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Journalistisches: Benthe in den Medien


Übersicht

Benther fordern mehr Ruhe

17.01.2020

Calenberger Zeitung

S. 2

Zeidler ist in Bewegung mit Bild und Skulptur

11.01.2020

Calenberger Zeitung

S. 2


17.01.2020, Calenberger Zeitung, S. 2

Benther fordern mehr Ruhe

Lösungen gesucht für Verkehrsprobleme

Rechts oder links? Das ist im Moment eine der wichtigsten Fragen für die Einwohner Benthes. Vor allem in der Straße Am Steinweg und in der Salinenstraße bekommen die Anlieger derzeit wechselseitig Vor- und Nachteile von einseitigen Halteverboten zu spüren. Aber auch andere Verkehrsreglungen wurden im Ortsrat jetzt diskutiert.

Während der Beratungen zum Haushalt für 2020 fragte der FDP-Politiker Holger Garbe die anwesende Verwaltungsspitze, ob nicht ein Teil der geplanten Mittel für Straßensanierungen stattdessen für verkehrsberuhigende Maßnahmen verwendet werden könne. Das geht jedoch nicht – es handelt sich um unterschiedliche Töpfe.

Tempo 30 wird ignoniert

Bei dem Arbeitsaufwand, der damit verbunden sei, müssten die Benther bis etwa 2025 darauf warten, dass etwas umgesetzt werden könne, erklärte Bürgermeisterin Stephanie Harms. Besser seien deshalb individuelle Maßnahmen. Diese sollen in enger Abstimmung mit der Ortsfeuerwehr entwickelt werden. Denn die Durchfahrt der Rettungsdienste habe Priorität.

Eine erste Maßnahme nach einer Ortsbefahrung mit der Feuerwehr ist das wechselseitige Halteverbot in den Straßen Am Steinweg und Salinenstraße gewesen. Seither drehen sich die Diskussionen der Anwohner – je nachdem welche Straßenseite gerade probeweise mit den Verbotszonen belegt ist – um zugeparkte Grundstückszufahrten oder die höhere Geschwindigkeit, die seither von einigen Autofahrern erzielt wird.

Auch mit Blick auf die zuletzt häufiger monierten Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Sieben-Trappen-Straße verwiesen Harms und Ortsbürgermeister Detlef Hüper auf eine Ortsbegehung am 25. Mai. Vorerst versprach die Bürgermeisterin nur eine Messtafel für die Sieben-Trappen-Straße. (uwe)

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11.01.2020, Calenberger Zeitung, S. 2

Zeidler ist in Bewegung mit Bild und Skulptur

Physiotherapeutin und Künstlerin aus Hannover zeigt ab Sonntag ihre Werke im Kunstraum Benthe

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Ihr gehört die erste Ausstellung im neuen Jahr: Ab Sonntag, 12. Januar, stellt Uschi Zeidler im Kunstraum Benther Berg aus. Die Hannoveranerin zeigt in den Räumen des Vereins, Bergstraße 3, in Benthe Bilder und Skulpturen, die unter dem Motto „In Bewegung” stehen.

Los geht die Vernissage um 11 Uhr mit einer Begrüßung von Kunstraum-Kuratorin Kristina Henze, anschließend hält Norbert Hilbig einen Vortrag. Er ist Vorsitzender des Stammelbachspeichers, einem Verein zur Förderung von Künstlern in Hildesheim, und gut mit Zeidler befreundet. Auch die Künstlerin selbst ist anwesend und wird den Besuchern ihre Werke erläutern. Insgesamt zeigt sie 36 Bilder und 14 Skulpturen.

Warum sie ihrer Ausstellung den Namen „In Bewegung” gegeben hat? „Dieses Thema beschäftigt mich das ganze Leben”, sagt Zeidler, die viele Jahre als Physiotherapeutin gearbeitet hat und Verfechterin der sogenannten Feldenkrais-Methode ist. Noch heute bietet sie Kurse an. Benannt nach dem jüdischen Begründer Moshé Feldenkrais, beinhaltet die Methode die Schulung der Selbstwahrnehmung, um menschliche Funktionen zu verbessern, Schmerzen zu reduzieren und allgemein die Bewegungen als angenehmer zu empfinden.

Atelier in der List

Auch in ihren oft geschwungenen und manchmal verspielt-geheimnisvollen Skulpturen ist immer eine Bewegung drin. „Wenn ich fertig bin, balanciere ich die Werke aus und gucke, wie sie im Gleichgewicht sind”, sagt Zeidler. Sie arbeitet viel mit weißem und schwarzem Alabaster, einem von der Optik her dem Marmor ähnlichem Material. Die Bilder wiederum erhalten ihre Bewegung bei der Herstellung „durch aufgetragene Strukturmassen”, wie die Hannoveranerin sagt, die ihr 200 Quadratmeter großes Atelier Immengarten an der gleichnamigen Straße in der List besitzt. Diese Massen sind beispielsweise Marmormehl und gebrannter Kalk. „Diese Massen vertragen sich nicht, das sorgt für Bewegung und damit für Risse”, sagt die Künstlerin, die ihre Werke bereits in der Woche nach Weihnachten aufgehängt und positioniert hat.

In den vergangenen Jahren sei ihre Leidenschaft für Kunst immer mehr in Bewegung gekommen, sagt Uschi Zeidler. „Ich habe mir als Autodidaktin viel Wissen selbst angeeignet.” Einmal im Jahr bildet sie sich mit einem Kurs in Süddeutschland fort.

Die Ausstellung endet am Sonntag, 16. Februar, mit der Finissage. Bis dahin sind die Werke immer montags und sonnabends von 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr und nach Absprache zu sehen. Weiter geht es dann wieder ab 1. März mit der Ausstellung von Kelyne Reis. (Stephan Hartung)

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