld nahmen für die Villa Kunterbunt Martina Langhorst und für die Kirchengemeinde Benthe der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Dr. Christian Gerasch, entgegen.

Das war der 7. Jahresempfang in Folge von Ortsbürgermeister Manfred Bohr, und jedes Mal wurde eine Tombola angeboten. Den Erlös haben jeweils Benther Einrichtungen erhalten, so unter anderem die Bücherei Benthe, der NewKammerChor und der Förderverein Dorfentwicklung Benthe.



05.04.2008, Calenberger Zeitung, S. 12

Benther spenden Geld für Renovierungsarbeiten

Über einen Zuschuss für die Finanzierung umfangreicher Renovierungsarbeiten freuen sich der Benther Kinderhort Villa Kunterbunt und die evangelische Kirchengemeinde.

Ortsbürgermeister Manfred Bohr überreichte gestern der Hortleiterin Iris Ahrens und dem Kirchenvorstandsvorsitzenden Christian Gerasch jeweils einen Umschlag, gefüllt mit Banknoten. Das Gesamtbetrag in Höhe von 1200 Euro war beim Jahresempfang des Benther Ortsbürgermeisters am 9. März im Gasthaus Fellersmann zusammengekommen.

Die Villa Kunterbunt erhielt 700 Euro. Das Geld soll nach Angaben der Hortleiterin für die Erneuerung der Waschräume und Toiletten verwendet werden. Einen Betrag in Höhe von 500 Euro bekam der Kirchenvorstand, der das Geld dringend für die Finanzierung der Dachsanierung des Gemeindehauses benötigt. (ir)



05.04.2008, Calenberger Zeitung, S. 12

Wasserleitung wird gebaut

In der Straße Am Hengstgarten müssen neue Wasserleitungen verlegt werden. Die Arbeiten lässt das Versorgungsunternehmen Eon-Avacon ausführen. Die Arbeiten beginnen am Mittwoch, 9. April, und dauern voraussichtlich bis 30. Mai. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Nach Angaben der Stadtverwaltung handelt es sich um die Weiterführung der im vergangenen Jahr begonnenen Arbeiten. Weitere Informationen erteilt das Team Bautechnik der Stadt unter Telefon (05 11) 4 60 03 10. (ker)



02.04.2008, Calenberger Zeitung, S. 7

Benther Senioren-Team erhält Nachhilfe-Unterricht in Gärtnerei

Das Benther Senioren-Team pflegt in Benthe seit vielen Jahren Beete, Grünanlagen, Rabatten und vieles mehr, um das Erscheinungsbild des Bergdorfes zu verbessern. So wurden in der vergangenen Woche die in der Salinenstraße und auf dem Festplatz gepflanzten Obstbäume beschnitten. Um Saat, Aufzucht und Anpflanzung von Gewächsen fach- und sachgerecht durchführen zu können, erhielt das Benther Senioren-Team jetzt eine praktische Einweisung in der Gärtnerei Manfred Behre. „Wir haben viel gelernt und sind sicher, die erhaltenen Anregungen in Kürze in die Tat umsetzen zu können”, freut sich das Benther-Senioren-Team.



01.04.2008, Calenberger Zeitung, S. 12

Helmut Schäfer ist der Schützenkönig

Benther Schießsportverein richtet am Sonnabend und Sonntag Volkskönigsschießen aus

Die Benther haben einen neuen Schützenkönig. Ermittelt wurde der beste Schießsportler der Schützengesellschaft Benthe zum ersten Mal nach der Regel, dass der Teiler für den Sieg ausschlaggebend ist. Nach einem spannenden Wettkampf stand Helmut Schäfer als Sieger fest, denn er schoss den besten Teiler und führt damit die Riege der herausragenden Schützen an. Ihm stehen Heinz Volker als erster Ritter und Andreas Köhler als zweiter Ritter zur Seite. Werner Köhler errang außerdem zwei Pokale.

Für das nächste Wochenende laden die Schützen zum Volkskönigsschießen ein. Benther Bürger, die mindestens 18 Jahre alt sind und nicht einem Schützenverein angehören, können am 5. und 6. April ihre Treffsicherheit beweisen. Der Wettbewerb wird am Sonnabend von 14 Uhr bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 Uhr bis 12 Uhr auf dem Schießstand im Saal des Gasthauses Carthus am Steinweg ausgetragen.

Außerdem wird die beste Mannschaft ermittelt. Das Teamschießen ist auch für Jugendliche ab zwölf Jahren möglich. Drei Personen bilden jeweils eine Mannschaft. Nachbarn, Freunde und andere Gruppen können Teams bilden und beim Volkskönigsschießen um den Pokal wetteifern. Geehrt werden die Volkskönige beim Maibaumaufstellen am 1. Mai. Die Ausschreibungen liegen im Vereinslokal aus. (Kerstin Siegmund)



01.04.2008, Calenberger Zeitung, S. 13

Illegal Müll entsorgt beim Frühjahrsputz

Benthes Ortsbürgermeister ärgert sich

Bürger haben am Sonnabend in ihrer Freizeit öffentliche Flächen von Unrat befreit. In Benthe nutzten Unbekannte die Aktion dazu, illegal Müll zu entsorgen.

Der Ortsbürgermeister Manfred Bohr ist sehr verärgert: Auf dem großen Container, den die Abfallentsorgungsgesellschaft aha im Ort aufgestellt hat, türmten sich gestern morgen blaue Plastiksäcke, prall gefüllt mit Haus- und Sperrmüll. „Unbekannte haben am Wochenende die Säcke auf das Netz geworfen, mit dem am Sonnabend der Container abgedeckt wurde”, sagt Bohr.

Das sei „eine Schweinerei”, denn der große Behälter sei ausschließlich rosafarbenen Säcken vorbehalten. Diese wurden am Sonnabendvormittag von 32 freiwilligen Helfern beim Frühjahrsputz im Ort gefüllt. Die Ehrenamtlichen – auch dabei Familien mit Kindern – säuberten öffentliche Flächen gründlich von Müll und Unrat jeglicher Art. „Wir haben sogar ein altes Fahrrad gefunden”, sagt Bohr. Dass Bürger den von freiwilligen Helfern gefüllten Container für die illegale Müllentsorgung benutzten, ärgert den Benther sehr.

Mitarbeiter der Stadtverwaltung sammeln heute die restlichen rosafarbenen Säcke ein. Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler zieht eine positive Bilanz: „In zwei Fällen haben sich die Helfer sogar dafür entschuldigt, dass sie nicht alles geschafft haben”. (Kerstin Siegmund)



29.03.2008, Calenberger Zeitung, S. 13

Von Karatekämpfern und Liebesbriefen

Die Ausstellung eines Künstlerpaares aus Hannover wird morgen im Kunstraum Benther Berg eröffnet

Im Kunstraum Benther Berg können sich Interessierte ab Sonntag davon überzeugen, dass Acrylmalerei und Metallskulpturen zusammenpassen.

„Äußerlich scheint unsere Kunst auf den ersten Blick grundverschieden zu sein”, sagt Meike Zopf. Sie stellt im Kunstraum Benther Berg Acrylbilder aus, die sie im Laufe der vergangenen zehn Jahre gemalt hat. Ihr Lebensgefährte Hilmar Jess zeigt Metallarbeiten, die mit Holz oder Glas verziert sind. Die geborene Berlinerin und der Hannoveraner stellen nicht zum ersten Mal gemeinsam aus. Sie haben ein gemeinsames Ziel: „Es geht uns nicht so sehr um die Form, sondern darum, uns mit unserer Kunst auszudrücken”, sagt Zopf.

Auf bis zu zwei Quadratmeter großen Acrylbildern setzt die Künstlerin Themen wie Heiligenfiguren oder Liebesbriefe um. Jess arbeitet gegenständlich: „Meine geschweißten Skulpturen tragen Titel wie Skarabäus oder Karatekämpfer”, sagt Jess. Die studierte Kunsttherapeutin und der gelernte Kaufmann haben ihre Arbeiten bereits in vielen großen Städten Deutschlands und Europas ausgestellt. „Trotzdem kommen wir immer wieder gerne in kleinere Orte”, sagt Zopf. Obwohl sie häufig von Kunstkritikern gelobt würden, sei ihnen die Meinung der Menschen wichtig, die keine Fachleute seien. (Gerko Naumann)



25.03.2008, Calenberger Zeitung, S. 10

Skulpturen und Acrylbilder im Kunstraum

Mit Spannung wird die neue Ausstellung im Kunstraum Benther Berg erwartet. Die aus Berlin stammende Malerin Meike Zopf und der Lindener Skulpturenkünstler Hilmar Jess eröffnen am Sonntag, 30. März, um 11Uhr an der Bergstraße 3 eine gemeinsame Ausstellung. Jess erzielt mit seinen Metallarbeiten stets eine große Aufmerksamkeit. Die Stimmungsbandbreite reicht von völliger Begeisterung bis zu totaler Ablehnung. Zopfs Acrylbilder haben sowohl delikat gemalte Blumenmotive als auch figürliche Darstellungen und Symbolhaftes. Der Benther Künstler Uwe Ahrens spricht bei der Vernissage. (ker)



16.03.2008, Hallo Sonntag, S. 7

Frühjahrsputz in Benthe: wer macht da mit?

Der Förderverein Dorfentwicklung Benthe organisiert auch in diesem Jahr den „Frühjahrsputz”, der schon zur Tradition geworden ist. Er findet statt am Sonnabend, 29. März. Treffpunkt ist um zehn Uhr auf dem Dorfplatz. „Wir wünschen uns, dass auch in diesem Jahr viele Helfer dabei sind, um diese Aktion zu unterstützen und um Müll in unserem Dorf zu sammeln. In den vergangenen Jahren haben stets viele geholfen” so Vorsitzender Manfred Bohr.

Nach der Säuberungsaktion lädt der Förderverein Dorfentwicklung Benthe die fleißigen Helferinnen und Helfer ins Sporthaus zu einem Imbiss ein. Dabei besteht auch Gelegenheit, über die Aktion nochmals zu plaudern. (r)



10.03.2008, Calenberger Zeitung, S. 10

Bohr erneuert Plädoyer für Grundschule

Jahresempfang mit mehr als 200 Gästen

In Benthe gibt es fast dreimal soviele Senioren wie Kinder unter sechs Jahren. Wie sich das für den Bestand der örtlichen Grundschule auswirkt, war gestern ein Thema beim Jahresempfang von Ortsbürgermeister Manfred Bohr (CDU).

Der Christdemokrat sprach sich vor mehr als 200 Gästen im Saal des Gasthauses Fellersmann für den Erhalt der Zwergschule aus: „Die Grundschule ist für den Ort lebensnotwendig”, sagte Bohr und begrüßte ausdrücklich die Schulleiterin Ute Braß. Ob es gelingen kann, den Bestand der kleinen Schule zu sichern, ist zwischen Bohr und Ronnenbergs Bürgermeister Wolfgang Walther (SPD) umstritten.

Der Sozialdemokrat sieht wegen der Bevölkerungsentwicklung die Schule in Gefahr. Er verdeutlichte seine Zweifel gestern mit aktuellen Zahlen: Lediglich 115 Kinder bis sechs Jahre gibt es derzeit in Benthe. Dagegen leben dort 406 Senioren ab 65 Jahre. Benthe hat 1940 Einwohner, 57 weniger als vor einem Jahr. Wie mit der Tatsache umzugehen sei, dass es weniger, dafür aber ältere Bürger gebe, bezeichnete Walther als „handfeste kommunale Aufgabe”.

Bohr kämpft seit Jahren für den Erhalt der Grundschule – als einen wichtigen Beitrag für die vergleichsweise gute Infrastruktur, die der Ort zu bieten hat. Als weitere Beispiele nannte er zwei Lebensmittelläden und eine Mangelstube, die kürzlich neu öffnete. Bohr rief die Benther dazu auf, die Angebote im Ort auch zu nutzen. Kritische Worte richtete der Ortsbürgermeister an die Eltern. Für einen sicheren Schulweg sei es nicht notwendig, die Kinder mit dem Auto bis vor das Unterrichtsgebäude zu fahren. Der Ort sei Tempo-30-Zone. „90 Prozent der Autos, die schneller fahren, gehören Benthern”, sagte Bohr. (Kerstin Siegmund)



07.03.2008, Calenberger Zeitung, S. 11

130 Jungen und Mädchen schmücken Benther Osterbaum

In Benthe kündigt seit gestern ein bunt geschmückter Baum das bevorstehende Osterfest an. Auf dem Dorfplatz kamen am frühen Morgen fast 130 Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten und aus der Grundschule zusammen, um gemeinsam den Benther Osterbaum mit bemalten Eiern und Dekorationen aus Plastik zu behängen.

„Im ganzen Stadtgebiet sind wir der einzige Ort, der zu diesem Fest einen Baum aufstellt”, berichtete Ortsbürgermeister Manfred Bohr. Die Aktion ging von dem Inhaber der Benther Gärtnerei, Manfred Behre aus – und das bereits zum sechsten Mal in Folge.

Nach dem Schmücken zogen Bohr, Behre und Helfer von der Ortsfeuerwehr den Baum unter dem Jubel der Kinder in die Höhe. Dass die Freude dann noch eine Weile andauerte, dafür sorgten an alle Helfer verteilte Süßigkeiten. (ir)



24.02.2008, Hallo Sonntag, S. 4

Satteldach in vier Stunden errichtet

Gemeindehaus feiert Richtfest

In der Rekord-Geschwindigkeit von nur vier Stunden haben Zimmerleute das neue Satteldach auf das Gemeindehaus der ev.-luth. Kirchengemeinde Benthe errichtet. Schon in der kommenden Woche sollen auch die Ziegel auf dem Dach installiert sein.

Die Notwendigkeit für die Sanierung des Daches war „Pfusch am Bau”, wie Dr. Christian Gerasch, Vorsitzender des Kirchenvorstands, berichtet. „Als das Haus vor 35 Jahren gebaut wurde, wurden für das Flachdach zu wenig Balken eingezogen, sodass das Dach auf den Fensterrahmen lastete”, erklärt Gerasch. Im Zuge von Renovierungsarbeiten im Sommer 2007 wurde das Problem entdeckt, seither wurde der Chor- und Konfirmandenunterricht in Privaträumen sowie in die ehemalige Gaststätte Lindloff verlegt. Nachdem die Finanzierung in Höhe von insgesamt etwa 140 000 gesichert war, konnte der Bau des neuen Daches in der vergangenen Woche beginnen.

Mit der Fertigstellung des neuen Daches kann auch der vor einem halben Jahr begonnene Innenausbau fortgesetzt werden. Dabei wurden die Decken tiefer gehängt, die Wände gestrichen, die Beleuchtung erneuert, das Parkett versiegelt sowie PVC-Fußboden verlegt. Am Pfingstsonntag wird im Gemeindehaus die Neueröffnung gefeiert. (sk)



24.02.2008, Hallo Sonntag, S. 7

Ortsbürgermeister lädt zum Neujahrsempfang

Ortsbürgermeister Manfred Bohr lädt alle Bentherinnen und Benther zu seinem diesjährigen Jahresempfang ein. Er findet statt am Sonntag, dem 9. März, von elf Uhr an auf dem Saal der Gaststätte Fellersmann. „Auch in diesem Jahr gibt es wieder manches zu berichten, und es wartet einiges auf meine Gäste. Ich hoffe natürlich, dass viele Neubürgerinnen und Neubürger meiner Einladung folgen werden, denn für sie bieten sich viele Möglichkeiten, Kontakte herzustellen”, so Manfred Bohr.

Verschiedene Einlagen werden geboten, die den Gästen gefallen werden, verspricht Bohr. Wie in den Jahren zuvor wird auch eine reichhaltige Tombola mit sehr schönen Preisen geboten.

Den Erlös der Tombola dieses Neujahrsempfanges stellt Ortsbürgermesiter Manfred Bohr der Villa Kunterbunt (Neuinstallation sanitärer Anlagen) in Benthe und der Kirchengemeinde Benthe (Renovierung des Gemeindehauses) zur Verfügung. (r)



22.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 13

Benther Kirchengemeinde feiert mit Helfern Richtfest

Gemeindehaussanierung soll in vier Wochen abgeschlossen sein

Die Kirchengemeinde in Benthe hat schon bald wieder ihr eigenes Dach über dem Kopf. Gestern hat der Kirchenvorstand gemeinsam mit zahlreichen Mitgliedern, ehrenamtlichen Helfern und Spendern am Gemeindehaus das Richtfest und damit den kurz bevorstehenden Abschluss der Sanierung gefeiert.

„Dem Satteldach fehlen bloß noch die roten Tonziegel”, sagte der Benther Architekt Peter Erbstößer. Die Eindeckung des um 18 Grad geneigten Dachstuhles über der etwa 350 Quadratmeter großen Grundfläche sei spätestens in einer Woche erledigt. „Die komplette Sanierung ist dann in etwa vier Wochen fertig”, sagte Erbstößer. Das Eröffnungsgrillfest soll aber erst zu Pfingsten gefeiert werden, weil die Gemeinde bei der anschließenden Innenrenovierung viel in Eigenarbeit plant.

Pastor Friedrich Strauß zeigte sich nach der Zeremonie der Zimmermannsleute beeindruckt: „Gut, dass wir mit viel Schwung ins neue Jahr gegangen sind”, sagte Strauß. Vor einem halben Jahr hätte niemand gedacht, dass jetzt bereits das Ende der Sanierung in Sicht sei. Dass die Arbeiten zuletzt wirklich zügig vorangegangen waren, bestätigte auch der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Christian Gerasch. „Die fünf Arbeiter der Firma aus Langenhagen haben die rund 20 etwa 300 Kilogramm schweren Holzbinder mithilfe eines Krans in vier Stunden zu dem fertigen Dachstuhl verbunden”, berichtete Gerasch.

Den für das Projekt noch fehlenden Betrag von 17 000 Euro will die Gemeinde mit Spendenaktionen aufbringen. Insgesamt hat die Sanierung 140 000 Euro gekostet. 76 000 Euro zahlte der Kirchenkreis, 17 000 Euro wurden bereits gespendet. (Ingo Rodriguez)



19.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 13

Gehrold will den Verein auf Kurs halten

Neuer VSV-Vorsitzender bringt Vorstandserfahrung mit und will die Jugendarbeit stärken

Einen Kurs zu halten, ist für Christian Gehrold eigentlich keine neue Herausforderung: „In meiner Segelgruppe, mit der ich einmal jährlich auf Seefahrt gehe, bin ich für die Navigation zuständig”, sagt der neue Vorsitzende des VSV Benthe. Lenken und Steuern sieht der 60-jährige auch in seiner neuen Funktion als Vereinschef als Hauptaufgabe. „Ich muss ja keine neuen Strukturen aufbauen und kann mich in einem funktionierenden Vorstand auf bewährte Prozesse verlassen”, sagt Gehrold. Die Richtung vorzugeben – das sei schon ein neuer Reiz.

Sein Vorgänger Klaus Schulze habe bei seinem Abschied ein bestelltes Feld hinterlassen. „Ich habe seit meiner Wahl noch nicht viele Amtshandlungen ausgeführt. Ich möchte wirklich in erster Linie den eingeschlagenen Kurs fortsetzen”, sagt der leidenschaftliche Hobbyfotograf. Langfristig nimmt er sich vor, alle Sparten gleichermaßen zu unterstützen und die Jugendarbeit voranzutreiben: „Das ist die Zukunft unseres Vereins”, sagt Gehrold.

Dass der gelernte Großhandelskaufmann als Frührentner seinen Vorgänger bei seiner monatelangen Suche nach einem Nachfolger erhörte, war für Gehrold eine logische Konsequenz: „Ich war ja schon seit zwei Jahren im erweiterten Vorstand tätig.” Es sei klar gewesen, dass der Nachfolger aus diesem Kreis kommen müsse. „Wir kennen schließlich alle die Strukturen am besten, aber ich habe nunmal die meiste Zeit”, erläutert der neue Vorsitzende, der dem 733 Mitglieder zählenden Verein vorsteht.

Gehrold lebt seit 1979 mit seiner Frau Anja in Benthe. Dem VSV gehört er seit 15 Jahren an. „In Benthe führt der Weg in die Dorfgemeinschaft am besten über den Sportverein”, nennt Gehrold einen Grund für seinen Vereinseintritt.

Seine Wahl in den Sportbeirat hatte Gehrold vor zwei Jahren seiner Organisationsfreude zu verdanken – eine Leidenschaft, die er auch als Vorsitzender gut gebrauchen kann. Und noch eine Eigenschaft wird ihm bei der Ausführung des Ehrenamtes sehr helfen: Gehrold ist seit langer Zeit ein engagierter Amateurfunker, der sich mit Menschen aus aller Welt unterhält. Obwohl sich Gehrold selbst als abwartend beschreibt, wird er seine Kommunikationsstärke als Vereinschef sicher zu nutzen wissen. (Ingo Rodriguez)



18.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 9

Osterbaum wird geschmückt

Die Gärtnerei Manfred Behre und der Benther Ortsbürgermeister Manfred Bohr laden alle Kinder aus Benthe für Donnerstag, 6. März, ab 10 Uhr auf den Dorfplatz am Steinweg zum Schmücken des Osterbaums ein. Der dekorierte Baum soll anschließend von den beiden Gastgebern und der Ortsfeuerwehr aufgestellt werden. Kinder, die an der Aktion teilnehmen, erhalten zur Belohnung eine Osterüberraschung. (ir)



16.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 8

Versammlung

Knust Bester in Benthe

In seiner Jahresversammlung hat der Vorstand des VSV Benthe sein Mitglied Arne Knust für besondere Verdienste beim Fußball zum Sportler des Jahres ernannt. Knust konnte seine Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen, weil er sich in einem Trainingslager befunden hatte. (mh)



16.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 12

Benther feiern zünftig Richtfest

Die Sanierung des Gemeindehauses geht voran. Am Donnerstag, 21. Februar, ab 15 Uhr wird auf dem Kirchengelände am Wallbrink Richtfest gefeiert. Dazu sind Bürger, Spender und Helfer eingeladen. (ker)



14.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 12

Bürgermeister lädt Bürger ein

Ortsbürgermeister Manfred Bohr lädt die Benther für Sonntag, 9. März, ab 11 Uhr zu seinem Jahresempfang in den Saal des Gasthauses Fellersmann ein. Der Erlös der Tombola ist für den Hort und die Renovierung des Gemeindehauses bestimmt. (ker)



11.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 9

Kinder bauen Nistkästen

Rund 40 Kinder aus Benthe haben am Sonnabend im Feuerwehrgerätehaus der Ortschaft fleißig geschraubt, gesägt und gehämmert. Grund für das handwerkliche Engagement der Jungen und Mädchen im Alter zwischen vier und zwölf Jahren war eine gemeinsame Aktion des Naturschutzbundes (Nabu) Ronnenberg, der Jugendfeuerwehr Benthe und des Ortsbürgermeisters Manfred Bohr.

Die drei Ausrichter hatten dazu aufgerufen, Nistkästen für Vögel zu bauen. „Wir wollen den Nachwuchs mit solchen Projekten an den Naturschutz heranführen”, berichtete der Nabu-Vorsitzende Rainer Tubbe.

Dafür hatten zahlreiche Helfer wasserfeste Spanplatten zugeschnitten und vorgebohrt. Die Zusammensetzung der Nistplätze – zum Beispiel für Blaumeisen – war dann eine gemeinsame Sache der jungen Naturschützer und ihrer großen Produktionshelfer. „Da können Vögel dann ihre Eier hinein legen”, sagte der kleine Sam nach der Aktion gut informiert. (ir)



11.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 9

VSV Benthe hat einen neuen Vorsitzenden

Klaus Schulze verzichtet nach zehn Amtsjahren auf Wiederwahl

Wechsel beim VSV Benthe: Christian Gehrold ist neuer Vorsitzender des Sportvereins. Der 60-Jährige löst Klaus Schulze ab, der auf eine erneute Kandidatur verzichtete.

„Nach zwei Jahrzehnten Vorstandsarbeit und zehn Jahren als Vorsitzender ist es Zeit für einen Wechsel”, sagte der scheidende Vorsitzende während der Jahresversammlung am Freitagabend im Gasthaus Fellersmann. Bei seiner monatelangen Suche nach einem Nachfolger war Schulze zwar spät, aber noch rechtzeitig fündig geworden. Mit Christian Gehrold aus dem erweiterten Vorstand fand er einen Nachfolger, der von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gewählt wurde.

Der 60-jährige Rentner und Hobbyfotograf führt einen Verein, der zurzeit 733 Mitglieder zählt. „Ich bin zuversichtlich, die gute Arbeit meines Vorgängers fortsetzen zu können, weil ich eine bewährte Mannschaft um mich herum habe, die mir dabei helfen wird”, sagte er in seiner Antrittsrede.

Dass Gehrold bei seiner neuen Aufgabe erfahrene Helfer zur Seite stehen, dafür hatte die Versammlung zuvor gesorgt: Die stellvertretende Vorsitzende Sabine Rosenboom wurde ebenso einstimmig in ihrem Amt bestätigt wie der Schatzmeister Claus Reibenstein und der Mitgliedswart Gerd Moltzen. Zur Pressewartin bestimmten die Mitglieder Elke Wahlen, Hauptsportwart ist jetzt Karl-Heinz Schaaf.

Der Vorstand zeichnete außerdem langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Verein aus: Walter Weigmann wurde für 60-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. Für 50-jährige Treue wurde Rudolf Beutner geehrt. Christian Schmedes, Wolfgang Schäfer und Achim Schäfer sind seit 40 Jahren beim Benther VSV.

Zum Sportler des Jahres ernannte der Vorstand den Fußballer Arne Knust, der an der Jahresversammlung nicht teilnahm. Als Höhepunkt des Jahres 2008 kündigte Klaus Schulze in seinem letzten Bericht als Vorsitzender den Benther-Berg-Lauf am 3. Oktober an. Zuvor dankte ihm Ronnenbergs Bürgermeister Wolfgang Walther für das ehrenamtliche Engagement: „Was Sie hier geleistet haben, ist enorm.” (Ingo Rodriguez)



10.02.2008, Hallo Sonntag, S. 4

Osterbaum wird geschmückt

Bereits zum 6. Mal laden die Gärtnerei Manfred Behre und Ortsbürgermeister Manfred Bohr die Benther Kinder ein, um mit ihnen gemeinsam den Osterbaum auf dem Dorfplatz zu schmücken. Diese Aktion findet statt am Donnerstag, 6. März, zehn Uhr. Unterstützt bei der Aufstellung des Osterbaumes werden die beiden Gastgeber von der Ortswehr Benthe. „In den letzten Jahren haben die Kinder so viel Freude an dieser Aktion gehabt, so dass wir hoffen, auch in diesem Jahr einen bunten Osterbaum mit viel Osterschmuck präsentieren zu können”, die Organisatoren Manfred Behre und Manfred Bohr. Als Belohnung erhalten die Kinder eine Osterüberraschung.



09.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 17

Alireza Omumi thematisiert die Liebe in seinen Bildern

Der Künstler präsentiert in Benthe Aquarelle und Kalligrafien

Alireza Omumi kommt aus dem Iran, wohnt aber seit 20 Jahren in Deutschland. Er betreibt mit seiner Frau in Empelde eine Malschule und ist seit einiger Zeit deutscher Staatsbürger. Wie sehr sein Leben von zwei verschiedenen Kulturen geprägt ist, zeigt der Künstler bei einer Ausstellung im Kunstraum Benther Berg, die morgen um 11 Uhr mit einer Vernissage eröffnet wird.

20 Aquarellbilder, zehn Kalligrafien und 17 Miniaturexponate hat der 52-Jährige extra für die Ausstellung angefertigt. „Liebe in der persischen Kultur” lautet der Titel. „Ich habe Bedarf für dieses Thema gesehen”, sagt der Künstler, der in Teheran an der Kunstakademie ausgebildet wurde. Die Fortsetzung seiner Ausbildung in Deutschland habe ihn mit anderen Arbeitsweisen und auch mit einer ihm fremden Sicht über die Liebe konfrontiert, erzählt er. In Europa werde das Thema sexualisiert. Seine Gemälde nutze er, um den viel romantischeren Umgang in der persischen Literatur darzustellen, sagt Omumi.

Hierfür arbeitet der in der Region mit vielen Ausstellungen bekannt gewordene Künstler mit verschiedenen Techniken und Stilen: „Die Gemälde aus Pappe und Aquarell- oder Acrylfarben stellen in Anlehnung an die moderne iranische Malerei das Nebulöse und die Flüchtigkeit der Welt dar”, sagt der 52-Jährige. Die Kalligrafien – Schönschrift mit Bambus oder Feder auf mamoriertem Papier – nutzt er aus anderem Grund: „Die persische Lyrik lässt sich gelegentlich im Wort besser ausdrücken als im Bild – zuweilen auch die Malerei.”

Bei der Vernissage morgen um 11 Uhr im Kunstraum Benther Berg an der Bergstraße 3 erläutert Jürgen Eischenberg, ein Schüler Omumis, die Absichten und Botschaften des Künstlers.

(i)Die Bilder sind noch bis zum 9. März an jedem Freitag und Sonnabend von 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Zusätzliche Termine können unter Telefon (05 11) 43 12 73 mit Alireza Omumi vereinbart werden. (Ingo Rodriguez)



07.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 8

Vorsitzender verleiht zahlreiche Pokale

Kokemüller und Volker werden geehrt

Der erste Vorsitzende der Schützengesellschaft Benthe, Michael Kergel, hat bei der Jahresversammlung des Vereins im Schützenheim zahlreiche Pokale verliehen. Zusätzlich gab es zwei besondere Ehrungen: Fritz-Albert Kokemüller wurde für seine 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet, Friedrich Volker wurde für 50 Jahre Zugehörigkeit geehrt.

Die weiteren Jubiläre und Pokalträger waren Renate Sommer, Astrid Moltzen, Erika Melching, Fritz Albert Kokemüller, Ilona Volker, Werner Köhler, Ernst Adolf Mielke und Friedrich Volker. Zudem konnte sich der Vorsitzende über ein neues Mitglied im Schützenverein freuen.

Im vergangenen Jahr haben sich die Schützen ein Gasdruck-Gewehr angeschafft und dieses mehrfach eingesetzt. Weiterhin wurde beschlossen die Mitgliedsbeiträge nicht anzuheben. Nachdem der offizielle Teil zügig ohne Einwände und Beschwerden abgehandelt wurde, endete die Versammlung mit einem gemeinsamen Essen.



03.02.2008, Hallo Sonntag, S. 4

Alireza Omumi stellt aus

Alireza Omumi wird von Sonntag, 10. Februar, an Malerei und Kalligraphie im „Kunstraum Benther Berg” im Ronnenberger Ortsteil Benthe, Bergstraße 3, zeigen. Die Ausstellung wird um elf Uhr eröffnet, sie dauert bis zum 9. März. Am 17. Februar wird es ein Werkstattgespräch mit dem Künstler geben. Während der Vernissage wird Wolf A. Aries, Islamwissenschaftler, sprechen. Ulrike Mischerikow liest persische Lyrik, den Musikrahmen dieser Eröffnung gibt Noshin Merikhi (Santur). (r)



03.02.2008, Hallo Sonntag, S. 4

Jahresempfang in Benthe

Ortsbürgermeister Manfred Bohr lädt alle Bentherinnen und Benther zu seinem diesjährigen Jahresempfang ein. Er findet statt am Sonntag, 9. März, elf Uhr, auf dem Saal der Gaststätte Fellersmann. „Auch in diesem Jahr gibt es wieder manches zu berichten, und es wartet einiges auf meine Gäste. Ich hoffe natürlich, dass viele Neubürgerinnen und Neubürger meiner Einladung folgen werden, denn für sie bieten sich viele Möglichkeiten, Kontakte herzustellen”, so Bohr. Wie in den Jahren zuvor wird auch eine reichhaltige Tombola mit sehr schönen Preisen geboten. Den Erlös der Tombola stellt Manfred Bohr der Villa Kunterbunt (Neuinstallation sanitärer Anlagen) und der Kirchengemeinde Benthe (Renovierung des Gemeindehauses) zur Verfügung. (r)



02.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 15

Termine

Der VSV Benthe lädt für Freitag, 8. Februar, ab 19.30 Uhr zu seiner Mitgliederversammlung in die Gaststätte Fellersmann ein. Auf der Tagesordnung stehen Neuwahlen. (ch)



02.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 16

Arbeiten am Dach gehen zügig voran

Das Gemeindehaus in Benthe: 17 000 Euro fehlen noch – Hoffen auf weitere Spenden

Die Stützpfeiler stehen bereits, die Kiesschicht auf dem alten Dach soll in der nächsten Woche abgetragen werden: In Benthe ist der Startschuss zur Sanierung des Gemeindehauses gefallen – und die Arbeiten gehen zügig voran. „Die Zimmermänner sind bereits mit den ersten Schritten für die Dachkonstruktion fertig”, sagt Elfriede Lorenz vom Kirchenvorstand. Die Innenstützpfeiler seien bereits aufgebaut und in der nächsten Woche beginne das Aufsatteln des neuen Ziegeldaches. „Außerdem werden schon die vom Benther Tischler Detlef Hüper gespendeten Fenster für den Jugendraum in die Hauswand eingelassen”, sagt Lorenz.

Im vergangenen Jahr waren bei der Renovierung des 1972 erbauten Gemeindehauses erhebliche Schäden am Dach entdeckt worden. Seitdem war das Haus gesperrt, die ursprünglich geplante Renovierung des Innenbereiches musste abgebrochen und die Gemeindearbeit in ehemalige Gasträume an der Bergstraße verlegt werden. Außerdem war die Gemeinde wegen der Schäden vor finanzielle Probleme gestellt worden. Trotz Spendenaktionen und Zuschüssen des Kirchenkreises fehlte Geld.

„Wir sind inzwischen guter Dinge”, sagt Lorenz jetzt aber. Es stehe nur noch ein Restbetrag von 17 000 Euro im Raum. „Das werden wir auch noch irgendwie auftreiben.” Den gleichen Betrag hatte die Gemeinde schon zuvor an Spendengeldern erhalten. 76 000 Euro gab es vom Kirchenkreis für die Sanierung und 30 000 Euro hat die Gemeinde aufgebracht. „Wir hoffen natürlich weiter auf Unterstützung – bei den Arbeiten und in Form von Spenden”, sagt Lorenz.

Beim Dach hat sich der Vorstand trotz höherer Kosten für eine um 18 Grad geneigte Konstruktion entschieden. Das sei zwar nicht das ursprünglich gewünschte 22-Grad-Satteldach, aber langfristig wegen der Wärmedämmung kostengünstiger als ein preiswerteres Flachdach. „Eine Kompromisslösung”, sagt Lorenz. Im Mai sollen die Arbeiten beendet sein. Weil die Gemeindemitglieder beim abschließenden Innenausbau viel in Eigenarbeit erledigen, wollen sie erst Pfingsten mit einem Grillfest Eröffnung feiern. (Ingo Rodriguez)



02.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 16

Nistkästen: Kinder dürfen wieder sägen

Die Nabu-Gruppe Ronnenberg, die Jugendfeuerwehr Benthe und der Benther Ortsbürgermeister Manfred Bohr kündigen die Neuauflage einer beliebten Aktion an: Am Sonnabend, 9. Februar, sind alle Kinder erneut zum Bau von Nistkästen eingeladen. „Weil diese Aktion in den vergangenen Jahren so erfolgreich war, wird sie jetzt wiederholt”, sagt Manfred Bohr. 2006 wurde das erste Mal an Nistkästen gewerkelt, im Jahr darauf haben bereits 25 Jungen und Mädchen mitgebaut. Von 9.30 bis 12.30 Uhr können Kinder nun am 9. Februar im Benther Feuerwehrgerätehaus an der Vogelsangstraße Nistkästen herstellen. Selbstverständlich dürfen auch Eltern mitkommen. Werkzeug und Material stellt die Nabu-Gruppe. (arp)



01.02.2008, Calenberger Zeitung, S. 10

Stadt verlangt jetzt Lesegebühr

Bücherausleihe kostet ab heute zwölf Euro pro Jahr – Unmut bei den Ehrenamtlichen

Die FDP-Ratsfraktion bezeichnet den Verwaltungsaufwand zur Erhebung der Leihgebühren in den städtischen Büchereien als bürokratisches Monster. Künftig müssen Leser einen Euro monatlich zahlen.

Die neue Satzung für die Stadtteilbüchereien in Empelde, Ronnenberg, Weetzen, Benthe und Ihme-Roloven sieht zum 1. Februar eine jährliche Lesegebühr von zwölf Euro pro Person vor. Für Familien und Bedürftige gelten Sonderregelungen: Familien zahlen die Gebühr unabhängig von der Anzahl der Kinder. Bürger mit geringem Einkommen und jene, die staatliche Leistungen zum Lebensunterhalt bekommen, zahlen nichts.

An dieser Stelle setzt die Kritik der FDP ein. Der Verwaltungsaufwand werde zu einem bürokratischen Monster und stehe in keinem Verhältnis zum erwarteten Ertrag von 5000 Euro pro Jahr, sagt Fraktionsvorsitzender Dieter Herbst. Seine Kritik macht Herbst vorrangig daran fest, dass ehrenamtliche Kräfte in den Büchereien überprüfen müssen, ob ein Leser von der Gebühr befreit ist. Das sei aus Datenschutzgründen rechtlich bedenklich, sagt Herbst. Tatsächlich ist die Empelder Büchereileiterin Traute Fender entsetzt und traurig, dass sie die Leser nach ihrem Sozialhilfeausweis fragen müsse. Das sei nicht Sache der Ehrenamtlichen. Sie sei keineswegs „bockbeinig, sondern weigere sich zu entscheiden, wer bedürftig ist und wer nicht”.

Die städtische Fachbereichsleiterin Sybille Bruchmann-Busse kann die Empörung nicht so recht verstehen. Die Leiterinnen seien über die neue Satzung informiert worden und hätten der Regelung mehrheitlich zugestimmt. Bedürftige Leser brächten den Bescheid mit, aus dem hervorgehe, dass sie von der Gebühr befreit seien. Wenn Bürger den Nachweis nicht dabei hätten, sei es Ermessenssache der Büchereileiterinnen, diesen nachzufordern. Diese Überprüfung sei Bestandteil des laufendes Geschäfts. Eine Kasse mit den Einnahmen zu führen und abzurechnen, bezeichnet Bruchmann-Busse als kleinen Aufwand.

Die FDP will die Angelegenheit nicht auf sich beruhen lassen. Dieter Herbst hat Bürgermeister Wolfgang Walther per Antrag aufgefordert, den Beschluss zur Gebühreneinführung aufzuheben. (Kerstin Siegmund)



31.01.2008, Calenberger Zeitung, S. 8

Benther besuchen Schokofabrik

Werner Bahntge vom Senioren-Team organisiert eine Besichtigungstour nach Peine

Schokolade ist nicht nur etwas für Kinder, dachte sich Werner Bahntge vom Benther Senioren-Team und organisierte eine Besichtigungstour durch eineSchokoladenfabrik. Mit der Bahn fuhren die Teilnehmer zu ihrem Ziel in der Stadt Peine. Dort besuchten die Senioren die Schokofabrik Rausch. Beim Ausflug in die Geschichte der Schokolade zeigte sich, dass Kakao schon zu Zeiten der Azteken und Mayas in Süd- und Mittelamerika Handelsware und Grundnahrungsmittel war. Heute kommt der Kakao überwiegen aus Afrika. Die Senioren waren begeistert von dem umfangreichen Einblick in die Welt der Schokolade.

„Wir planen auch in den nächsten Monaten mehrere Aktivitäten”, sagte Manfred Bohr. Im Februar steht eine Fahrt nach Hildesheim auf dem Programm und im April eine Besichtigung einer Molkerei. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.



31.01.2008, Calenberger Zeitung, S. 12

22-Jährige aus Benthe will Opernsängerin werden

Junge Frau nimmt erfolgreich an einem Gesangswettbewerb teil

Lina Maria Wienhold will Opernsängerin werden. Im Sommer will sie eine klassische Gesangsausbildung beginnen. Zur Vorbereitung hat sie an dem Regionalwettbewerb Jugend musiziert der Musikhochschule Hannover in der Kategorie Gesang teilgenommen. Mit 19 von 25 möglichen Punkten hat die 22-Jährige aus Benthe den zweiten Preis in ihrer Altersklasse belegt. „Dafür, dass ich erst seit einem Jahr intensiv Gesangsunterricht nehme, bin ich sehr zufrieden”, sagt Wienhold. Unter anderem mit einer Arie aus Mozarts Oper „Hochzeit des Figaro” hatte die junge Sängerin die Jury überzeugt. Privat höre sie vorwiegend Rockmusik, sagt sie. Da ihr Vater Sänger am Opernhaus in Hannover war, sei sie auch mit klassischer Musik aufgewachsen. Seit fünf Jahren spielt die 22-Jährige Cello, nun hat sie darüber hinaus angefangen, Klavierspielen zu lernen.

Die kommenden Monate will Wienhold zur Vorbereitung auf die anspruchsvolle Aufnahmeprüfung nutzen. „Vor allem für die Fächer Gehörbildung und Musiktheorie muss ich intensiv lernen”, sagt die 22-Jährige. Die Stimme auszubilden sei ein kontinuierlicher Prozess. Das Gesangsstudium dauere sechs Jahre lang. Dreimal pro Woche treffe sie sich mit ihrer Gesangslehrerin.

Dass sie die organischen Anlagen für die Ausbildung hat, muss sie sich sogar von einem Arzt bestätigen lassen: „Voraussetzung für das Studium ist ein Stimmgesundheits-Attest”, sagt Wienhold. (Gerko Naumann)



22.01.2008, Calenberger Zeitung, S. 12

Feuerwehr Benthe feiert zum 105. Jahrestag Scheunenfest

Jahresbilanz 2007 weist einen Brand und 15 Hilfeleistungen aus

Wie wichtig Ortskenntnisse bei der Brandbekämpfung sind, haben die Benther Feuerwehrleute am 17. März 2007 beim Großbrand der Firma Wurst-Basar in Empelde erfahren. In seiner Jahresbilanz erinnerte Benthes Ortsbrandmeister Karl-Heinrich Behrens an den nächtlichen Einsatz im Gewerbegebiet Chemnitzer Straße. „Wir benutzten die gleiche Wasserentnahmestelle wie 1985 bei dem großen Zugunglück auf der angrenzenden Bahnstrecke”, sagte Behrens. 16 Einsätze leisteten die 24 aktiven Feuerwehrleute im vergangenen Jahr. Unter anderem rückten die Benther am 18. Januar 2007 zweimal wegen des Sturms Kyrill aus. Sie beseitigten außerdem zwei Wasserschäden. Diese Hilfeleistung sei kostenpflichtig, sagte Behrens. Die Stadtverwaltung stelle sie dem Bürger in Rechnung. Ein Benther habe sich beschwert, dass auf seinem Grundstück zu viele Feuerwehrleute im Einsatz gewesen seien. „Ich dagegen bin froh, wenn im Alarmfall möglichst viele Leute vor Ort sind”, sagte der Ortsbrandmeister.

Ein besonders dramatischer Einsatz ereignete sich beim Benther-Berg-Lauf am 3. Oktober. Feuerwehrleute, die als Streckenposten eingesetzt waren, halfen bei der Erstversorgung eines 17-jährigen Läufers, der wegen Überanstrengung zusammengebrochen war. 2007 standen zudem zwei wichtige Einsatzübungen auf dem Programm: in der Benther Grundschule und bei den Stadtwerken Hannover für den Umgang mit Feuerlöschern bei Gasbränden.

Den 105. Jahrestag der Ortsfeuerwehr feiern die Benther am 14. und 15. Juni mit einem Scheunenfest. (Kerstin Siegmund)



22.01.2008, Calenberger Zeitung, S. 12

Gutshaus wird zur Wohnanlage

Denkmalgeschützter Bau wird an vier Parteien verkauft und saniert – auch Häuser geplant

Das denkmalgeschützte Gutshaus am Ronnenberger Feld in Benthe muss doch nicht abgerissen werden. In der 104 Jahre alten Villa entstehen vier Eigentumswohnungen, deren Käufer das Gebäude gemeinsam sanieren. Auf dem Hof sollen später auch drei Baugrundstücke angeboten werden.

Noch vor wenigen Wochen galt der Abriss als beschlossene Sache. Es hatte sich kein Investor für die Umwandlung des Baudenkmales in Eigentumswohnungen oder in ein Gesundheitszentrum finden lassen. Gescheitert war das vor allem an den Auflagen, die der Denkmalschutz für den Erhalt des Gebäudes fordert. Aber auch die Kosten in Höhe von rund 850 000 Euro ohne Sanierung schreckten die Interessenten ab. Eigentümer Gert-Otto Nickel hatte daraufhin den Abbruchantrag gestellt, um auf dem 3700 Quadratmeter großen Gelände zehn Einfamilienhäuser bauen zu lassen.

Diese Pläne sind jetzt vom Tisch: „In dem dreigeschossigen Gutshaus entstehen auf einer Gesamtwohnfläche von 700 Quadratmetern fünf Eigentumseinheiten”, berichten Michaela Brinkmann und Mirko Kaminski, die mit der Vermarktung der Immobilie beauftragt sind. Im Erdgeschoss sei eine Wohnung mit vier Zimmern und einer abgetrennten Zweiraumeinheit geplant. „Dort will eine Familie mit den Großeltern einziehen”, sagt der Architekt Roland Beckedorf. Aber auch an der Siebenzimmerwohnung in der ersten Etage und an fünf Zimmern jeweils im Dachgeschoss und im ausgebauten Spitzboden hätten bereits Parteien ernsthaftes Interesse bekundet. Verträge sind aber noch nicht unterschrieben.

Fest steht, dass die Käufer jeweils ihre eigenen Wohnungen und Teile des Gemeinschaftsbesitzes sanieren. „Dabei gilt es, Elemente wie die Stuckdecken und Kachelöfen zu erhalten”, sagt der Architekt. Dennoch werde der Bau auf dem neuesten energetischen Stand sein. Später sollen auf dem Hof drei Baugrundstücke angeboten werden. In dem Backsteinbau neben dem Gutshaus sind zwei weitere Wohnungen geplant. Der Umbau soll in diesem Jahr beginnen. (Ingo Rodriguez)



16.01.2008, Calenberger Zeitung, S. 9

Feuerwehr legt Bericht vor

Die Freiwillige Feuerwehr Benthe lädt aktive, passive und fördernde Mitglieder für Sonnabend, 19. Februar, zur Jahresversammlung ein. Beginn ist um 19 Uhr im Gasthaus Carthus am Steinweg. Ortsbrandmeister Karl-Heinrich Behrens legt den Jahresbericht vor. (ker)



14.01.2008, Calenberger Zeitung, S. 12

Benther Gärtner wird geehrt

Der Gartenbaubetrieb von Manfred Behre aus Benthe erhält am Mittwoch, 16. Januar, um 9 Uhr im Rahmen des Verbandstages des Landesverbandes Gartenbau in Ahlem eine Auszeichnung für seine erfolgreiche Teilnahme an der Bundesgartenschau 2007 in Gera. Behre und seine Mitarbeiter errangen auf der Gartenschau mit ihren Blumenarrangements eine Gold- und zwei Silbermedaillen. (ker)



05.01.2008, Calenberger Zeitung, S. 14

Nachbar hört Geräusche

Vermutlich am Neujahrsabend sind Einbrecher in ein Wohnhaus am Buchenweg eingestiegen. Die Unbekannten schlugen mit einem Stein die Scheibe der Terrassentür ein und kletterten in das Wohnzimmer. Sie durchsuchten alle Räume und stellten Wertgegenstände, unter anderem Porzellan aus einer Vitrine, zum Abtransport bereit. Dabei wurden sie offenbar gestört, denn gestohlen wurde nichts. Das stellten die Eigentümer jetzt fest, nachdem sie aus dem Urlaub zurückgekehrt waren. Nach Polizeiangaben hat ein Nachbar am 1. Januar um 19 Uhr Geräusche aus dem Haus gehört, die vermutlich von den Einbrechern stammten. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat in Ronnenberg unter Telefon (0 51 09) 51 70 entgegen. (ker)



04.01.2008, Calenberger Zeitung, S. 10

Senioren reißen Anbau ab und sichern Nahversorgung

Lebensmittelhändler will sein Geschäft auf der Fläche erweitern

Das Benther Senioren-Team hilft ehrenamtlich beim Umbau des Lebensmittelgeschäftes in der Ortsmitte. Bei frostigen Temperaturen haben die rüstigen Rentner gestern die Obst- und Gemüsehütte des modernen Tante-Emma-Ladens von Stefan Behrens abgerissen.

Der Kaufmann will an der Stelle des ehemaligen Holzanbaus seinen Dorfladen auf einer Fläche von rund 45 Quadratmetern erweitern. Nächsten Montag sollen die Bauarbeiten beginnen. „Die Senioren waren sofort bereit, mich bei den Vorbereitungen zu unterstützen”, sagt Behrens, der seit 1996 das kleine Geschäft mit einer Verkaufsfläche von rund 85 Quadratmetern am Steinweg betreibt. Bereits seit 1925 gibt es den Lebensmittelladen in Benthe.

Für Ortsbürgermeister Manfred Bohr, der ebenfalls zum Benther Senioren-Team gehört, spielt die einzige Einkaufsmöglichkeit im Ort eine wichtige Rolle. Sie sei bedeutender Bestandteil der Infrastruktur des Dorfes. Vor allem für ältere Leute seien kurze Wege wichtig. „Viele Senioren sind nicht mobil und darauf angewiesen, die Dinge des täglichen Bedarfs direkt im Ort kaufen zu können”, sagt Bohr. Immerhin seien 25 Prozent der etwa 2000 Benther Einwohner älter als 60 Jahre.

Mit ihrem ehrenamtlichen Arbeitseinsatz leiste das Senioren-Team einen Beitrag, den Standort des Nahversorgers in Benthe zu sichern, sagt Bohr. (Frank Hermann)



02.01.2008, Calenberger Zeitung, S. 9

Singles feiern bis morgens

Silvesterparty im Sportheim in Benthe

Mit ihrer knallroten Perücke fällt Ines Hildebrandt sofort auf. Die gebürtige Bentherin ist eine von mehr als 50 Besuchern einer Singleparty an Silvester im Sportheim Benthe. „Ich will tanzen, gut essen und mit viel Spaß ins neue Jahr starten”, fasst Hildebrandt ihre Pläne für den Abend zusammen. Dass sie einen netten Mann kennenlernen könne, will sie nicht ausschließen. Ein Muss sei das jedoch nicht.

Organisatorin Claudia Hahnelt ist mit der Resonanz auf ihre Silvesterparty sehr zufrieden. Die Idee dazu sei ihr und ihrer Freundin Doris Aschenbrenner vor genau einem Jahr gekommen. Damals hätten sie Silvester zu zweit vor dem Fernseher verbracht und sich gelangweilt. „Das wollten wir nicht noch einmal erleben”, sagt Hahnelt. „Deshalb haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine Party für Singles im Alter von 30 bis 45 Jahren auf die Beine zu stellen.” Vor zehn Jahren hätten die beiden schon einmal eine ähnliche Party organisiert. Damals hätten sich zwei Paare kennengelernt, die später sogar heirateten, erzählt Hahnelt stolz.

Die meisten Singles haben von der extra angefertigten Internetseite von der Party erfahren. „Wir haben sogar einen Gast, der aus dem Sauerland angereist ist”, sagt Aschenbrenner, die allen ankommenden Gästen einen Aufkleber mit ihrem Vornamen darauf überreicht. „Die Partygäste kennen sich untereinander noch nicht, dass soll sich schnell ändern”, sagt Hahnelt.

Da Liebe durch den Magen gehe, können sich die Partygäste zu Beginn der Party am reichhaltigen Buffet stärken, wo es Braten mit Kartoffelgratin und verschiedene Salate gibt. Für die passende Stimmung sorgt DJ Wolfgang, der bis zum nächsten Morgen bekannte Hits aus den vergangenen Jahrzehnten auflegt. (Gerko Naumann)