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Doppelter Kunstgenuss mit leuchtenden Farben

05.01.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Friedhof soll eine Toilette erhalten

02.01.2018

Calenberger Zeitung

S. 2


05.01.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Doppelter Kunstgenuss mit leuchtenden Farben

Benther Verein zeigt Bilder der beiden Maler Karen Baumhöver-Wegner und Rainer Mörk

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Es wird bunt im Kunstraum Benther Berg. Nachdem der Verein ein erfolgreiches Jubiläumsjahr abgeschlossen hat, beginnt das Ausstellungsjahr 2018 bereits am Sonntag, 7. Januar – und das gleich mit einer seltenen Doppelausstellung der Künstler Karen Baumhöver-Wegner und Rainer Mörk.

Im vergangenen Jahr hat der Kunstverein einige bemerkenswerte Veranstaltungen im Terminkalender gehabt. Zudem sind mehrere neue Mitglieder hinzugekommen. Die üblichen sechs Ausstellungen pro Jahr sind 2018 auch bereits alle vergeben. „Sogar für 2019 steht bereits ein Künstler fest”, sagt Kristina Henze zufrieden.

Zu der aktuellen Doppelausstellung kam es, weil Malerin Baumhöver-Wegner ihr Werk nach gut drei Jahren Schaffenspause erst im vergangenen Jahr wieder fortgesetzt hat. „Ich wollte aber nur neue Bilder ausstellen”, sagt sie. Dafür waren die Wände im Kunstraum jedoch zu groß. Und Künstlerkollege Mörk, der mit ihr auch im Kunstforum der Medizinischen Hochschule Hannover zusammenarbeitet, reizte es, seine Bilder in einer gemeinsamen Ausstellung zu zeigen. „Hier muss man versuchen, mit einer kleinen Auswahl an Bildern viel zu erzählen”, sagt er.

Beide Künstler haben auch sonst viel gemeinsam: Klare, leuchtende Farben bestimmen ihre mit Acrylfarben gemalten Werke. Dazu bringen sie viele Schichten auf die jeweilige Arbeitsgrundlage auf – bei Mörk sind es bis zu 30. Baumhöver-Wegner nutzt Karton, Mörk wiederum Leinwände. Auch Vogelsand spielt für die Künstler eine besondere Rolle. Er wird in die Acrylfarbe gemischt, um die Bildoberfläche noch deutlicher zu strukturieren. „Ich mag es, wenn die Oberfläche grober, schroffer wird”, sagt die Künstlerin.

Mit der Rückkehr zur aktiven Kunst hat sie die leuchtenden Farben für sich entdeckt. Dazu kommt ihr Lieblingsformat, das Quadrat, das sie spielerisch mithilfe der Farbund Formgebung ihrer Motive aufbricht. Mörk arbeitet dagegen mit geometrischen Formen, „mit kleinen Ausflügen in andere Bereiche”, wie er erklärt.

Zur Eröffnung der neuen Doppelausstellung am Sonntag um 11 Uhr im Kunstraum Benther Berg, Bergstraße 3, spricht Rainer Grimm einleitende und fachkundige Worte. Die Werke von Baumhöver-Wegner und Mörk können dort noch bis zum 4. Februar betrachtet werden – jeweils montags und sonnabends in der Zeit von 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. (Uwe Kranz)

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02.01.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Friedhof soll eine Toilette erhalten

Der Seniorenbeirat fordert für den Friedhof am Ronnenberger Feld in Benthe sanitäre Anlagen

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Die Pflege der Grabstelle eines verstorbenen Angehörigen ist aufwendig und hin und wieder auch langwierig. Mancher Hinterbliebene kümmert sich bei seinem Besuch auf dem Friedhof sogar mehrere Stunden um die letzte Ruhestätte des Verstorbenen. In dieser Zeit ist es durchaus möglich, dass sich vor allem bei älteren Menschen der Körper meldet und sie eine Toilette benötigen. Auf dem städtischen Friedhof in Benthe suchen Besucher diese jedoch vergeblich. Ein Missstand, meint der Seniorenbeirat – und verlangt, diesen zu beheben.

In einem Antrag fordert die Seniorenvertretung die Stadtverwaltung auf, eine Toilette auf dem Friedhof am Ronnenberger Feld einzurichten. Zur Not – und falls sich keine andere Möglichkeit realisieren lasse – könne dies auch ein Dixi-Klo sein. „Es muss dringend eine Lösung her”, sagt Jürgen Kruse, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates.

Mehrere Anwohner haben sich nach Auskunft des Seniorenbeirats mit diesem Anliegen an ihn gewendet. Demnach sollen regelmäßig Friedhofsbesucher bei den direkten Nachbarn der Anlage geklingelt und darum gebeten haben, deren Toilette benutzen zu dürfen. Insbesondere bei Beerdigungen sei dies der Fall, sagt Kruse.

Doch das ist nicht alles. In ihrer Verzweiflung sollen Friedhofsbesucher und auch Mitarbeiter der Grünpflege bereits hinter Grabsteine gegangen sein, um dort zu urinieren. Dies hätten ihm Augenzeugen berichtet, sagt das Beiratsmitglied. „Das geht natürlich gar nicht.” Daher fordert der Seniorenbeirat eine dringende Abhilfe.

Bürgermeisterin Stephanie Harms hat der Seniorenvertretung bereits ihre Unterstützung für das Vorhaben signalisiert, berichtet Kruse. Der Rat und dessen Fachausschüsse werden sich demnächst mit dem Thema beschäftigen. (Marcel Sacha)

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