Benthe

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Journalistisches: Benthe in den Medien


Übersicht

Schüler aus Benthe treffen sich nach 55 Jahren wieder

25.08.2010

Calenberger Zeitung

S. 12

Sportler zeigen sich von der besten Seite

23.08.2010

Calenberger Zeitung

S. 12

Vorführungen sollen auch neue Mitglieder anlocken

23.08.2010

Calenberger Zeitung

S. 12

Benther Jugend bekommt keinen Raum

18.08.2010

Calenberger Zeitung

S. 14

Landwirt befürchtet Nachteile

18.08.2010

Calenberger Zeitung

S. 14

Müll stört Idylle am Grillplatz

18.08.2010

Calenberger Zeitung

S. 14

Broschüre über Benthe

08.08.2010

Hallo Sonntag

S. 4

Reha-Walking beim VSV

07.08.2010

Calenberger Zeitung

S. 12

Straßensanierung in Benthe könnte preiswerter werden

03.08.2010

Calenberger Zeitung

S. 9

Morsche Schwellen werden ersetzt

01.08.2010

Hallo Sonntag

S. 4

Dorfkino zeigt Liebesfilm

29.07.2010

Calenberger Zeitung

S. 13

Grenzgänger zu Gast in Lenthe

26.07.2010

Calenberger Zeitung

S. 10

Biolandbetrieb muss weiter wachsen

24.07.2010

Calenberger Zeitung

S. 12

Senioren entdecken Pétanque

22.07.2010

Calenberger Zeitung

S. 12

Senioren besuchen Schnapsbrennerei – Alte Tradition wird fortgeführt

16.07.2010

Calenberger Zeitung

S. 8

Leserbrief

15.07.2010

Calenberger Zeitung

S. 8

Der geplante Abriss lässt auf sich warten

14.07.2010

Calenberger Zeitung

S. 10

Nicht nur die Farbe ist wetterfest

13.07.2010

Calenberger Zeitung

S. 10

Amüsanter Film im Dorfkino

07.06.2010

Calenberger Zeitung

S. 12

Förderverein Dorfentwicklung bestätigt Spitze

05.06.2010

Calenberger Zeitung

S. 8

Autisten zeigen Objekte auf dem Landschaftskunstpfad

05.06.2010

Calenberger Zeitung

S. 16

Stirbt bäuerliche Landwirtschaft?

05.06.2010

Calenberger Zeitung

S. 16

Benther Senioren-Team boßelt

04.06.2010

Calenberger Zeitung

S. 7

Neue Jacken schützen Kinder vor Kälte

02.06.2010

Calenberger Zeitung

S. 9

Kinder für die Konfirmation anmelden

29.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 16

VSV hat neuen Internetauftritt

28.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 19

Lesevormittag mit Isa Schulze

27.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 12

Brandmeister wird verpflichtet

19.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 9

Frauengruppe sucht alte Sportgeräte für Modenschau

15.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 14

Jugendliche wünschen sich eigenen Treffpunkt

12.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 15

Zwei neue Gesichter im Ortsrat Benthe

11.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 12

Ortsrat spricht über Spielplätze

08.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 13

Benther besichtigen Dom

07.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 9

Die Benther Jugend soll sich einmischen

07.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 15

Förderverein bestätigt Vorstand

06.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 9

Schüler verkaufen ihre Kunstwerke für Villa Kunterbunt

06.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 12

Autor spart nicht an Zynismus

03.05.2010

Calenberger Zeitung

S. 16

Büchel-Matzner ist 10 000. Gast im Kunstraum

27.04.2010

Calenberger Zeitung

S. 13

Felscher ist stolz auf zarte Haut

27.04.2010

Calenberger Zeitung

S. 13

Boßel-König gekürt

25.04.2010

Hallo Sonntag

S. 5

Trauer um Hülsemann

18.04.2010

Hallo Sonntag

S. 5

Marode Bank liegt im Graben

29.03.2010

Calenberger Zeitung

S. 13

Bürger sind über radikalen Rückschnitt der Feldgehölze verärgert

24.03.2010

Calenberger Zeitung

S. 1

Stadt gibt Entwarnung: Büsche treiben wieder aus

24.03.2010

Calenberger Zeitung

S. 10

Dekorationen sind mühevoll gebastelt

22.03.2010

Calenberger Zeitung

S. 9

Buder ist zu Gast in Benthe

19.03.2010

Calenberger Zeitung

S. 10

Ortsverband steht vor Auflösung

19.03.2010

Calenberger Zeitung

S. 10

Auf dem Benther Dorfplatz steht der erste Osterbaum

18.03.2010

Calenberger Zeitung

S. 13

Weberin stellt Kindern ihr altes Handwerk vor

16.03.2010

Calenberger Zeitung

S. 13

Schönes Geschenk für Haupt

15.03.2010

Calenberger Zeitung

S. 8

Benther Bürger treffen sich beim neunten Jahresempfang

15.03.2010

Calenberger Zeitung

S. 14

Nicht nur die Gärtner sind sich sicher: Der Frühling kommt bestimmt

13.03.2010

Calenberger Zeitung

S. 1

Frühjahrsputz in Benthe

07.03.2010

Hallo Sonntag

S. 5

Gespräche über Kunst

25.02.2010

Calenberger Zeitung

S. 13

Bohr bittet zum Jahresempfang

23.02.2010

Calenberger Zeitung

S. 10

Buder tritt in Benthe auf

21.02.2010

Hallo Sonntag

S. 4

Vorstand muss gewählt werden

21.02.2010

Hallo Sonntag

S. 4

Gérard Sery stellt aus

21.02.2010

Hallo Sonntag

S. 6

Unbeschwert tanzen ganz ohne Zwang

12.01.2010

Calenberger Zeitung

S. 13

Nachbarn sollen aufeinander achten

09.01.2010

Calenberger Zeitung

S. 13

Uhren für 60 000 Euro gestohlen

07.01.2010

Calenberger Zeitung

S. 1

Singles zeigen keine Berührungsängste

02.01.2010

Calenberger Zeitung

S. 10


25.08.2010, Calenberger Zeitung, S. 12

Schüler aus Benthe treffen sich nach 55 Jahren wieder

Gerda Schönfelder und Adolf Weiss organisieren Klassentreffen

55 Jahre nach der Entlassung aus der Grundschule in Benthe haben sich ehemalige Schüler bei einem Klassentreffen wiedergesehen. 19 Männer und Frauen trafen sich in Benthe zu einem Ausflug ans Steinhuder Meer. Bei der Kaffeepause in Idensen wurden bereits Erinnerungen an die Schulzeit ausgetauscht.

„Teilweise so kräftig, dass wir Mühe hatten, zu Wort zu kommen”, berichtet Adolf Weiss, der in Barsinghausen lebt und mit der Bentherin Gerda Schönfelder das Treffen vorbereitete. „Die Gespräche waren angenehm und unterhaltsam, sodass überhaupt nicht über Krankheiten gesprochen wurde”, sagte Weiss. Das sei bemerktenswert, denn die Teilnehmer seien etwa 70 Jahre alt.

Der Barsinghäuser sorgte bei einer Schiffsfahrt auf dem Steinhuder Meer für Stimmung bei seinen ehemaligen Mitschülern. Auf dem Akkordeon begleitete Weiss unter anderem das gemeinsam gesungene Lied „Lustig ist das Rentnerleben”. In einem Wirtshaus vertieften die Teilnehmer den Austausch von Anekdoten aus ihrer Schulzeit. „Zur Unterhaltung wurde eine Generationengeschichte vorgetragen mit dem Titel „Und früher war alles besser”, berichtete der Barsinghäuser.

Spätestens in zwei Jahren wollen die ehemaligen Grundschüler sich erneut treffen. (ker)



23.08.2010, Calenberger Zeitung, S. 12

Sportler zeigen sich von der besten Seite

Hunderte von Besuchern vergnügen sich beim Jubiläumsfest – Kinderaktionen, Partystimmung und Glückwünsche

Der Volkssportverein (VSV) Benthe hat am Wochenende zwei Tage lang mit Hunderten von Besuchern und etlichen Ehrengästen sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Rund um den Sportplatz am Hammfeld herrschte bei bestem Sommerwetter ausgelassene Stimmung.

Bereits am Sonnabendnachmittag gegen 14 Uhr war das VSV-Gelände am Benther Ortsrand dicht bevölkert. Viele Dorfbewohner waren schon zum Auftakt der Feier gekommen, um die Vorführungen der einzelnen Sparten (siehe Bericht unten) zu verfolgen und bei Kaffee und Kuchen, Speiseeis und Crêpes auf der Terrasse am Tennisheim zu verweilen.

Auf ihre Kosten kamen am ersten Tag vor allem die Kinder. Für sie hatte das 15-köpfige Organisationsteam um den Vorsitzenden Christian Gehrold zahlreiche Mitmachaktionen vorbereitet. Und so vergnügten sich die jungen Festgäste beim Torwandschießen, Dosenwerfen und Kinderschminken. Hoch im Kurs stand beim Nachwuchs – aber auch bei vielen Erwachsenen – das Papierhutbasteln. Gerda Hukker, Antrud Schröder und Gerd Moltzen sorgten an ihrem stets dicht umlagerten Stand dafür, dass etliche Festgäste buchstäblich gut behütet über das Festgelände flanierten.

Zu den Höhepunkten des ersten Tages zählte auch ein Quiz, bei dem die Besucher erraten mussten, welche prominenten Sportler neun kostümierte VSV-Mitglieder darzustellen versuchten. Nach einer stimmungsvollen Kinderdisco kam am frühen Abend rund um das kleine Zelt am benachbarten Festplatz richtig Partystimmung auf.

Bevor die Sportler und ihre Gäste aber bis tief in die Nacht feierten, hatten zuvor beim offiziellen Empfang bereits zahlreiche Ehrengäste ihre Glückwünsche übermittelt. Ronnenbergs stellvertretender Bürgermeister Carsten Mauritz hob in seiner Ansprache die Jugendbetreuer hervor: „Diese Helfer leisten viel, um den Nachwuchs für den Sport zu begeistern.” Ortsbürgermeister Manfred Bohr fand für die ehrenamtlichen Helfer lobende Worte: „Ihr leistet Arbeit, die unbezahlbar ist.” An die ewig Nörgelnden richtete Bohr eine klare Stellungnahme: „Wir brauchen mehr Menschen, die etwas tun, als solche, die sagen, was getan werden könnte”, betonte der frühere VSV-Vorsitzende.

Nach einem Freiluftgottesdienst fand die Feier gestern mit einem Katerfrühstück und stimmungsvoller Livemusik der Band The Joy of Music vor der malerischen Kulisse der begrünten Kalihalde einen würdigen Ausklang. (Ingo Rodriguez)



23.08.2010, Calenberger Zeitung, S. 12

Vorführungen sollen auch neue Mitglieder anlocken

Einzelne Sparten präsentieren sich beim Festakt den Besuchern

Der VSV Benthe hat die Jubiläumsfeier am Wochenende auch dazu genutzt, um sich und seine Angebote der Öffentlichkeit zu präsentieren. Fast zehn Sparten des zurzeit 703 Mitglieder zählenden Vereins beteiligten sich an dem Festprogramm mit Vorführungen und Vorstellungen ihrer Sportart.

„Natürlich sind solche Anlässe auch gute Gelegenheiten, um Mitglieder zu werben und auf die Leistungen des Vereins aufmerksam zu machen”, sagte der Vorsitzende Christian Gehrold. Außerdem sei der VSV auch ein Verein, der immer interessiert daran ist, Anregungen von Mitgliedern und Gästen zu bekommen und zeitnah umzusetzen. Viel Beachtung fand bei der 100-Jahr-Feier auch eine Vorführung der Qigonggruppe unter der Leitung von Ingrid Beck. Die Trainingsgruppe zeigte dem Publikum unter dem Titel „Der fliegende Kranich” bei entspannenden Klängen eine Anordnung von verschiedenen Figuren und erntete dafür großen Applaus. (ir)



18.08.2010, Calenberger Zeitung, S. 14

Benther Jugend bekommt keinen Raum

Eltern sollen Fahrgemeinschaften nach Empelde bilden – Ortsrat will Klettergerüst kaufen

Der dringlichste Wunsch der Dorfjugend Benthe nach einem eigenen Treffpunkt wird sich nicht erfüllen. Bei einer Umfrage im Mai hatten Jugendliche dem Ortsrat mitgeteilt, dass ihnen ein eigener Raum wichtig sei. „Dieses Vorhaben lässt sich momentan leider nicht realisieren”, sagte Ortsbürgermeister Manfred Bohr. Es gäbe keine geeigneten Räume. Zudem seien die Erhaltungskosten zu hoch.

Stattdessen will sich Bohr dafür einsetzen, dass Eltern Fahrgemeinschaften bilden, um ihre Kinder zum Jugendzentrum nach Empelde und zur Skateranlage nach Ronnenberg zu bringen. „Diese städtischen Angebote sind hier im Ort noch zu wenig bekannt, das soll sich ändern”, sagte Bohr.

Positive Nachrichten verkündete der Ortsbürgermeister zum Thema neue Spielgeräte auf dem Schulhof. Auch dieser Wunsch stand auf einer Prioritätenliste der Jungen und Mädchen aus Benthe ganz oben. Der Ortsrat stellt dafür 300 Euro aus seinen Mitteln zur Verfügung, kündigte Bohr an. Zusätzlich hat eine Bürgerin 430 Euro zweckgebunden für die Jugendarbeit gespendet.

„Wir führen Gespräche mit der Leiterin der Grundschule und hoffen, dass wir auf dem Pausenhof bald ein neues Klettergerüst aufstellen können”, sagte der Ortsbürgermeister. (kon)



18.08.2010, Calenberger Zeitung, S. 14

Landwirt befürchtet Nachteile

Bedenken gegen Landschaftsschutzgebiete – Verwaltung verweist auf Ausnahmeregelungen

Landwirt Karl-Heinrich Behrens äußert Bedenken gegen die Neueinteilung der Landschaftsschutzgebiete durch die Region Hannover. Er befürchtet Einschränkungen für seinen Betrieb.

Die Sitzung des Ortsrates am Montagabend nutzte Behrens, um den Volksvertretern seine Bedenken vorzutragen. Sein Hof befinde sich nach derzeitigem Planungsstand zu 100 Prozent im neuen Landschaftsschutzgebiet Calenberger Börde II. „Ich befürchte, dass ich dadurch künftig Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Bauern in der Umgebung bekomme”, sagte Behrens.

Sorgen bereite ihm vor allem die Tatsache, dass Lärm auf den geschützten Flächen nach 22 Uhr verboten sei. „Muss ich die Maschinen dann schlagartig abschalten?”, fragte er.

Außerdem müsse gewährleistet sein, dass er mit seinen teilweise sehr großen Erntefahrzeugen auch weiterhin über die bereits vorhandenen Feldwege fahren dürfe, um auf seinen Äckern tätig werden zu können.

Die Sorgen des Landwirtes seien verständlich, aber unbegründet, erläuterte der städtische Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler. Er könne Behrens beruhigen. Dessen Berufsgruppe sei in Deutschland gesetzlich privilegiert. Auch im Planungsverfahren der Region Hannover seien deshalb für die Landwirtschaft ausdrücklich Ausnahmen vorgesehen.

„Es wird keine einschneidenden Restriktionen für die bäuerlichen Betriebe in den Landschaftsschutzgebieten geben”, kündigte der Mitarbeiter der Stadt Ronnenberg an.

Die Mitglieder des Ortsrates dankten Behrens für seine Ausführungen. „Ich finde es gut, dass sich die Bürger vor diesem Gremium zu Wort melden, ich kann die Ängste nachvollziehen”, sagte Lisa Maack (Grüne).

Darin stimmte sie mit Heiner Gerriets (CDU) überein. „Die neuen Regelungen und Vorschriften sind sehr umfangreich und kompliziert, sie müssen für jeden Bürger verständlich erklärt werden”, sagte der Ratsherr. (Gerko Naumann)



18.08.2010, Calenberger Zeitung, S. 14

Müll stört Idylle am Grillplatz

Ortsbürgermeister appelliert an Nutzer

Auf dem Boden liegen achtlos weggeworfene Zigarettenstummel, eine Bananenschale und ein Plastikbecher. Manfred Bohr schaut sich das Chaos kopfschüttelnd an. „Der Grillplatz am Hammfeld ist idyllisch gelegen, aber manche Nutzer kümmern sich nicht darum, in welchem Zustand sie ihn hinterlassen”, sagt der Ortsbürgermeister.

Eigentlich gibt es klare Regeln zur Nutzung des Areals. „Jeder kann hier kostenlos grillen, muss sich aber vorher bei mir anmelden”, sagt Bohr. Allerdings ignorieren Jugendliche diese Vorschriften häufig. Die Konsequenz: Bohr selbst muss den Platz am nächsten Tag aufräumen oder den städtischen Bauhof um Hilfe bitten – auf Kosten der Steuerzahler.

Um die Jugendlichen zu kontrollieren, beauftragte die Stadt vor einiger Zeit einen Anwohner damit, den Grillplatz zu beaufsichtigen. Nachdem der Mann mehrfach wüst angepöbelt wurde, gab er die Aufgabe ab und zog aus Benthe weg. „Sowas ist schade und kann dazu führen, dass der Platz geschlossen wird”, sagt Bohr.

Damit es dazu nicht kommen muss, erneuert der Ortsbürgermeister seinen Appell an alle, die den Platz nutzen. „Nur, wenn sich jeder an die Regeln hält, können wir dieses tolle Angebot aufrechterhalten”, sagt er. (kon)



08.08.2010, Hallo Sonntag, S. 4

Broschüre über Benthe

Im Ronnenberger Ortsteil Benthe gibt es viele schöne Sehenswürdigkeiten, die nun in einer Broschüre zusammen gefasst sind unter dem Motto „So ist Benthe”, wie beispielsweise der Dorfplatz, die Sieben-Trappen-Steine und die Mühle.

Ferner enthält die Schrift von Benthern aufgeschriebene Rezepte mit dem Titel „So isst Benthe”. Die Idee zu dieser Informationsschrift hatten Stefan Behrens, Manfred Bohr, Detlev Fricke und Detlef Hüper.

Die Broschüre ist ab sofort zum Preis von zwei Euro bei Frisör Susanne Holzapfel, Hautnah Benthe, Lebensmittel Behrens, Gaststätte Carthus sowie bei der Alpha-Work Werbeagentur erhältlich.„ Alle „Neubürgerinnen und Neubürger” werden von mir mit einem Begrüßungsschreiben, dem ich umfangreiches Informationsmaterial beifüge, begrüßt. Demnächst wird dann auch die neue Broschüre beigelegt”, informiert Ortsbürgermeister Manfred Bohr. Weitere Informationen über Benthe, seine Bürger, seine Attraktionen sowie die Gewerbetreibenden enthält die Internetseite www.soistbenthe.de. (kr)



07.08.2010, Calenberger Zeitung, S. 12

Reha-Walking beim VSV

Der VSV Benthe bietet ab Mittwoch, 11. August, Reha-Nordic-Walking für Menschen mit Arthrose, Wirbelsäulenschäden, Gelenkersatz, Rheuma, Venenleiden und Herz-Kreislauf-Problemen an. Interessenten treffen sich um 8.45 Uhr in der Turnhalle am Hammfeld. Anmeldungen sind unter Telefon (0 50 41) 6 33 78 möglich. (ker)



03.08.2010, Calenberger Zeitung, S. 9

Straßensanierung in Benthe könnte preiswerter werden

Bauarbeiten in Siedlung Sieben Trappen beginnen Mitte August

Für die Erneuerung der Sieben-Trappen-Straße in Benthe hat die Stadtverwaltung ein deutlich günstigeres Angebot erhalten als erwartet.

Die Sanierung eines 260 Meter langen Teilstücks soll statt der veranschlagten 95 000 Euro nun 67 000 Euro kosten. Das hat eine Ausschreibung der Stadtverwaltung ergeben. Dass der günstige Preis auch erreicht werde, setze allerdings voraus, dass das acht Zentimeter starke Abfräsen und das Aufbringen einer neuen Fahrbahndecke keine Überraschungen mit sich bringe, heißt es in der Bauverwaltung der Stadt.

Die Arbeiten auf der ramponierten Straße, die von der Bundesstraße 65 nach Benthe führt, sollen Mitte August beginnen. Der Linienbus fährt eine Umleitungsstrecke.

Während der Bauphase wird die Sieben-Trappen-Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Fahrzeuge sollen über die parallel verlaufende Hermann-Löns-Straße umgeleitet werden. (ker)



01.08.2010, Hallo Sonntag, S. 4

Morsche Schwellen werden ersetzt

Instandsetzungsarbeiten Villa Kunterbunt

An der Villa Kunterbunt im Ortsteil Benthe haben in dieser Woche Instandsetzungsarbeiten begonnen. Das im Jahr 1957 errichtete Fachwerkhaus weist im Bodenbereich einige morsche Schwellen und Stiele auf. Anschließend wird die stellenweise geöff nete Fassade wieder verschlossen.

Zur Schaff ung von mehr Nutzfl äche im Außenbereich wird die ungenutzte zweite Außentreppe abgebrochen und der erforderliche Notausgang zur Straßenseite verlegt, indem dort eine neue Tür eingebaut wird.

Im Innenbereich der Villa Kunterbunt ist die Sanierung der Mädchen- und Jungen-WCs vorgesehen. Die Außenarbeiten an der Villa Kunterbunt sollen bis zum Schulbeginn fertig gestellt werden. Die WC-Sanierungen werden in Absprache mit den Nutzern nach den Ferien umgesetzt.

Insgesamt sind für die Maßnahmen 23.000 Euro im Haushalt der Stadt Ronnenberg veranschlagt. (r)



29.07.2010, Calenberger Zeitung, S. 13

Dorfkino zeigt Liebesfilm

Das Dorfkino Benthe zeigt am Freitag, 13. August, ab 20 Uhr im Gasthaus Carthus am Steinweg den deutschen Spielfilm „Emmas Glück” mit Jördis Triebel und Jürgen Vogel in den Hauptrollen. Zur Geschichte: Eine störrische Bäuerin verliebt sich in einen todkranken Mann aus der Stadt, der bei ihr auf der Flucht vor der Polizei Unterschlupf sucht. Der Eintritt kostet zwei Euro. (kon)



26.07.2010, Calenberger Zeitung, S. 10

Grenzgänger zu Gast in Lenthe

Bürger aus drei Dörfern unternehmen am Sonntag, 8. August, eine Grenzwanderung. Die Vereine Dorfentwicklung Benthe, Wir für Lenthe und Schöneres Velber organisieren zum fünften Mal die Aktion „Gemeinsam unterwegs”. Ziel ist in diesem Jahr der Ort Lenthe.

Treffpunkt in Benthe ist um 10.30 Uhr das Gemeindehaus am Wallbrink. Die Benther wollen mit Fahrrädern nach Lenthe fahren. In Velber starten die Grenzgänger um 10.30 Uhr am Brunnen und in Lenthe um 11 Uhr an der Biogasanlage an der Velber Allee.

Dort beginnt der Rundgang durch Lenthe mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Haltepunkte sind das Obergut, die Alte Schule, die Kirche und der Park des Untergutes.

Nach etwa zwei Stunden wird im Schafstall des Untergutes gemeinsam zu Mittag gegessen. Das Treffen der drei Dörfer endet gegen 15.30 Uhr. (ker)



24.07.2010, Calenberger Zeitung, S. 12

Biolandbetrieb muss weiter wachsen

Eine Premiere: CDU-Regionsfraktion informiert sich bei Familie Maage über ökologische Landwirtschaft

Der ökologische Landbau vollzieht einen Strukturwandel. 25 Jahre nach der Umstellung seines Hofes sieht Biobauer Friedrich Maage nur noch für größere Betriebe Überlebenschancen.

Die Zeit der urigen kleinen Hofläden ist vorbei. Friedrich Maages Einschätzung fällt selbstkritisch aus. „Bioanbau mit Selbstvermarktung ist ein Auslaufmodell”, sagt der Benther Landwirt, der an der Hermann-Löns-Straße einen Hofladen betreibt. Der Landwirt stellte seinen Betrieb gestern der CDU-Regionsfraktion vor. „Eine Premiere”, sagte Maage. Bisher hätten sich vorrangig Vertreter der Bündnisgrünen und der SPD seinen Hof angesehen. Es freue ihn, dass er der CDU seine Wirtschaftsweise nahebringen könne, sagte Maage.

Der Benther hat seinen „sehr kleinen Betrieb” – er bewirtschaftet 25 eigene und 13 Hektar Pachtflächen – vor 25 Jahren von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft umgestellt. Zwei Jahre später erhielt er die Bioland-Zertifizierung. Er sei damals ein großes Risiko eingegangen. „Wir hatten Glück, dass der Bioanbau in den neunziger Jahren boomte”, sagte Maage.

Heute sei sein Selbstvermarktungsbetrieb allerdings „die Tante Emma im Bio-Bereich”. Prognosen zufolge gehöre die Zukunft des ökologischen Landbaus großen Höfen mit mindestens 135 Hektar Land.

Maages wollen den Strukturwandel mitmachen. Dem Familienbetrieb steht erneut ein Umstellungsprozess bevor. In Ostermunzel haben Vater und Sohn Maarten Maage einen geerbten, bisher verpachteten und konventionell bewirtschafteten Betrieb übernommen. In zwei Jahren werden sie Biolandbau auf insgesamt 100 Hektar, inklusive zugepachteter Flächen, betreiben. Maage verschwieg nicht die finanzielle Herausforderung, die mit der Vergrößerung verbunden ist.

„Mein Sohn wird hauptsächlich für den Lebensmitteleinzelhandel produzieren”, sagte der Landwirt. Anfänge seien bereits gemacht. „Wir liefern schon Produkte an Edeka in Wunstorf”, sagte der 61-Jährige.

Seine vor 25 Jahren getroffene Entscheidung für eine nachhaltige Landbewirtschaftung hat der Benther nicht bereut. Dass es heute Bioprodukte im Supermarkt gebe, sei ein großer Erfolg. Das Bewusstsein für regionale und saisonale Produkte müsse weiter wachsen. „Verändern können wir die Welt aber nicht”, sagte der Biobauer. (Kerstin Siegmund)



22.07.2010, Calenberger Zeitung, S. 12

Senioren entdecken Pétanque

Benther zeigen sich äußerst begeistert

Das Benther Senioren-Team widmet sich jetzt auch dem Pétanque-Sport: Die Senioren hatten Ende Juni die Gelegenheit an einem Probetraining beim TuS Empelde teilzunehmen. Vorsitzender Erich Wolf machte den Benther Senioren dabei Lust auf die für die Benther neue Sportart. Im Anschluss organisierte Gerd Moltzen ein eigenes Pétanque-Treffen in Benthe. Der Anfang war verheißungsvoll: Die Benther Senioren hatten einen Riesenspaß an dem gepflegten Kugelspiel.

„Uns allen hat es so viel Freude bereitet, dass wir uns nun regelmäßig treffen werden, um diesen Sport auszuüben. Geplant ist, dass wir jeden zweiten Donnerstag im Monat auf dem Sportplatz trainieren”, sagte Manfred Bohr. Wenn das Interesse anhält, wollen die Senioren einen Pétanque-Platz anlegen.



16.07.2010, Calenberger Zeitung, S. 8

Senioren besuchen Schnapsbrennerei – Alte Tradition wird fortgeführt

Das Benther Senioren-Team hat eine Besichtigungstour zur Klosterbrennerei Wölteringerode unternommen. Die Informationen über die Herstellung der dortigen Produkte – die auch gekostet werden durften – war für die Teilnehmer mehr als interessant. So erfuhren die Benther Senioren unter anderem, dass das Klostergut bereits seit 1682 für seine edlen Tropfen aus der eigenen Klosterbrennerei bekannt ist.

Zisterzienser-Nonnen führten die Brennkunst ein und stellten aus Weizenfeinbrand erlesene Liköre, bekömmliche Magenbitter und den im Holzfass gelagerten Edelkorn her. Wie Jahrhunderte lang im Kloster üblich, wird heute der Feinbrand nach alten und bewährten Rezepturen weiterverarbeitet und in Eichenfässern gelagert.

Traditionsbewusst gibt es in der Destille noch eine mehr als 100 Jahre alte Dampfmaschine. „Neben Ausflügen ist es nach wie vor unser Anliegen, etwas für unser Dorf zu bewegen. So werden wir in der nächsten Woche Verschönerungsarbeiten auf dem Sportplatz vornehmen, das ist eine Maßnahme für das 100-jährige Bestehen unseres Sportvereins im August dieses Jahres”, sagte Manfred Bohr.



15.07.2010, Calenberger Zeitung, S. 8

Leserbrief

Es handelt sich nicht um ein Gutshaus

Zum Bericht „Das alte Gutshaus in Benthe verfällt” in der Calenberger Zeitung von 13. Juli

Seit Jahren irrt die Bezeichnung Benther Gutshaus durch die Zeitungen. Da es in Benthe jedoch niemals ein sogenanntes Rittergut gegeben hat, kann es sich auch nicht um ein solches Haus handeln. Es handelt sich um ein Haupthaus eines größeren Bauernhofes. Man nannte sie auch Rübenburgen, denn nach Einführung dieser überaus rentablen Frucht folgte lange Jahre der Bau dieser imposanten Gebäude. (Wolfgang Hennes, Barsinghausen)



14.07.2010, Calenberger Zeitung, S. 10

Der geplante Abriss lässt auf sich warten

Kein Fortschritt: Das alte Gutshaus verfällt

Die Pläne für das Gelände rund um das alte Gutshaus in Benthe sind ins Stocken geraten: Seit etwa zweieinhalb Jahren liegt dem Eigentümer die Erlaubnis vor, das denkmalgeschützte Gebäude abzureißen, um dort Wohnhäuser zu bauen. Passiert ist aber noch nichts.

„Wir haben die Abrissgenehmigung zu Jahresbeginn erst verlängert”, sagt Ronnenbergs Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler.

Der Stadt liegt ein Konzept vor, nach dem Eigentümer Gert-Otto Nickel das Gutshaus und die alten Wirtschaftsgebäude abreißen und auf dem Gelände am Ortsrand freistehende Einfamilien- und Doppelhäuser errichten lassen will. „Die Bauten sollen in Form der alten Gutsanlage angeordnet werden und einen Hofcharakter vermitteln”, sagt Zehler.

In der Vergangenheit waren Versuche, eine Nachnutzung für das leer stehende Gebäude zu finden, immer wieder an den Auflagen des Denkmalschutzes gescheitert. „Die Investoren wurden von den Kosten abgeschreckt”, sagt Zehler. Deshalb hat die Stadt ein Gutachten erstellen lassen, das den Erhalt des Gebäudes als wirtschaftlich unzumutbar einstuft. Daraufhin wurde auf Drängen des Eigentümers die Abrissgenehmigung erteilt.

Davon hat Nickel noch keinen Gebrauch gemacht – und muss es auch nicht, weil keine Einsturzgefahr besteht. Warum die Pläne ins Stocken geraten sind, weiß Zehler nicht. „Die Stadt hat längst ihre Hausaufgaben erledigt”, sagt er. Dem Abriss stehe nichts im Wege. Für das weitere Planverfahren seien nur wenige Schritte erforderlich. „Auch die Bürger wünschen sich, dass dort etwas passiert,” sagt Zehler. Ortsbürgermeister Manfred Bohr vermutet, dass Nickel keinen Investor für die Pläne findet. Im Dorf werde viel spekuliert. (Ingo Rodriguez)



13.07.2010, Calenberger Zeitung, S. 10

Nicht nur die Farbe ist wetterfest

Neuer Anstrich als Jubiläumsgeschenk

Vier Mitglieder des Benther Seniorenteams haben gestern in der prallen Mittagssonne den hohen Temperaturen getrotzt und der Balustrade rund um den Sportplatz einen neuen Anstrich verpasst. „Die Farbe ist wetterfest, und wir sind es auch”, sagte Ortsbürgermeister Manfred Bohr beim Streichen mit einem schelmischen Lächeln.

Hintergrund der Renovierungsaktion ist das 100-jährige Bestehen des Volkssportvereins (VSV) Benthe. „Wenn der VSV am 21. und 22. August zum Jubiläum ein Zeltfest feiert, soll das Geländer glänzend weiß sein”, sagte Bohr. Außerdem sei der Sportverein am Wochenende Ausrichter des Ronnenberger Stadtpokals. „Da kommt der neue Anstrich als Jubiläumsgeschenk gerade rechtzeitig”, sagte der Ortsbürgermeister.

Gemeinsam mit Ulrich Schultze, Gerd Moltzen und Wilfried Haberkamp machte sich Bohr deshalb gestern daran, die rund 200 Meter lange Balustrade abzuschleifen und weiß zu streichen. „Das Material zahlt die Stadt, wir geben die Arbeitskraft”, sagte Bohr.

Völlig unbeeindruckt von der Hitze zeigten sich die Senioren aber dann doch nicht: „Mit den Restarbeiten an der Gegengerade wollen wir morgen schon um 8 Uhr anfangen”, sagte Bohr. Um diese Zeit sei es noch etwas kühler. Die Benther Senioren seien zwar wetterfest und hitzebeständig, aber eben doch nicht völlig unverwüstbar, räumten sie schließlich ein. (Ingo Rodriguez)



07.06.2010, Calenberger Zeitung, S. 12

Amüsanter Film im Dorfkino

Britische Filme wie die amüsante und anrührende Tragikomödie „Irina Palm” mit der großartigen Marianne Faithfull sind unbedingt sehenswert. Der Film wird am Freitag, 11. Juni, ab 20 Uhr im Dorfkino im Gasthaus Fellersmann am Steinweg gezeigt. Erzählt wird die Geschichte einer Hausfrau aus kleinbürgerlichem Milieu, die einen Job um Rotlichtmilieu annimmt, um die Operation ihres Enkels zu finanzieren. (ker)



05.06.2010, Calenberger Zeitung, S. 8

Förderverein Dorfentwicklung bestätigt Spitze

Vorsitzender Manfred Bohr hat bei der Jahresversammlung des Fördervereins Dorfentwicklung Benthe die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren lassen. Als Erfolge seien die erfolgreiche Realisierung einiger Projekte sowie die Beteiligung am Dorffest und am Frühjahrsputz zu werten. Auf dem Naturlernpfad, der vor zehn Jahren eröffnet wurde, seien Tafeln ausgetauscht worden.

Die anschließenden Vorstandswahlen brachten keine Überraschungen. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt: Vorsitzender Manfred Bohr, stellvertretende Vorsitzende Irmtraut Kosin, Schatzmeister Jürgen Schute und die Beisitzer Axel Horstmann, Detlef Hüper und Michael Kühn.

Eine Busfahrt zur Landesgartenschau nach Bad Essen steht am Sonnabend, 14. August, auf dem Programm. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei Manfred Bohr unter Telefon (0 51 08) 36 48.



05.06.2010, Calenberger Zeitung, S. 16

Autisten zeigen Objekte auf dem Landschaftskunstpfad

Die Ronnenberger Künstler Uwe Ahrens, Bärbel Erbstößer und Carmen Repinski sorgen für ungewöhnliche Gartenklänge am Landschaftskunstpfad. An der Station Eschteich sind „Seerosen” von Bärbel Erbstößer zu sehen und zu hören. Carmen Repinski hat ein Windspiel aus Metall in eine große Weide gehängt. Uwe Ahrens’ Notenblätter in den Gehölzen fordern zum Mitsingen auf.

Am Sonnabend, 12. Juni, ergänzen Bilder und Objekte von Menschen mit Autismus den fast vier Kilometer langen Landschaftskunstpfad am Benther Berg. Den Aktionstag gestaltet die Gemeinnützige Gesellschaft für integrative Behindertenarbeit mbH aus Hannover.

Initiatorin Josephin Lorenz erläutert das Projekt: „Die Aktion wurde aus der Überzeugung ins Leben gerufen, dass jeder Mensch, ob behindert oder nicht, über ein Kreativitätspotenzial verfügt.” Die ausgestellten Arbeiten würden einen Einblick in die besondere Wahrnehmung der Welt von Menschen mit Autismus gewähren.

■ Informationen gibt es unter Telefon (05 11) 8 44 13 39. (ker)



05.06.2010, Calenberger Zeitung, S. 16

Stirbt bäuerliche Landwirtschaft?

Hans-Jürgen Pein, ehemaliger Biobauer, spricht bei den Ronnenberger Grünen über das Thema „Stirbt die bäuerliche Landwirtschaft?”. Hintergrund sind die geplanten Massentierhaltungen. Eine Diskussion schließt sich an. Die Grünen treffen sich am Montag, 7. Juni, um 20 Uhr im Gasthaus Carthus am Steinweg zur Mitgliederversammlung. Zu Beginn geben die grünen Ratsmitglieder einen Bericht aus der Fraktion. Gäste sind willkommen. (ker)



04.06.2010, Calenberger Zeitung, S. 7

Benther Senioren-Team boßelt

Ulrich Schultze gewinnt den Königstitel

Das Benther Senioren-Team hat ein Boßelturnier in der Feldmark veranstaltet. Der Sieger des vergangenen Jahres, Hans-Heinrich Tillack, hatte sich gemeinsam mit Lutz Danne als Organisator betätigt.

Mehr als zwei Stunden lang ließen die Teilnehmer die Kugeln rollen. Die Pausen wurden genutzt, um über gewonnene oder verlorene Punkte zu diskutieren und sich zu stärken. Nach der aktiven Phase folgte ein gemeinsames Mittagessen in einer Gaststätte.

War im vergangenen Jahr noch Hans-Heinrich Tillack als Sieger hervorgegangen, war es in diesem Jahr Ulrich Schultze, der als Bester zum Boßelkönig gekürt wurde. Er trägt den Titel nun für ein Jahr und hat die Aufgabe, das Boßelturnier des nächsten Jahres zu organisieren.



02.06.2010, Calenberger Zeitung, S. 9

Neue Jacken schützen Kinder vor Kälte

Manfred Bohr spendet Erlös des Jahresempfanges für den Nachwuchs der Feuerwehr

Die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Benthe haben gestern zweimal Grund zur Freude gehabt. Ortsbürgermeister Manfred Bohr überreichte ihnen 20 Windjacken. Die wetterfesten Anoraks wurden bereits mit Aufdruck und Logo versehen und sollen bei schlechtem Wetter vor Regen und Kälte schützen.

Bohr finanzierte die Jacken mit dem Erlös aus einer Tombola bei seinem Jahresempfang. „Das mache ich jetzt seit neun Jahren. Nächstes Jahr wird noch mal eine Einrichtung bedacht, danach ist dann aber Schluss”, sagte er.

Der Christdemokrat wird bei der Kommunalwahl 2011 nicht mehr kandidieren. Bisher erhielten unterschiedliche Einrichtungen in Benthe wie der Förderverein Dorfentwicklung, der Hort Villa Kunterbunt und die Bücherei eine finanzielle Unterstützung des Ortsbürgermeisters.

Die Kinder freuten sich außerdem über eine Spende der Bentherin Marga Hartmann. Die sogenannte Zeltlager-Oma, die jeden Sommer die Kinder im Zeltlager der Jugendfeuerwehr mit Eis versorgt, spendierte der Jugendfeuerwehr 20 Rücksäcke. Diese können die Kinder bei Ausflügen und Aktivitäten nutzen. (kro)



29.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 16

Kinder für die Konfirmation anmelden

Jungen und Mädchen, die nach den Sommerferien in die siebte Klasse kommen und 2012 in der Benther Kirche konfirmiert werden wollen, melden sich am Montag, 21. Juni, 18 Uhr, im Gemeindehaus, Wallbrink 5, an.

Eltern sollten ihre Kinder zu dem Informationsgespräch begleiten und das Familienstammbuch mitbringen. Bei der Anmeldung werden auch die Termine des Konfirmandenunterrichts genannt.

Das Anmeldeformular kann auch per E-Mail an kirchenbuero-benthe@htp-tel.de mit dem Betreff „Konfirmandenunterricht” angefordert werden. Das Kirchenbüro ist dienstags jeweils von 16 bis 18 Uhr und freitags von 8.30 bis 10.30 Uhr besetzt. (ker)



28.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 19

VSV hat neuen Internetauftritt

Der Volkssportverein Benthe veranstaltet am 21. und 22. August seine Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen. Bereits jetzt präsentiert sich der Verein mit einer neuen Internetseite, die Beiträge und Bilder aus den einzelnen Sparten des Vereins zeigt. Unter anderem ist eine Anmeldung für den jährlichen Benther-Berg-Lauf möglich, der am 3. Oktober stattfindet. Die Seite ist unter www.vsv-benthe.de zu finden.



27.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 12

Lesevormittag mit Isa Schulze

Isa Schulze aus der Kirchengemeinde Benthe lädt für Dienstag, 8. Juni, 10 Uhr, zum Lesen in das Gemeindehaus, Wallbrink 5, ein. Eigene Bücher können mitgebracht werden. Der Termin wurde aus organisatorischen Gründen um eine Woche verschoben. Die Andacht zum Wochenausklang beginnt am Freitag, 11. Juni, um 18.15 Uhr wie gewohnt in der Kirche am Steinweg. (ker)



19.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 9

Brandmeister wird verpflichtet

Erster Stadtrat Wolfgang Neumann hat Benthes Ortsbrandmeister Karl-Heinrich Behrens am Montag die Ernennungsurkunde für eine sechsjährige Dienstzeit als Chef der Freiwilligen Feuerwehr ausgehändigt. Damit sei Behrens jetzt offiziell „alter und neuer Ortsbrandmeister in Benthe”, sagte Neumann.

Der 55-jährige Landwirt war Anfang März vom Ortskommando einstimmig wiedergewählt worden. Seine Amtszeit hatte 2004 begonnen, nachdem er zum Nachfolger von Eckhard Knust gewählt worden war. Behrens war zuvor 18 Jahre lang ehrenamtlich als stellvertretender Ortsbrandmeister tätig.

Der Ortsfeuerwehr Benthe gehören derzeit 26 Aktive an, die Jugendabteilung hat sieben Mitglieder. (ker)



15.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 14

Frauengruppe sucht alte Sportgeräte für Modenschau

Der VSV Benthe feiert am 21. August 100-jähriges Bestehen

Die Frauen-Power-Sportgruppe des VSV Benthe bereitet eine Modenschau vor. Anlass ist das 100-jährige Bestehen des Volkssportvereins, das am 21. August gefeiert werden soll.

Die Sportlerinnen wollen alte Sportbekleidung und Sportgeräte auf dem Laufsteg vorführen. Dafür sucht der Verein geeignetes Zubehör. „Wir haben bereits in diversen Theatern und Schauspielgruppen nachgefragt und nichts Geeignetes gefunden”, sagt Claudia Hahnelt.

Die Bentherin hofft, dass die Leser der Calenberger Zeitung auf dem Dachboden oder im Keller alte Schlittschuhe, Skier, Hanteln, Schlitten oder andere Sportgeräte aus früherer Zeit aufbewahrt haben. „Wir hoffen, dass wir einige Geräte für die Modenschau ausleihen können”, sagt Hahnelt. Sie ist auch an Sportbekleidung interessiert, wie sie im frühen 20. Jahrhundert getragen wurde.

■ Angebote für Leihgaben nimmt Hahnelt per E-Mail an mail@hahnelt.de entgegen. (ker)



12.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 15

Jugendliche wünschen sich eigenen Treffpunkt

20 junge Benther äußern in der Ortsratssitzung ihre Vorstellungen

Ein eigener Treffpunkt steht ganz oben auf der Wunschliste der Benther Jugendlichen. Das haben sie am Montagabend in der Ortsratssitzung geäußert.

Ein derart junges Publikum haben die Benther Kommunalpolitiker in einer Ortsratssitzung wohl noch nicht erlebt. Ohne Scheu und sehr gut vorbereitet meldeten sich die 20 Kinder und Jugendlichen im Gasthaus Carthus zu Wort. Das Treffen ging auf Initiative der Grünen-Ratsfrau Lisa Maack zurück.

Die Wunschliste der jungen Benther beinhaltet ein neues Spielgerät für den Pausenhof der Grundschule ebenso wie schmackhafteres Essen im Kinderhort und eine Halfpipe für Skater. Ein Buswartehäuschen an der Haltestelle Bergstraße gehört ebenso zu den Forderungen der jungen Benther wie eine Initiative gegen Hundekot, der die Gehwege verschmutzt.

Gleich mehrfach wurde der Wunsch nach einem Jugendraum geäußert. Einige Kinder nutzen nach ihren Angaben regelmäßig das Angebot im städtischen Jugendzentrum in Empelde. Ein eigener Raum in Benthe wären ihnen aber lieber. „Wir wollen uns ungestört und ohne Aufsicht unserer Eltern treffen”, sagte Viktor. Lisa Maack berichtete von 25 Kindern, die einen Jugendraum forderten. Eltern würden diese Forderung unterstützen.

Ortsbürgermeister Manfred Bohr und die Ortsratsmitglieder diskutierten mit den jungen Gästen über die Vorschläge, legten sich aber noch nicht fest. Friedrich Offenhausen (CDU) schlug vor, dass die Jugendlichen gemeinsam nach Empelde fahren sollten, um sich über das vorhandene Angebot im Jugendzentrum zu informieren. Erster Stadtrat Wolfgang Neumann nahm die Wünsche in die Stadtverwaltung und den Stadtrat mit. Dort steht derzeit ein neues städtisches Jugendkonzept zur Diskussion.

Heiner Gerriets (CDU) gab den jungen Benthern den Rat, sich demnächst beim Ortsrat zu erkundigen, was aus den Vorschlägen geworden sei. „Ihr müsst am Ball bleiben”, sagte Gerriets. (Kerstin Siegmund)



11.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 12

Zwei neue Gesichter im Ortsrat Benthe

Christdemokrat Michael Fröstl legt Mandat nieder – Manfred Wilke rückt für gestorbenen SPD-Mann nach

Mit Thomas Kowalski (CDU) und Manfred Wilke (SPD) hat Ortsbürgermeister Manfred Bohr gestern Abend zwei neue Mitglieder für den Ortsrat verpflichtet.

Für den vor einem Monat plötzlich gestorbenen, langjährigen Ortsratsherrn Bruno Hülsemann (SPD) rückt der 56-jährige Tischler Manfred Wilke in das Gremium nach. Wilke ist in Benthe unter anderem als Betreiber des Dorfkinos bekannt. Er präsentiert im Gasthaus Carthus seit fast sieben Jahren regelmäßig ein anspruchsvolles Kinoprogramm.

Einen Wechsel gibt es auch in der CDU-Ortsratsfraktion. Thomas Kowalski rückt für Michael Fröstl nach. Nach Angaben von Ortsbürgermeister Manfred Bohr hat der 52 Jahre alte Fröstl sein Mandat niedergelegt. Er ist auch aus der Partei ausgetreten.

Fröstls Rückzug kündigte sich bereits bei der CDU-Mitgliederversammlung vor einem Jahr an. Damals übernahm Heiner Gerriets den Vorsitz der Benther CDU. Zuvor hatte Fröstl auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Persönlicher Gründe wurden für den Rückzug angeführt. „Wo mehr als eine Person tätig ist, sind Querelen nicht auszuschließen”, sagte Bohr gestern.

Fröstl war 2004 für Eckhard Knust nachgerückt, der nach Mecklenburg-Vorpommern gezogen war. Rücktritte aus persönlichen Gründen sind in der CDU Benthe keine Seltenheit. 2007 hatte Fröstl den Sitz von Claudia Hahnelt übernommen. Sie verließ im September 2007 das Gremium mit der Begründung, dass sie mehrfach private Nachteile wegen des Ortsratsmandats erlitten habe. Ihre Parteikollegen verweigerten ihr die Zustimmung in einer Grundstücksangelegenheit. (Kerstin Siegmund)



08.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 13

Ortsrat spricht über Spielplätze

Die Mitglieder des Ortsrates Benthe treffen sich am Montag, 10. Mai, um 16 Uhr am Festplatz an der Straße Am Hammfeld zu einer gemeinsamen Ortsbegehung. Anschließend kommen die Bürgervertreter um 17.30 Uhr in der Gaststätte Fellersmann, Am Steinweg 10, zu ihrer Ortsratssitzung zusammen, um über die Begehung zu sprechen. Auf der Tagesordnung stehen auch ein Kinderspielplatzbericht und eine Beratung über Angebote für Jugendliche. Außerdem soll über die Vergabe der restlichen Ortsratsmittel entschieden werden. (ir)



07.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 9

Benther besichtigen Dom

Das Benther Senioren-Team hat einen Ausflug nach Braunschweig unternommen. Eine Stadtführerin zeigte den Besuchern aus Benthe die Altstadt und vermittelte den Senioren interessante geschichtliche Daten und Fakten über die Stadt. Besonders interessierte die Besucher die Ausführungen zum Wiederaufbau des Braunschweiger Schlosses. Zudem besichtigten die Benther den Braunschweiger Dom, die Burg Dankwarderode und das Wahrzeichen der Stadt, den Braunschweiger Löwen.

In den vergangenen Tagen haben die Mitglieder des Senioren-Teams die bisher noch nicht gestrichenen Bänke in Benthe überarbeitet. Diese strahlen nun wieder in neuem Glanz.



07.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 15

Die Benther Jugend soll sich einmischen

Aktion fördert politisches Engagement

Die Grünen-Ratsfrau Lisa Maack will in ihrem Wohnort Benthe Kinder und Jugendliche dazu motivieren, sich für Belange in ihrer Ortschaft einzusetzen. Die Aktion „Sag Deine Meinung” soll auch das politische Engagement junger Menschen fördern.

Fehlt ein gemeinsamer Treffpunkt? Besteht Interesse an Computerpartys? Und wie lassen sich Spiel- und Bolzplätze attraktiver gestalten? Diese und ähnliche Fragen sollen in Benthe künftig nicht nur Kommunalpolitiker, sondern die Betroffenen selbst beantworten. Das jedenfalls hat sich die 24-jährige Ratsfrau Lisa Maack vorgenommen. Mit ihrer Aktion will die Studentin Kinder und Jugendliche aber auch frühzeitig in die Verantwortung nehmen.

Ziel der Aktion ist es zunächst aber, junge Menschen zum Besuch der nächsten Ortsratssitzung zu bewegen, um den Bürgervertretern ihre Meinung zu sagen. „Es geht aber um eine keine parteipolitische Ausrichtung, sondern die Jugendliche sollen sich einfach einmischen”, sagt die Studentin. „Ich fand Benthe schon immer etwas langweilig”, sagt Maack. Deshalb habe sie zuletzt gezielt junge Menschen im Alter von zehn bis 18 Jahren angesprochen, um Kritik und Anregungen zu sammeln.

Am Dienstag war sie auch in der Grundschule, um ihr Projekt vorzustellen. Aber auch bei Festen und an Bushaltestellen hat Maack Werbung für ihre Aktion gemacht. Sogar eigene parteipolitisch neutrale Handzettel hat sie mit der Hilfe ihrer Partei drucken lassen.

„Viele haben Interesse gezeigt und ihre Hilfe zugesagt”, sagt Maack. Heute will sie sich mit Interessierten um 16 Uhr am Dorfplatz treffen und weitere Ideen sammeln. Am Montag, 10. Mai, sollen die Ergebnisse ab 17.30 Uhr im Gasthaus Carthus dem Ortsrat präsentiert werden.

■ Lisa Maack ist unter Telefon (0 51 08) 8 78 20 74 erreichbar. (Ingo Rodriguez)



06.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 9

Förderverein bestätigt Vorstand

Der Förderverein Dorfentwicklung Benthe hat seine Mitgliederversammlung veranstaltet. In seinem Rechenschaftsbericht ging der Vorsitzende Manfred Bohr auf die unterschiedlichen Ereignisse des vergangenen Jahres ein und machte deutlich, dass die angebotenen Aktivitäten vielfach angenommen wurden. Das bezog sich insbesondere auf die Beteiligung am Dorffest 2009 und am Frühjahrsputz.

Wichtig war im vergangenen Jahr auch die regelmäßige Pflege der bisher in die Tat umgesetzten Projekte. So wurden unter anderem die Beete im Dorfmittelpunkt gepflegt, der Dorfplatz ständig gereinigt und die Eingangstafel stets mit frischen Blumen versorgt. Bohr dankte insbesondere der stellvertretenden Vorsitzenden Irmtraut Kosin, die verantwortlich für die Pflege ist.

Auch der Naturlehrpfad, der vor zehn Jahre eingeweiht wurde, ist überarbeitet worden. Teilweise mussten Tafeln wegen Beschädigungen erneuert werden. Die Vorstandswahlen brachten keine Überraschungen. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wieder gewählt. Manfred Bohr (Vorsitzender) Irmtraut Kosin (Stellvertreterin), Jürgen Schute (Schatzmeister) und Beisitzer Axel Horstmann, Detlef Hüper und Michael Kühn freuten sich über das Vertrauen der Mitglieder. Am 14. August fährt der Verein zur Landesgartenschau nach Bad Essen.



06.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 12

Schüler verkaufen ihre Kunstwerke für Villa Kunterbunt

Erlöse kommen der Hortinitiative zugute

Wenn die drei Grundschüler Till-Leander, Luca und Liam nach dem Unterricht im Benther Hort Villa Kunterbunt malen, basteln und kneten, ist es nicht bloß pures Vergnügen oder Zeitvertreib, sondern auch soziales Engagement. Die drei Erstklässler arbeiten in diesen Tagen bereits an den Werken für ihre zweite Kunstausstellung – und die Erlöse sollen wieder dem Hort zugutekommen.

„Die drei Schüler gehören zu unseren jüngsten Kindern und haben im April schon einmal mit der Hilfe ihrer Eltern eine Bilderausstellung mit eigenen Werken organisiert”, sagt Sozialpädagogin Susanne Schmedes von der Villa Kunterbunt. Bei der Veranstaltung in der Wohnung der Eltern des sechsjährigen Luca sei immerhin ein Erlös von rund 60 Euro zusammengekommen. Von diesem Erfolg angespornt, arbeiten die drei Jungen jetzt an einer Zweitauflage. „Wir basteln diesmal auch Holzfiguren, die verkauft werden sollen”, sagt Luca stolz. (ir)



03.05.2010, Calenberger Zeitung, S. 16

Autor spart nicht an Zynismus

30 Zuhörer erleben Lesung Die Hörbar

Rund dreißig Zuhörer haben gestern Nachmittag in den Räumen des Vereins Kunstraum Benther Berg die Lesung „Die Hörbar” von und mit Uwe Märtens verfolgt.

Der Rodenberger präsentierte Gedichte und Geschichten und sparte dabei nicht an Zynismus und Ironie. Neben einer Reihe von Versen zum Schmunzeln erlebten seine Zuhörer auch Texte der bitterbösen Art. Dabei unterhielt Märtens nicht nur mit Texten, sondern setzte auch ein wenig Schauspielerei ein. Nur zu gern veröffentlichte er Dinge und Situationen, die ihm nicht gefallen oder die er für bemerkenswert hält. Seine Schachtelsätze und Paraphrasen forderten den Zuhörern aber auch Konzentration ab.

Mit seinen Texten will Märtens dazu anregen, sich mit den allgemeinen Unzulänglichkeiten auseinanderzusetzen. „Wir dürfen nicht immer nur den bequemen Weg gehen”, sagte der Autor. „Der unbequeme bringt ein viel intensiveres Erleben.” Das Schreiben hat es dem 47-Jährigen seit jeher angetan. „Es liegt mir, und ich habe Spaß daran”, sagte der Versicherungsfachwirt. Sein neunjähriger Neffe Julian, der in die Fußstapfen seines Onkels treten will, konnte gestern schon damit beginnen: Er war für die Einleitung und das Pausensignal zuständig. (Heidi Rabenhorst)



27.04.2010, Calenberger Zeitung, S. 13

Büchel-Matzner ist 10 000. Gast im Kunstraum

Im Kunstraum Benther Berg ist am Sonntag der 10 000. Gast seit der Eröffnung der Galerie vor 13 Jahren begrüßt worden. Als die Lehrerin Monika Büchel-Matzner aus Hannover-Davenstedt gegen 12.30 Uhr den Kunstraum betrat, überreichte ihr der Vorstand der Künstlervereinigung einen Blumenstrauß. Anschließend durfte sich der sichtlich überraschte Stammgast ein Kunstwerk aussuchen. Büchel-Matzner entschied sich für eine handgefertigte Decke der Weberin Karin Sandberg-Kobling.

„Wir führen anhand unserer Gästelisten genau Buch”, sagte Vorstandsmitglied Dieter Götze. Der Kunstraum wurde im Oktober 1997 eröffnet. Seitdem werden in den städtischen Räumen an der Bergstraße jährlich sechs Ausstellungen eröffnet. Derzeit sind Bildcollagen des Gehrdeners Bernd Pallas zu sehen. Die Vereinigung Kunstraum Benther Berg besteht zurzeit aus sieben aktiven Künstlern und elf fördernden Mitgliedern. (ir)



27.04.2010, Calenberger Zeitung, S. 13

Felscher ist stolz auf zarte Haut

Bentherin feiert ihren 100. Geburtstag

Kaltes Wasser mit wenig Seife, nur selten Alkohol und keine Zigaretten: Das ist Erna Felschers Rezept für ein langes Leben – und für zarte Haut. Gestern hat sie im Seniorenwohnheim Haus am Hirtenbach mit Verwandten und Nachbarn ihren 100. Geburtstag gefeiert – und aus ihrem Stolz auf ihr weiches Gesicht kein Geheimnis gemacht. „Immer kalt waschen”, antwortete die Seniorin auf die Frage, welche Empfehlungen sie jüngeren Menschen geben könne.

Die Hundertjährige ist die älteste lebende Bürgerin aus Benthe. Das versicherte Ortsbürgermeister Manfred Bohr, der ebenso wie die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde Glückwünsche aussprach.

Bohrs Behauptung konnten Felschers Sohn Otto und die beiden Enkel nur bekräftigen. „Sie lebt zwar seit einem Jahr im Seniorenheim, aber ihr Hauptwohnsitz ist immer noch in Benthe”, bekräftigten die Familienangehörigen der Jubilarin. Um das 1935 gebaute Haus der gebürtigen Lentherin kümmert sich inzwischen der 73-jährige Sohn. (ir)



25.04.2010, Hallo Sonntag, S. 5

Boßel-König gekürt

Benther Seniorenteam betätigt sich sportlich

Für die Verschönerung ihres Heimatortes viel tun, Fahrten und Besichtigungen unternehmen, das sind Selbstverständlichkeiten für das Benther Senioren-Team; aber auch sportlich betätigen sich die Benther Senioren.

Das stellten sie bei ihrem zweiten Boßel-Turnier in der Benther Feldmark unter Beweis. Der Sieger des Jahres 2009 – Hans-Heinrich Tillack – war es, der das Turnier in diesem Jahr organisierte. Und das gelang ihm mit dem Kenner der Szene, Lutz Danne, hervorragend.

Mehr als zwei Stunden wurden die Kugeln gerollt. Natürlich waren es auch Pausen, die eingelegt wurden, um über gewonnene oder verlorene Punkte zu streiten und sich vor allem zu stärken.

Nach der aktiven Phase folgte das Mittagessen in der Gaststätte Fellersmann. Ging im letzten Jahr Hans-Heinrich Tillack als Sieger hervor, war es in diesem Jahr Ulrich Schultze, der als Bester zum „Boßel-König” gekürt wurde. Er darf sich nun für ein Jahr König nennen und hat die angenehme Aufgabe, das Boßel-Turnier im kommenden Jahr zu organisieren. (kr)



18.04.2010, Hallo Sonntag, S. 5

Trauer um Hülsemann

Trauer um Bruno Hülsemann: er ist am Mittwoch einen Monat vor seinem 71. Geburtstag gestorben. Mit ihm verlieren die Ronnenberger Sozialdemokraten ein politisches Urgestein und Vorbild. Weit über ein Jahrzehnt war er bis zuletzt Vorsitzender der SPD Benthe, zehn Jahre gehörte er zwischen 1996 und 2006 dem Rat der Stadt Ronnenberg sowie seit 1992 dem Ortsrat an.

Innerhalb der Sozialdemokratie prägte er die politische Willensbildung, wenn es um „seinen” Wohnort Benthe ging. Er kämpfte für die Interessen „seiner” Benther, ohne dabei die Interessen der Gesamtstadt Ronnenberg zu vergessen. Was er sagte, hatte Gewicht. In einer Zeit, in der viele Bürgerinnen und Bürger in der „großen” Politik oftmals nur Beliebigkeit entdecken konnten, besaß er eine selten gewordene Klarheit und Deutlichkeit, mit Ecken und Kanten. (kr)



29.03.2010, Calenberger Zeitung, S. 13

Marode Bank liegt im Graben

Benther putzen den Ort zum 18. Mal heraus – Organisator wünscht sich mehr Beteiligung

Der Förderverein Dorfentwicklung Benthe hat zum 18. Mal einen Frühjahrsputz ausgerichtet. Damit nimmt der Ort nach Angaben des Ortsbürgermeisters eine Vorreiterstellung in der Region ein.

Ortsbürgermeister Manfred Bohr wusste schon lange, dass die Benther Bürger beim Müllsammeln eine Bank sind. Dass er beim Aufräumen aber gemeinsam mit anderen Helfern eine marode Holzbank aus einem Graben nah der Bundesstraße 65 fischen musste, hatte er in 18 Jahren Frühjahrsputz noch nicht erlebt.

„Es ist schockierend, wie gedankenlos manche Menschen mit der Natur umgehen”, sagte Bohr. Die Helfer aus dem Ort haben unter anderem einen defekten Staubsauger, halbvolle Farbeimer und eine vor Fett triefende Bratpfanne aufgesammelt.

Mit der Ausbeute an Müll sei er zufrieden, sagte Bohr. Allerdings hätte er sich gewünscht, dass mehr als rund 20 Bürger aus dem Ort mitmachen. Weil seit vielen Jahren immer die gleichen Freiwilligen helfen, freue er sich besonders über neue Müllsammler.

Dazu gehörte am Sonnabendvormittag die neunjährige Lea. Sie hatte ihren fünfjährigen Bruder Max und ihre Mutter Diane Grüne überredet, die Handschuhe überzustreifen und den Ort herauszuputzen. „Es hat mir Spaß gemacht, nächstes Jahr mache ich bestimmt wieder mit”, sagte Lea, während sie einen abgebrochenen Federballschläger in einem Müllsack verstaute.

Als Vorsitzender des Fördervereins Dorfentwicklung will Bohr die Organisation in Benthe noch mindestens zwei Jahre lang übernehmen. „Auch wenn ich dann nicht mehr Ortsbürgermeister bin, liegt mir die Sauberkeit des Ortes weiter sehr am Herzen, schließlich sind wir Benther mit der Aktion Vorreiter in der Region gewesen”, sagte er. (Gerko Naumann)



24.03.2010, Calenberger Zeitung, S. 1

Bürger sind über radikalen Rückschnitt der Feldgehölze verärgert

Sobald sich die winterliche Frostperiode ihrem Ende nähert und Frühling in der Luft liegt, sind in den Haus- und Kleingärten die Motorsägen zu hören. Bäume und Sträucher werden gestutzt, damit sie ihr Wachstumskräfte konzentriert entfalten können. Derartige Pflegearbeiten führen auch die Gärtner der Stadt Ronnenberg aus. Im Abstand von drei bis vier Jahren, meint Gärtnermeister Oskar Lüthje, müssten die Feldgehölze kräftig zurückgeschnitten werden.

Erledigt ist der Rückschnitt bereits entlang des Landschaftskunstpfades am Benther Berg. Nicht alle Bürger haben allerdings Verständnis dafür. Sie sorgen sich um die Brutplätze der Vögel und bezeichnen die Arbeiten als Kahlschlag. Der Naherholungseffekt sei stark eingeschränkt, sagt Werner Bahntge aus Benthe. Zudem beziehe sich eine Aktion des Künstlers Uwe Ahrens auf Bäume und Vögel. Ahrens hat Notenblätter mit Frühlingsliedern an Zweige entlang des Kunstpfades gehängt. Diese Aktion verkomme jetzt zur brotlosen Kunst, sagt Bahntge. (ker)



24.03.2010, Calenberger Zeitung, S. 10

Stadt gibt Entwarnung: Büsche treiben wieder aus

Die Frühlingsliederaktion auf dem Landschaftskunstpfad wird am 10. April eröffnet

Wegen des radikalen Kahlschlags an Bäumen, Büschen und Sträuchern könne die Kunstaktion von Uwe Ahrens ihre Wirkung nicht entfalten, meint Werner Bahntge. „Der auf den Notenblättern erwähnte Frühlingsbote Kuckuck hat jetzt keine Möglichkeit mehr, Eier in Nester abzulegen”, sagt Bahntge. Der Benther hätte sich gewünscht, „dass der Künstler zum Protest gegen den Rückschnitt aufrufen würde”. Die Stadtverwaltung gibt Entwarnung. „Mit steigenden Temperaturen werden die gestutzten Gehölze neu austreiben”, sagt Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler.

Der Benther Künstler Uwe Ahrens hat am Pfad, den die Stadt im vergangenen Jahr anlässlich der Gartenregion als dauerhafte Landschaftskunst anlegen ließ, in Baumgruppen farbige Papierstreifen mit bekannten Liedern über die Natur aufgehängt. Einige sollen bei der Eröffnung der diesjährigen Kunstpfad-Saison am 10. April um 15 Uhr an der Bergmannschänke an der Hansastraße in Empelde vom Männerchor Concordia gesungen werden.

Ahrens will seine Aktion jeweils zu Beginn der nächsten Jahreszeit aktualisieren. Weitere Aktionen, auch mit anderen Künstlern, folgen während des Sommers. Die offizielle Saison 2010 des Landschaftskunstpfades am Benther Berg endet am 26. September. (ker)



22.03.2010, Calenberger Zeitung, S. 9

Dekorationen sind mühevoll gebastelt

Erlöse des Osterbasars kommen Stiftung des Roten Kreuzes zugute

Ihren Wochenendspaziergang haben am Sonnabend viele Benther Bürger mit einem Besuch des Osterbasars im evangelischen Gemeindehaus am Wallbrink verbunden. Der DRK-Ortsverein organisierte den Basar bereits zum 20. Mal – und zwar buchstäblich mit Fingerspitzengefühl.

„Die angebotenen Dekorationen haben wir seit Jahresbeginn mühevoll selbst gebastelt”, berichtete die Vorsitzende Lise-Lotte Reschke. Bei der Vorbereitung habe ihr ein 20-köpfiges Organisationsteam zur Seite gestanden.

Die Mitglieder des Ortsvereins hatten aber nicht nur kleine Osterfiguren gebastelt, sondern auch Kränze gebunden und 25 unterschiedliche Kuchen für die Gäste gebacken. Außerdem waren Stofffarbeiten sowie selbst gekochte Marmelade im Angebot. Die Stadtteilbücherei beteiligte sich mit einem Flohmarkt. Die gespendeten Taschenbücher wurden zu Nostalgiepreisen von nur einem Euro pro Stück verkauft.

„Die Erlöse kommen der Kinder- und Jugendstiftung des DRK zugute”, berichtete Reschke. Im vergangenen Jahr seien rund 900 Euro zusammengekommen. (Ingo Rodriguez)



19.03.2010, Calenberger Zeitung, S. 10

Buder ist zu Gast in Benthe

Besucher erleben eine heitere Lesung

Es ist rund ein Jahr her, dass Ernst-Erich Buder das erste Mal in Benthe gastierte. Nun gab es seine zweite „heitere Lesung”. Wieder war der Saal im Gemeindehaus Am Wallbrink voll besetzt. Und Buder schien sich bereits wie zu Hause zu fühlen. Jedenfalls erinnerte er sich noch sehr genau an seinen ersten Besuch: „Letztes Jahr habe ich in umgekehrter Richtung gelesen, das Fenster war auf meiner rechten Seite”, begrüßte er die Zuhörer.

Umso gespannter waren diese auf seinen zweiten Auftritt. Um es vorwegzunehmen: Er war ein voller Erfolg. Zwar fehlte in der Autorenliste diesmal Heinz Erhardt als Garant für schallendes Gelächter. Dafür lernte man jetzt mehr von Erich Kästner und Joachim Ringelnatz kennen – beides offenkundig Lieblingsschriftsteller von Buder. Und man lernte sie von ihrer etwas weniger bekannten, ihrer nachdenklichen, besinnlichen, ernsten Seite kennen. Vor allem Ringelnatz. So begegnete man hinter dem bekannten Autor des „Kuttel Daddeldu” nun auch jenem Hans Bötticher, der sich, selber schon sterbenskrank, seinen längst verstorbenen Vater noch einmal ins Leben und in eine bisher nicht erfahrene Nähe zurückwünschte. Der Heiterkeit tat dies indes keinerlei Abbruch. Im Gegenteil: „Bumerang”, „(Gips-)Reh im Park” und der „Holzwurm in der Schnupftabaksdose” erschienen jetzt noch wesentlich hintergründiger, ebenso wie die Gedichte von Kästner.

Kurzum: Es waren zwei höchst amüsante Stunden, für die sich die Zuhörer mit besonders herzlichem Beifall bedankten. Initiatoren der Lesung waren Manfred Bohr und Irmtraut Kosin vom Förderverein Dorfentwicklung Benthe



19.03.2010, Calenberger Zeitung, S. 10

Ortsverband steht vor Auflösung

SoVD-Mitglieder wollen keine Vorstandsverantwortung übernehmen – Bohr ist enttäuscht

Der Sozialverband (SoVD) Benthe steht vor dem Aus. Dies wurde bei einer kürzlich einberufenen Mitgliederversammlung deutlich. Auf der Tagesordnung standen Neuwahlen. Diese waren notwendig, weil kein bisheriges Vorstandsmitglied für eine Wiederwahl zur Verfügung stand.

„Wir hatten dieses bereits vor einem Jahr angekündigt und waren voller Hoffnung, dass sich ein neuer Vorstand finden würde”, sagte Vorsitzender Manfred Bohr. Stattdessen erklärte sich keines der Mitglied bereit, einen Vorstandsposten – gleich welcher Art – zu übernehmen. Kreisvorstandsmitglied Renate Mentner, die ebenfalls bei der Versammlung anwesend war, schaffte es ebenfalls nicht, neue Mitglieder für den Vorstand zu gewinnen.

Nach Satzung des Sozialverbandes Deutschland ist nun innerhalb von drei Monaten eine weitere Mitgliederversammlung notwendig. Bis dahin bleibt der bisherige Vorstand unter dem Vorsitzenden Bohr kommissarisch im Amt. Sollte sich dann allerdings immer noch kein funktionierender Vorstand gefunden haben, sei das wohl das Aus für den Ortsverband Benthe, sagte Bohr. „So traurig es klingt, davon gehe ich aus. Ich habe vieles versucht, um Mitglieder für eine Vorstandsarbeit zu gewinnen. Doch die Bemühungen waren alle erfolglos”, sagte der Vorsitzende resigniert.

Wenn der Ortsverband aufgelöst wird, bleibt die Mitgliedschaft im SoVD für die Mitglieder erhalten. Sie haben dann die Möglichkeit, sich für einen anderen Ortsverband in der Nähe zu entscheiden (Empelde, Gehrden oder Ronnenberg).

Zum Schluss der Versammlung nahm Bohr gemeinsam mit Mentner folgende Ehrungen vor. Ruth Meyer (50 Jahre), Maria Messerschmidt (25 Jahre), Hans Hölting (25 Jahre) sowie Hermann Bothe, Ingrid Dammeier, Marion Fellersmann, Bernd Grichel, Horst Köster, Michael Kühn, Erika Kuhnert, Manfred Pohl und Heinrich Röhrbein (alle zehn Jahre).



18.03.2010, Calenberger Zeitung, S. 13

Auf dem Benther Dorfplatz steht der erste Osterbaum

Ortschaft ist Vorreiter im Calenberger Land

Die Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten und der Grundschule in Benthe haben gestern auf dem Dorfplatz bereits den Osterbaum der Ortschaft geschmückt und aufgestellt – mehr als drei Wochen vor dem eigentlichen Fest. „Mit diesem frühen Termin steht in Benthe der erste Osterbaum im gesamten Calenberger Land”, sagte Ortsbürgermeister Manfred Bohr.

Er hatte gemeinsam mit Gärtnereiinhaber Manfred Behre zum achten Mal seit 2003 zu der beliebten Aktion aufgerufen. „Es bereitet immer wieder viel Freude, zu erleben, wie liebevoll die Kinder ihre selbst gebastelten Dekorationen anbringen”, sagte Bohr. Anschließend zog der Ortsbürgermeister gemeinsam mit Behre und den Kindern die bunt geschmückte Benther Birke auf dem Dorfplatz in die Höhe.

Passend zur Atmosphäre spielte Bohr dann auch höchst persönlich den Osterhasen – und verteilte an die Kinder zum Dank für ihre Mithilfe Schokoladeneier. (ir)



16.03.2010, Calenberger Zeitung, S. 13

Weberin stellt Kindern ihr altes Handwerk vor

Zwölf Jungen und Mädchen aus dem Empelder Kindergarten An der Halde haben gestern in Benthe die Weberin Karin Sandberg-Kobling besucht und ihr bei der Arbeit über die Schulter geschaut. „Unsere angehenden Schüler stellen zurzeit in Handwebrahmen kleine Textilarbeiten her und wollten einmal die Produktion auf einem großen Webstuhl sehen”, sagte Kindergartenleiterin Silke Yavuz. Sie hatte den Kontakt zu der Weberin hergestellt.

Sandberg-Kobling ist zwar bereits im Ruhestand, fertigt aber im Keller ihres Hauses an drei Webstühlen immer noch gelegentlich Auftragsarbeiten wie Tischdecken und Handtücher an. „Das Weben ist ein gestaltendes Handwerk, das nur noch wenig Zulauf findet. Dennoch ist es weiterhin ein Ausbildungsberuf”, sagte Sandberg-Kobling. Sie hatte in ihrem Berufsleben in ihrer Werkstatt in Benthe 25 Lehrlinge ausgebildet. „Es ist spannend, wie so ein Webstuhl funktioniert”, sagte der sechsjährige Silas und staunte. (ir)



15.03.2010, Calenberger Zeitung, S. 8

Schönes Geschenk für Haupt

Interview: Benther Schiedsrichter fährt im August zur Weltmeisterschaft

Bis in die Oberliga hat es Niels Haupt geschafft, musste aber aufgrund des Alters wieder in die Bezirksoberliga runter. Im Blindenfußball pfeift der Benther in der Bundesliga und ist international im Einsatz. Über die Besonderheit dieser Sportart und ein Geschenk, das er zu seinem heutigen 37. Geburtstag erhalten hat, sprach Redakteur Gerrit Nolte mit ihm.

Herr Haupt, wie sind Sie zum Blindenfußball gekommen?

Als 2007 die Bundesliga aufgebaut wurde, war auch der NFV beteiligt und hat bei den Verbandsschiedsrichtern angefragt. Daraufhin habe ich mich gemeldet. Es macht mir sehr viel Spaß – und diese Erfahrung kann einem keiner nehmen. Aber man muss dafür geboren sein. Denn es ist auch eine soziale Verpflichtung. Auf dem Platz ist man Helfer und Schiedsrichter zugleich.

Wie groß ist der Unterschied zum Fußball bei Sehenden?

Es ist etwas ganz anderes. Die Emotionen werden mit der Stimme transportiert. Wichtig ist, dass wir uns in die Akteure hineinversetzen. Dazu mussten wir uns bei Seminaren stundenweise mit verbundenen Augen bewegen. Das ist Wahnsinn. Wir gehen wirklich sehr sparsam mit unserm Gehör um, für die Blinden ist es der Augenersatz. Ich muss immer sehr nah an den Spielern dran sein, um die Zurufe und alles, was mit der Orientierung zu tun hat, zu kontrollieren. Sehende können zudem viel von ihnen lernen. Ale wollen zwar gewinnen, der Respekt voreinander ist aber größer und es ist eine große Gemeinschaft.

Sie waren auch schon auf der internationalen Bühne im Einsatz.

Ja, das stimmt. Im Vorjahr durfte ich bei der Europameisterschaft in Nantes pfeifen. Aber das tollste Geburtstagsgeschenk habe ich am Freitag als einer von acht Schiedsrichtern mit der Nominierung für die Weltmeisterschaft im August in Birmingham bekommen.



15.03.2010, Calenberger Zeitung, S. 14

Benther Bürger treffen sich beim neunten Jahresempfang

Ortsbürgermeister Manfred Bohr hält Rückschau – 2011 ist Schluss

Rund 200 Bürger sowie zahlreiche Ehrengäste haben sich gestern beim Jahresempfang der Ortschaft Benthe in der Gaststätte Fellersmann getroffen. Ortsbürgermeister Manfred Bohr hatte bereits zum neunten Mal zu dem Treffen eingeladen.

Bohr blickte in seiner Ansprache auf Ereignisse und Aktionen im vergangenen Jahr zurück. Er erinnerte vor allem an das Dorffest, den neuen Kalender und die Einbruchserie in der Ortschaft. Er brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass der Standort der infrage gestellten Grundschule gesichert ist. Über den Sinneswandel der Verantwortlichen sagte Bohr: „Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.”

Ronnenbergs Bürgermeister Wolfgang Walther erinnerte in seinem Grußwort an den Streit um vier Pappeln am Thorgarten. Obwohl Anwohner die allergieauslösende Wirkung der Blüten beklagen, konnten sich Ortsrat und Stadt nicht dazu entschließen, die gesunden Bäume zu fällen. „Ich bin auch Allergiker, aber das ist Demokratie”, sagte Walther.

Im nächsten Jahr lädt Bohr zum zehnten und vorerst letzten Mal zu dem Empfang ein. Dann will er aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten. (ir)



13.03.2010, Calenberger Zeitung, S. 1

Nicht nur die Gärtner sind sich sicher: Der Frühling kommt bestimmt

Auch wenn es draußen immer noch kalt ist und der Frühling nicht ins Calenberger Land einziehen will, ist ein Hauch davon bereits zu spüren. In den Gewächshäusern der Gärtnereien präsentieren sich Primeln und andere Frühblüher in bunter Farbvielfalt. Wer sich in dieses Blumenmeer begibt, kann die winterlichen Temperaturen sowie das triste Grau des Himmels und der Landschaft vorübergehend vergessen. Mögen außerhalb der Glashäuser nicht einmal die Schneeglöckchen richtig blühen, so ist der Frühling trotzdem nicht weit. Jeder kann sich, wie er mag, die Blumen ins Haus holen – und von Sonne und Wärme träumen. (ts)



07.03.2010, Hallo Sonntag, S. 5

Frühjahrsputz in Benthe

Bereits zum 18. Mal in Folge organisiert der Förderverein Dorfentwicklung Benthe den Frühjahrsputz (läuft ab diesem Jahr unter dem Motto „Der große Rausputz”), er findet statt am Sonnabend, 27. März. Gestartet wird um zehn Uhr auf dem Dorfplatz. „In den letzten Jahren waren stets viele Helfer dabei, ich wünsche mir auch in diesem Jahr eine ähnlich gute Resonanz, denn es wird bestimmt wieder einiges zu sammeln geben,” Ortsbürgermeister Manfred Bohr. Nach getaner Arbeit treffen sich die fleißigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Sporthaus, um über die Aktion zu klönen. Natürlich gibt es einen kleinen Imbiss für die Helfer. Dieser Imbiss wird vom Förderverein Dorfentwicklung Benthe spendiert.



25.02.2010, Calenberger Zeitung, S. 13

Gespräche über Kunst

Die Künstler Dieter Götze und Bernd Ellenberg stehen den Besuchern ihrer Gemeinschaftsausstellung im Kunstraum Benther Berg, Bergstraße 3, am Sonntag, 28. Februar, bei Kaffee und Kuchen Rede und Antwort. Sie wollen Kunstinteressierten die Entstehungsgeschichte der Objekte erläutern. Ihre Fotografien und Malereien sind nur noch am Freitag und Sonnabend von 15 bis 17 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 17 Uhr in der Galerie in Benthe zu sehen. Dann endet die gemeinsame Ausstellung mit dem Titel „Rost und Co”. (ker)



23.02.2010, Calenberger Zeitung, S. 10

Bohr bittet zum Jahresempfang

Ortsbürgermeister Manfred Bohr lädt die Bürger für Sonntag, 14. März, ab 11 Uhr, zum Jahresempfang in das Gasthaus Carthus am Steinweg ein. „Insbesondere die Neubürger sollten meiner Einladung folgen, denn es bieten sich viele Möglichkeiten, Kontakte herzustellen”, sagt Bohr. Den Gästen wird unter anderem eine reichhaltige Tombola geboten. Den Erlös erhält die Jugendfeuerwehr Benthe. (ker)



21.02.2010, Hallo Sonntag, S. 4

Buder tritt in Benthe auf

Der Förderverein Dorfentwicklung Benthe hatte im vergangenen Jahr den Schauspieler Ernst-Erich Buder zu einer heiteren Lesung verpflichten können. Wegen des großen Erfolges wird auch in diesem Jahr eine heitere Lesung mit Ernst-Erich Buder angeboten. Sie findet statt am Sonnabend, 6. März, im Gemeindehaus in Benthe, Wallbrink 5 und beginnt um 17 Uhr. Ernst-Erich Buder vom Schauspielhaus Hannover wird Texte von Erich Kästner und Joachim Ringelnatz lesen. Im Eintrittspreis von zehn Euro ist ein Pausengetränk enthalten. Eintrittskarten sind erhältlich bei Manfred Bohr (Telefon 0 51 08/36 48) und Irmtraut Kosin (Telefon 0 51 08/56 01) (r)



21.02.2010, Hallo Sonntag, S. 4

Vorstand muss gewählt werden

Der Sozialverband Deutschland – Ortsverband Benthe – führt am Freitag, 5. März, seine Mitgliederversammlung durch. Sie findet auf dem Saal der Gaststätte Fellersmann statt und beginnt um 17 Uhr. Neben den üblichen Berichtspunkten werden in diesem Jahr auch alle Vorstandsposten neu zu wählen sein, „denn keiner der jetzigen Vorstandsmitglieder wird für eine weitere Kandidatur zu Verfügung stehen”, berichtet der Vorsitzende Manfred Bohr und führt weiter aus „es ist sicherlich außergewöhnlich, dass der gesamte Vorstand nicht mehr antritt, aber wir haben uns alle entschieden, nach über 13 Jahren die Verantwortung in andere Hände zu legen”.

Manfred Bohr hofft jedoch, dass sich Mitglieder bereit finden, Vorstandsposten zu übernehmen, denn völlig unklar ist, was geschehen wird, wenn sich kein funktionsfähiger Vorstand finden sollte. „Daran mag ich gar nicht glauben”, merkt Manfred Bohr an. (r)



21.02.2010, Hallo Sonntag, S. 6

Gérard Sery stellt aus

„Impressionen in der Stille” heißt die Ausstellung von Gérard Sery, die Sonntag, 7. März, um 11 Uhr im Kunstraum Benther Berg in der Bergstraße 3 im Ronnenberger Ortsteil Benthe eröffnet wird. Der Künstler präsentiert Malerei und Bronze, einführende Worte wird Udo Winzek-Ohlsen sprechen. Der Kunstraum ist geöffnet freitags und sonnabends in der Zeit von jeweils 15 Uhr bis 17 Uhr und sonntags von elf bis 17 Uhr sowie nach Terminavereinbarung unter der Rufnummer 0175/173 70 13 oder per E-Mail: gerard.sery@web.de. (kr)



12.01.2010, Calenberger Zeitung, S. 13

Unbeschwert tanzen ganz ohne Zwang

Der Volkssportverein (VSV) Benthe beschreitet neue Wege. In Zusammenarbeit mit der Tanzpädagogin Sonia Rastelli hat der VSV kreatives Tanzen in sein Programm aufgenommen. Ohne Leistungsdruck, Altersbeschränkung, Vereinszugehörigkeit oder Vorkenntnisse können die Teilnehmer sich im freien Tanz unbeschwert fühlen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. „Wir wollen unser herkömmliches Angebot ergänzen”, sagt Sieglinde Müller vom VSV.

Sonia Rastelli will die Teilnehmer anleiten, ihren eigenen Tanz zu entdecken und sich künstlerisch auszudrücken. „Ganz ohne Übungsstress und vorgegebene Schrittkombinationen”, sagt die Tanzpädagogin. „Ich benutze Musik, Themen und Bilder, die die Vorstellungskraft anregen. Überhaupt lassen sich im Tanz Geschichten erzählen, die das Leben so schreibt”, sagt die gebürtige Marokkanerin, die in Hannover aufgewachsen ist. (ker)



09.01.2010, Calenberger Zeitung, S. 13

Nachbarn sollen aufeinander achten

Bei Hausbesuchen erhalten Polizisten einige Hinweise zur Einbruchserie am Benther Berg

Die Polizei reagiert auf die Einbruchserie in Wohnhäuser am Benther Berg. Beamte verteilten Handzettel mit Hinweisen und sprachen an den Haustüren mit den Bürgern. In den vergangenen vier Wochen sind der Polizei sieben Einbrüche in Benthe gemeldet worden. Aus einem Haus wurde eine wertvolle Uhrensammlung gestohlen, obwohl der Eigentümer im Obergeschoss schlief.

Nach Angaben von Kripochef Hartmut Retzlaff sind bereits Hinweise eingegangen, die jetzt überprüft werden. Der Kriminalhauptkommissar warnt Grundstücksbesitzer vor Sorglosigkeit und Unachtsamkeit. Das erleichtere es Einbrechern all zuoft, an ihre Ziele zu kommen. „Diese Täter schrecken nicht davor zurück, in Häuser einzudringen, in denen Bewohner schlafen”, sagt Retzlaff.

Er rät, folgende Hinweise unbedingt zu beachten:

■ Achten Sie im Mietshaus auf fremde Personen und verdächtige Fahrzeuge in der Nachbarschaft.

■ Hauseingänge sollen auch tagsüber abgeschlossen werden.

■ Türen und Fernster müssen professionell gegen Einbrüche gesichert werden.

■ Einen Nachbarn bei mehrtägiger Abwesenheit verständigen, auf das Haus oder die Wohnung zu achten.

■ Bei verdächtigen Beobachtungen (Hilferufen, ausgelösten Alarmanlagen) sowie bei Gefahr sofort die Polizei über Notruf 110 alarmieren.

■ Nicht das Risiko der Begegnung mit Tätern eingehen, sondern – wenn nötig – nur aus sicherer Distanz beobachten. (Bernhard Herrmann, Kerstin Siegmund)



07.01.2010, Calenberger Zeitung, S. 1

Uhren für 60 000 Euro gestohlen

Einbruchserie in Benthe – Die Polizei sucht dringend Zeugen und verteilt Handzettel

In den vergangenen vier Wochen sind Einbrecher in sieben Wohnhäuser eingestiegen. Unter anderem haben sie eine wertvolle Uhrensammlung im Wert von 60 000 Euro erbeutet.

Wie die Polizei gestern bekannt gab, sind Einbrecher in der Nacht zum 27. Dezember in ein Wohnhaus am Buchenweg eingedrungen. Sie konnten die Alarmanlage ausschalten und die Terrassentür aufhebeln. Der Hauseigentümer schlief im Obergeschoss und wurde um 4.10 Uhr von Geräuschen geweckt. Als er sich bemerkbar machte, flüchteten die Einbrecher. Sie hatten das Erdgeschoss durchsucht und eine wertvolle Uhrensammlung gefunden. Dem 60-jährigen Benther wurden 50 Uhren im Gesamtwert von etwa 60 000 Euro gestohlen.

Dieser spektakuläre Einbruch ist der siebte Vorfall in Benthe, der den Ermittlern der Polizei in Ronnenberg in den vergangenen vier Wochen angezeigt wurde. „Die Täter suchten sich offenbar gezielt Häuser in Waldnähe aus”, sagt Kripochef Hartmut Retzlaff. Sie seien sowohl tagsüber als auch nachts unterwegs. Vorwiegend hätten sie Fenster oder Terrassentüren aufgebrochen, um in die Räume zu gelangen.

Der bislang letzte Einbruch geschah in der Nacht zum 3. Januar. Die Täter hebelten die Terrassentür eines Hauses an der Bergstraße auf. Nach Polizeiangaben schafften sie es nicht, in die Räume zu gelangen.

Wegen der Einbruchserie hat die Polizei bisher verdeckt ermittelt. Alle Spuren seien noch nicht ausgewertet. „Wir werden die Fahndungsmaßnahmen verstärken”, sagt Retzlaff. Geplant sei unter anderem, Handzettel in Benthe zu verteilen. „Wir suchen dringend Hinweise und wollen auch aufklären”, sagt der Kripochef. (Kerstin Siegmund)



02.01.2010, Calenberger Zeitung, S. 10

Singles zeigen keine Berührungsängste

Silvesterparty im Sportheim Benthe: Besucher gehen ungezwungen auf Partnersuche

Rund 60 Alleinstehende haben am Silvesterabend bei der Singleparty im Sportheim Benthe gut gelaunt in das neue Jahr hineingefeiert – und dabei ungezwungen und ausgelassen Ausschau nach einem Partner gehalten. „Trotz der heftigen Schneefälle gab es keine Absagen oder Verspätungen”, sagte die Organisatorin Claudia Hahnelt kurz nach der Begrüßung. Dabei hatten sich die Singles aus dem ganzen Umland zur Partnersuche nach Benthe aufgemacht. Sogar aus Kaiserslautern waren zwei Gäste angereist, um mit anderen Singles gemeinsam Silvester zu feiern. „Viele haben über unsere Internetseite von der Party erfahren. Die Männer aus Kaiserslautern sind aber Bekannte von uns”, sagte Hahnelt.

Dass sich ansonsten wenige der Gäste untereinander kannten, erwies sich als völlig problemlos. Berührungsängste? Lampenfieber vor der Kontaktaufnahme? Fehlanzeige. Bei stimmungsvoller Tanzmusik kamen sich die Singles auf dem Parkett im Sportheim schnell näher. Für Hahnelt war das aber keine Überraschung. „Bei unserer Party vor zwei Jahren haben sich sogar vier Pärchen gefunden”, berichtete sie stolz. Der Trend gehe zu Singleaktionen. „Die zahlreichen Anrufe und Anfragen zeigen, dass der Bedarf da ist”, sagte Hahnelt.

Die Gäste konnten das nur bestätigen. „Das ist doch eine tolle Plattform, um ungezwungen Ausschau zu halten”, sagte Bernd Klingkowski. Die meisten der Besucher waren aber vor allem gekommen, um ausgelassen zu feiern. DJ Wolfgang Berth erwies sich mit seinem stimmungsvollen Musikprogramm als guter Kontaktvermittler. Er war allerdings mit seiner Partnerin Elke Ross gekommen. „Wir haben uns hier bei der Singleparty vor zwei Jahren gefunden und dabei so gut amüsiert, dass wir wieder dabei sein wollten”, erklärte er die Ausnahme. (Ingo Rodriguez)