Benthe

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Journalistisches: Benthe in den Medien


Übersicht

Kulturladen Benthe lädt zu Lesungen und Konzerten ein

24.12.2018

Hallo Sonntag

S. 7

Oya rockt die Bühne im Kulturladen

18.12.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Licht soll in den Wochnungen leuchten

23.10.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Erste Veranstaltung im Kulturladen ist ein Erfolg

22.10.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Kinder wollen alles für die erste Hilfe wissen

09.10.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Mini-Klasse wird herzlich empfangen

13.08.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Steine mahnen zu mehr Ehrlichkeit

07.08.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Der Kulturladen ist eröffnet

06.08.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Kulturladen Benthe feiert Eröffnung

02.08.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Benther Verein will sich gründen

10.03.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Busstation ohne Barriere

02.03.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Dorftreff soll schon im Sommer eröffnen

28.02.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Doppelter Kunstgenuss mit leuchtenden Farben

05.01.2018

Calenberger Zeitung

S. 2

Friedhof soll eine Toilette erhalten

02.01.2018

Calenberger Zeitung

S. 2


24.12.2018, Hallo Sonntag, S. 7

Kulturladen Benthe lädt zu Lesungen und Konzerten ein

Das Programm im Café benthe.mitte für Januar, Februar und März steht / Karten sind im Vorverkauf erhältlich

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Der Verein Kulturladen Benthe hat sein Programm für das erste Quartal im Café benthe.mitte vorgestellt. Er hat sich zum Ziel gesetzt, den Dorfladen nach seiner Schließung als Dorfmittelpunkt zu erhalten. So finden dort nun regelmäßig Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und weitere Veranstaltungen statt.

Am Sonnabend, 12. Januar, gibt es eine Märchenstunde für Kinder ab vier Jahre. Eine Märchenerzählerin hat Geschichten der Gebrüder Grimm im Gepäck. Außerdem stellt sich die Bücherei Benthe vor. Los geht es um 17 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro. Je Kind ist ein Getränk und Gebäck inklusive. Eine Begleitperson ist kostenlos dabei.

Für die Mitglieder des Kulturvereins ist am Sonnabend, 26. Januar, ab 19 Uhr das Winterfest. Für ein Begrüßungsgetränk, Fingerfood und Suppe vom Büfett (15 Euro) ist gesorgt. Anmeldungen nimmt der Verein bis zum 15. Januar per Mail unter vorstand@kulturladen-benthe.de oder Christian Gehrold unter Telefon (0 51 08) 2186 entgegen.

Jazz und Texte über Adam und Eva warten auf die Besucher am Sonnabend, 16. Februar. Das Holger-Halm-Quartett präsentiert einen musikalisch-literarischen Abend. Zu hören sind bekannte und auch seltener gespielte Blues-Balladen und Beziehungsromanzen von Tom Waits bis Harry Warren. Der Schauspieler Lars Holzapfel trägt dazu Texte zum Thema Mann und Frau vor. Diese stammen aus Adams und Evas Tagebüchern von Mark Twain und Geschichten von Elke Heidenreich. Der Eintritt kostet 15 Euro, Beginn ist um 20 Uhr.

Am Sonnabend, 9. März, kommt Susanne Theis, Regisseurin und Dozentin an der HMTMH, für einen literarischen Abend nach Benthe. Sie erzählt Geschichten von schönen Männern und klugen Frauen und nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise nach Europa, Asien und Afrika. Es geht um die Beziehung zwischen Frau und Mann, Liebe und Treue. Der Eintritt kostet 10 Euro, der Abend beginnt um 20 Uhr.

Info Eintrittskarten für die Veranstaltungen gibt es im Café benthe.mitte, Am Steinweg 18, während der Öffnungszeiten: dienstags und mittwochs von 9 bis 14.30 Uhr; freitags von 9 bis 22 Uhr; sonnabends von 9 bis 13 und 14.30 bis 18 Uhr und sonntags von 14.30 bis 18 Uhr. Karten gibt es während der Öffnungszeiten auch per Telefon unter der Nummer (0 51 08) 9 13 52 49. (Elena Everding)

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18.12.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Oya rockt die Bühne im Kulturladen

Mit ihrem Stilmix aus Soul, Jazz und Latin begeistert die Band die rund 60 Zuhörer in Benthe Mitte

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Manchen Zuhörer im Publikum hielt es nicht mehr auf dem Sitz, als die Band Oya am Sonnabendabend im Kulturladen Benthe Mitte spielte. Das Quartett bot an diesem Abend einen vielfältigen Mix aus Soul, Jazz und Latin und begeisterte damit die rund 60 Konzertbesucher.

Beim ersten Lied standen der Pianist Kurt Klose, die Bassistin Heike Busche und der Schlagzeuger Axel Leonhardt noch allein auf der Bühne und spielten ihre Instrumentalversion des Songs „The In Crowd”, der im Jahr 1979 von Dobie Gray veröffentlicht worden war. Sofort war das Publikum vom Sound sichtlich elektrisiert, und die ersten Köpfe nickten im Takt mit. Nach dem Applaus stürmte Sängerin Julia Wochner ans Mikrofon. Begleitet von der Band sang sie die Ballade „Don’t Know Why” von Norah Jones – womit auch die Vielseitigkeit der Musiker deutlich wurde.

Der vielfältige Musikmix begeisterte die Zuhörer. „Das ist genau meine Lieblingsmusik”, sagte Robert Muthmann. Angela Lewerenz war durch Freunde auf die Band aufmerksam geworden – und ihre Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Die Gehrdenerin hielt es nicht mehr auf dem Sitzplatz und sie tanzte im Takt der Musik mit. „Bei der fantastischen Sängerin musste ich mich einfach bewegen”, sagte Lewerenz.

Die Lieder von Oya sind mal leise, mal kraftvoll und immer voller Dynamik. Das liegt zum einen an Wochners Stimme, aber auch an ihrer eigenwilligen Improvisationskunst. Sie verriet den Zuschauern, dass sie jedem Lied eine eigene Note hinzufüge und nicht immer das Gleiche singen könne. „Bei einer Coverband wäre ich falsch”, sagte die Sängerin.

Beim Lied „Crazy Love” von Ray Charles knisterte es regelrecht im Café Benthe Mitte. Einige Zuschauer hielten sich an den Händen und genossen bei geschlossenen Augen die ruhigen Töne. „In dem schönen Laden herrscht eine Knuddel-Atmosphäre”, sagte Leonhardt. Und die Bassistin Busche ergänzte, dass es schön sei, die Zuschauer so nahe an der Bühne zu haben. „Die Stimmung ist super und viele Zuschauer grinsen einen an”, meinte Busche.

Besonders Alfons Schleinschock war hochzufrieden mit dem Verlauf des Abends. „Oya rockt die Bühne”, sagte der Leiter der Calenberger Musikschule, der das Konzert im Kulturladen Benthe Mitte mit organisiert hatte. Wer den Auftritt von Oya verpasst hat, erhält im neuen Jahr noch einmal die Gelegenheit, die Band zu erleben: Am Freitag, 1. Februar, spielt Oya in der Michaelisgemeinde Ronnenberg. Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. (Ann Kathrin Wucherpfennig)

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23.10.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Licht soll in den Wochnungen leuchten

Beirat der Kirchengemeinde Benthe veranstaltet zum dritten Mal ein Lichterfest / Dorfgemeinschaft soll gestärkt werden

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Die Teilnehmer des Sternmarsches kamen aus allen Richtungen des Ortes: An der Gärtnerei Behre, der Hochzeitswiese an der Bergstraße, am Friedhof und an den Sieben-Trappen-Steinen hatte ihr Umzug im Fakelschein begonnen. Ziel war das Gemeindehaus, wo die Dorfbewohner zum dritten Mal ein Lichterfest feierten.

Dorfgemeinschaft wird gestärkt

Lorens (10), Paula (12) und Lilly (12) hatten sich an der Hochzeitswiese getroffen und kamen zehn Minuten später mit ihren Fackeln am Gemeindehaus am Wallbrink an. „Wir haben uns spontan entschieden, und dann hat mein Vater mir die Fackeln gegeben”, sagt Lilly. Das Lichterfest wird vom Gemeindebeirat der Kirche organisiert und soll die Dorfgemeinschaft stärken. „Bei warmem Kakao und Kerzenlicht sollen Kinder und Erwachsene zusammenfinden”, erklärte Jörg Grune, Vorstandsmitglied im Gemeinderat.

Viele junge Eltern

Nachdem die rund 80 Gäste eingetroffen waren, hielt Pastor Martin Funke eine kurze Andacht und erinnerte an die Angebote der Gemeinschaft. „An diesem Ort können die Bedürfnisse der Mitmenschen gestillt werden”, sagte Funke. Er betonte, dass das Licht von diesem Abend mit nach Hause genommen werden soll. Damit es in den Benther Wohnungen weiter leuchten kann, wurde im Gemeindehaus eine Bastelaktion angeboten. Die 15-Jährige Sandy Meibert hatte schon lange nicht mehr gebastelt, doch beim Benther Lichterfest gestaltete sie ein großes Glas mit glitzernden Kleeblättern. „Meine Mutter möchte es ins Wohnzimmer stellen”, sagte die Oberschülerin.

Nachdem die Menschenschlange vor den Ständen mit dem warmen Kakao und den Würstchen kürzer geworden war, begannen anregende Gespräche unter dem klaren Sternenhimmel. Ilse und Wilfried Schürmann waren aus Bielefeld gekommen, um ihre Tochter, den Schwiegersohn und den neu geborenen Enkel zu besuchen. Das Ehepaar war zum ersten Mal bei dem Lichterfest und ist von der Teilnahme der vielen jungen Eltern begeistert. „In Benthe erleben wir einen großen Zusammenhalt”, sagte Ilse Schürmann. (Ann Kathrin Wucherpfennig)

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22.10.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Erste Veranstaltung im Kulturladen ist ein Erfolg

Die Improtheatergruppe 5te Dimension kommt beim Publikum gut an / Alle Plätze besetzt

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Gelungene Premiere im Kulturladen Benthe: Am Freitagabend wurde die erste Veranstaltung im Café ausgerichtet. Zu Gast war die Improtheatergruppe 5te Dimension, die rund 50 Zuschauer mit lustigen und skurrilen Bühnenstücken unterhielt.

Julia Behre sah zum ersten Mal ein Improvisationstheater – und war vom Mitmachen und den Spielarten fasziniert. „Die Schauspieler sind sehr kreativ, und es ist interessant, wie sich manche Szenen entwickeln”, sagte Behre. Zu Beginn erklärte Schauspieler Sebastian Barnstorf die Regeln, und die Gruppe zeigte einige Kostproben ihres Könnens. In dem kleinen Vorspiel beginnen zwei Schauspieler mit einer Szene. Ein Kollege kann mit dem Klatschen die Geschichte jederzeit unterbrechen und einen Schauspieler durch einen anderen Teilnehmer ersetzen.

Die Schauspielerin Julia Harlfinger von der Theatergruppe 5te Dimension wohnt in Benthe. „Wir können uns vorstellen, regelmäßig hier aufzutreten”, sagte sie. Im zweiten Teil des Theaterabends jagt ein Kracher den nächsten, und bei der Prophezeiung „Wenn es das nächste Mal regnet, ist die B 65 fertig gebaut”, brach das gesamte Publikum in schallendes Gelächter aus.

Werner Wind, Vorstandsmitglied des Vereins Kulturladen, war von der Theatergruppe begeistert, obwohl er vor der ersten Veranstaltung sehr nervös war, wie er gestand. „Die Plätze sind erst seit Kurzem ausgebucht”, sagte Wind. Der Eintritt zu der Veranstaltung war frei, der Platz musste aber reserviert werden.

Der Verein Kulturladen Benthe war im März gegründet worden, um einen Dorftreffpunkt aufzubauen. Er ist ein Treffpunkt für Stammtischbesucher, Radfahrer und Arbeiter. Das Café wird vom Verein unterstützt, der regelmäßig Veranstaltungen anbieten möchte. „Wir organisieren einen Quiz-Abend und haben schon ein Sommerfest im Sinn”, betonte Wind. Bei dem Sommerfest soll es Aktionen für Kinder geben und ein buntes Bühnenprogramm für die Erwachsenen.

Da ein Bistrobetrieb sich nicht mit der Gemeinnützigkeit des Vereins verträgt, betreibt Melanie Schulze das Café an der Straße Am Steinweg. „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen”, betonte Schulze. (Ann Kathrin Wucherpfennig)

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09.10.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Kinder wollen alles für die erste Hilfe wissen

Sechs Mädchen und ein Junge lernen bei Ferienaktion am Bauwagen Benthe stabile Seitenlage und richtige Notrufe kennen

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Einen Verband richtig anlegen, einen Notruf korrekt absetzen und einen Verletzten in die stabile Seitenlage bringen: Diese wichtigen Handgriffe, die längst nicht alle Erwachsenen beherrschen, haben Kinder jetzt bei den Johannitern gelernt. Lina Frömming, Teilnehmerin am Bundesfreiwilligendienst im Ortsverband Deister, übte bei der Ferienpassaktion des Jugendbauwagens Benthe mit sieben Kindern aus Benthe die Grundlagen der Ersten Hilfe.

Ein Höhepunkt der lehrreichen und für die Kinder kostenlosen Aktion war die Besichtigung eines Rettungswagens. „Die Kinder waren toll dabei und sehr wissbegierig. Es war ein einfaches, spielerisches Lernen”, sagte Frömming, die von Lisa Maack unterstützt wurde. „Besonders gefreut hat mich, dass Kinder aus Flüchtlingsfamilien dabei waren”, sagte Maack vom Jugendbauwagen Benthe. Toll sei auch gewesen, dass Fünf- bis Elfjährige mitgemacht hätten. „So konnten die Größeren prima den Kleineren helfen.” Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde.

Zuvor war die Erste-Hilfe-Aktion bereits zweimal in den Osterferien angeboten worden. „Nun haben wir uns nach den Wünschen der Kinder gerichtet. So hat mich vor allem Maja immer wieder damit gelöchert, wann denn der Kurs endlich stattfinden werde”, erzählte Maack, die den Kurs erstmals nun auch in den Herbstferien organisierte.

Den Benther Jugendbauwagen gibt es seit 2012. Er ist ein Projekt des Ortsrates. Die vor zwei Jahren gegründete Jugendgruppe trifft sich an jedem ersten Mittwoch im Monat um 16 Uhr. „Die Kinder können herkommen, spielen oder sich zurückziehen”, sagte Maack, die sich gemeinsam mit Stefan Behrens ehrenamtlich im Bauwagen engagiert.

Das nächste Projekt steht noch in diesem Monat an: Das Bauwagenteam plant für die Kinder aus dem Ort zu Halloween am Mittwoch, 31. Oktober, von 16 bis 17 Uhr eine Aktion. Alle Kinder, die in gruseligen oder auch lustigen Verkleidungen kommen, erhalten eine kleine Überraschung. Außerdem werden an diesem Tag die fünf besten Kostüme prämiert. Außer einer Tombola gibt es auch wieder Spiele wie Mumienwickeln, und es werden Gruselgeschichten vorgelesen. Und zum Nikolaustag im Dezember ist eine Veranstaltung für Jungen und Mädchen geplant. (Heidi Rabenhorst)

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13.08.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Mini-Klasse wird herzlich empfangen

An der Grundschule in Benthe sind zehn Kinder eingeschult worden – so wenige wie lange nicht

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Diese erste Klasse wird definitiv keine Platzprobleme im Unterrichtsraum haben: Zehn neue Erstklässler hat die Grundschule Benthe am Sonnabendmorgen bei ihrer Einschulungsfeier begrüßt. Diese begann mit einem Gottesdienst, anschließend gab es einige Vorführungen auf dem Schulhof, und zum Ende gab es für die Abc-Schützen die allererste Schulstunde.

Auf dem Schulhof trafen die Erstklässler nach einem Gang durch ein Spalier ein, das die älteren Schüler bildeten. Dort warteten bereits die Familien auf die zehn Kinder. Schulleiterin Ute Braß hieß die Jungen und Mädchen willkommen. Auch die Kinder des Benther Kindergartens hatten sich etwas einfallen lassen und führten einen Tanz auf. Die Drittklässer zeigten, unter anderem als Marienkäfer verkleidet, ein Theaterstück über Buchstaben und sangen anschließend ein Lied. „Herzlich willkommen!”, riefen die Kinder am Ende ihren neuen Mitschülern zu.

Eine ganz besondere Aufgabe kommt in diesem Schuljahr den Viertklässlern zu. Sie übernehmen für die Erstklässler Patenschaften und helfen ihnen auf diese Weise, sich in der Schule zurechtzufinden. Als Willkommensgeschenk hatten sie eine kleine Schultüte und Frühstückssets mit dem Namen des jeweiligen Erstklässlers gebastelt. Die Viertklässler versicherten ihnen: Sie sind für ihre Paten da, wenn sie traurig sind, Streit haben, alleine sind oder Trost brauchen. Geplant sind für das Schuljahr auch gemeinsame Unternehmungen beider Klassen.

Der erste Tag endete für die frisch gebackenen Schüler mit ihrer ersten Schulstunde bei Klassenlehrerin Anna-Lena Jochens. Dort hörten sie eine Geschichte und sangen Lieder. Derweil warteten die Eltern draußen auf dem Schulhof bei Kaffee und Kuchen auf ihre Kinder. Die geringe Zahl der Erstklässler in diesem Jahr ist in Benthe nicht die Regel. Im vergangenen Jahr seien es 16 Schüler gewesen, für das nächste Jahr gebe es 22 Anmeldungen, sagte Braß. „Meist sind es so um die 20 Erstklässler”, stellte sie fest. Die extrem kleine Klasse habe sowohl Vor- als auch Nachteile: Die Kinder hätten viel Platz im Klassenraum, man kenne sich gut. „Es könnte aber auch schwieriger für sie sein, Freundschaften zu knüpfen”, sagte die Schulleiterin. Immerhin sind zahlenmäßig gleich viele Jungen und Mädchen eingeschult worden. Die Existenz der Grundschule Benthe wird von der Stadt laut Braß trotz der wenigen Schüler nicht infrage gestellt. „Ich hoffe, dass es die Schule noch lange gibt”, sagte sie. (Elena Everding)

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07.08.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Steine mahnen zu mehr Ehrlichkeit

Heimatliebe: Wilhelm Kulke weiß viel über die Geschichte der Sieben Trappen

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Mit der Benther Geschichte kennen sich wohl nur wenige so gut aus wie Wilhelm Kulke. Seit seinem zehnten Lebensjahr lebt er in dem Ronnenberger Ortsteil und beschäftigt sich seitdem mit der Historie des Dorfes. Besonders faszinieren Kulke die acht Kreuzsteine, auch Die Sieben Trappen genannt, um die sich eine spannende Sage rankt.

Die Steine stehen unter einer Baumkrone am Benther Ortsrand, an einer Kreuzung im Ortsteil Sieben Trappen an der Bundesstraße. Sie sind aus Sand- und Kalkstein gehauen, auf jedem von ihnen ist ein Kreuz zu sehen. „Es sind Sühneund Bußesteine”, erklärt Kulke. Im Mittelalter sollen sie als Gerichtsort aufgestellt worden sein, es fanden dort Verhandlungen statt.

Uralte Legende

Zu einer dieser Verhandlungen entstand eine Legende, wie Kulke erzählt. Ein Bauer musste sich der Sage nach vor vielen, vielen Jahren dort wegen eines Betrugs verantworten. Sein Knecht beschuldigte ihn, dass er keinen Lohn für die getane Arbeit bezahlt hatte. Der Bauer stritt aber alles ab und sagte: „Der Teufel soll mich beim siebten Schritt in die Erde schlagen, wenn’s nicht wahr ist” – so wird es in dem Buch „Niedersachsens Sagenborn” beschrieben. Der Bauer machte sieben Schritte – und verschwand dann im Boden. Zurück blieben nur die letzten Trappen, also seine Fußspuren.

Kulke, der auch Vorsitzender des Arbeitskreises Ronnenberger Stadtgeschichte ist, hat bereits an einem Buch zur Benther Chronik mitgearbeitet und ein weiteres Werk zur Ronnenberger Stadtgeschichte herausgegeben. Der Hobbyhistoriker ist gelernter Förster, arbeitete aber zuletzt im Naturschutz. Nun genießt er in seinem Haus in Benthe gemeinsam mit seiner Frau den Ruhestand.

„Ich habe mich schon als Jugendlicher oft mit meinem Vater über die Geschichte des Ortes unterhalten”, erklärt Kulke seine Begeisterung für die Historie seiner Heimat. Er spaziert besonders häufig zu den Kreuzsteinen. „Ich halte dort gern an, manchmal spreche ich auch mit anderen Leuten über die Steine”, berichtet Kulke.

Unterirdischer Salzstock

„Unter dem Benther Berg war ein Salzstock, wodurch ungewöhnliche Vertiefungen im Boden entstanden”, weiß der Experte. Die Benther erkannten darin einst die Fußspuren des Bauern aus der Sage, als er seinen Meineid schwur, und somit meinten sie, einen „Beweis” für die Richtigkeit der Erzählung zu haben. Doch eher als der Bauer ist für die Absenkungen wohl der Salzabbau verantwortlich.

Die acht massigen Felsblöcke standen aber nicht immer an der Kreuzung. Ursprünglich seien sie Sühnesteine gewesen, die als Mahnung an den Orten aufgestellt worden waren, wo Menschen umgebracht wurden, sagt Kulke. Eigentlich waren es sieben Steine, ein Achter kam erst im Laufe der Zeit dazu. Die Steine waren früher rund um Benthe verteilt. Irgendwann wurden sie dann als Gruppe nahe der Windmühle im Ortsteil Sieben Trappen aufgestellt.

Zuvor hatten die Steine im Laufe der Zeit noch einige Male ihren Standort gewechselt. „Sie standen eine Zeit lang nahe der Bundesstraße 65 an einer Gaststätte. Doch als diese schloss und ein Bordell in das Haus zog, mussten sie einen anderen Platz bekommen”, erklärt Kulke. Er ist als ehemaliges Ortsratsmitglied an der Suche nach einem neuen Standort beteiligt gewesen. „Die Steine”, sagt er, „sind eine Mahnung zur Ehrlichkeit.” (Elena Everding)

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06.08.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Der Kulturladen ist eröffnet

Bistro in Benthe lockt mehrere Hundert Gäste – der ehemalige Laden soll Dorfmittelpunkt werden

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Lange haben die Benther darauf gewartet, nun ist es endlich so weit: Der Kulturladen hat am Sonnabend seine Eröffnung gefeiert. Das Bistro, in dem künftig viele Veranstaltungen angeboten werden sollen, soll der neue Dorftreffpunkt von Benthe werden. Bei der Eröffnung wurde schnell klar, dass dies durchaus realistisch ist: Die Benther taten genau das, wofür der neue Laden da ist – sie kamen zusammen. „Es sind so viele Leute da, die Eröffnung ist schon fast wie ein kleines Dorffest”, sagte Melanie Schulze, die das Café betreibt.

Trägerverein wächst rasant

Den ganzen Tag über gab es im Café, davor und im Hinterhof ein vielfältiges und unterhaltsames Programm. Schon am frühen Nachmittag zählten die Veranstalter etwa 200 Gäste. „Wir haben schon so viele Gäste hier und sind noch lange nicht fertig”, sagte Alfons Schleinschock, der Vorsitzende des Vereins Kulturladen Benthe, der eigens für die Umsetzung des Dorfcafés gegründet worden war. Mittlerweile geht der Verein rasant auf 100 Mitglieder zu. „Allein heute sind fast zehn Leute unserem Verein beigetreten”, sagte Schleinstock zufrieden. „Das zeigt, wie groß das Bedürfnis nach kulturellen Angeboten in Benthe ist.”

In Zukunft will der Verein im neuen Dorftreffpunkt Konzerte, Lesungen, Workshops und Kulturabende veranstalten. „Wir sammeln heute unter den Leuten eifrig Ideen, damit wir auch Sachen machen, die sich die Benther wünschen”, sagte der Vorsitzende. Schon im Voraus hatten sich viele ehrenamtliche Helfer zusammengetan, um die Eröffnungsfeier möglich zu machen. „Dieser Bereich hier sah gestern noch aus wie ein Schrottplatz”, bemerkte Schleinstock und zeigte auf den Hinterhof, auf dem nun eine Bühne und mehrere Tische aufgebaut waren. „Unsere Helfer haben den ganzen Müll zum Wertstoffhof gebracht, das Unkraut entfernt und alles aufgeräumt”, sagte er. So konnte es am Sonnabend im Hinterhof Musik von der Free-Chicken-Band, einen Trommel-Workshop für Klein und Groß, Bastelaktionen, Glitzertattoos für Kinder und vieles mehr geben.

Für Schulze, die nun Vereinswirtin des Ladens ist, verlief der Tag besser als erwartet. Die Betreiberin konnte sich am Sonnabend vor Glückwünschen und Lob kaum retten. „Ich schwebe gerade wirklich auf Wolke sieben”, sagte sie strahlend. „Die ganze Arbeit, der Umbau und die vielen Baustellen zahlen sich nun aus.” Gleich am Sonntag machte sie das Café wieder auf und bot Kaffee und Kuchen an. „Es ist noch total unwirklich, dass ich den Laden nicht einfach abschließe und wochenlang nicht für Gäste öffne, sondern, dass es jetzt wirklich losgeht”, verriet sie. Von nun an soll der Kulturladen regelmäßig öffnen. Dort gibt es Getränke, Kuchen, Frühstück, Mittagstische – und hoffentlich bald auch viele abwechslungsreiche Kulturveranstaltungen. (Johanna Steele)

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02.08.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Kulturladen Benthe feiert Eröffnung

Café bietet vielseitiges Programm an

Nach zwei Auflagen des Baustellencafés sind die Arbeiten am Kulturladen in Benthe abgeschlossen. Für Sonnabend, 4. August, von 8.30 bis etwa 22 Uhr sind die Benther Bürger eingeladen zur lang ersehnten Eröffnung des Cafés „benthe. mitte/Café & Mehr im Lädchen”. Die Räume sind in den vergangenen Monaten von der Café-Betreiberin Melanie Schulze und einigen Helfern liebevoll umgestaltet und renoviert worden.

Der Verein Kulturladen Benthe ist mittlerweile ins Vereinsregister eingetragen worden und hat die Gemeinnützigkeit erhalten. Von 10.30 bis etwa 19 Uhr wird sich der Verein über den ganzen Tag verteilt mit zahlreichen Aktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Eröffnung beteiligen.

„Vom Basteln bis zu Kinder-Tattoos, von Klavierlivemusik bis zum Perkussionsworkshop, von Handglocken bis zum Improtheater: Es ist sicherlich für jeden etwas Passendes dabei”, meint Vereinsvorsitzender Alfons Schleinschock. Darüber hinaus haben Mitglieder und Besucher die Gelegenheit, im Rahmen von Workshops Ideen und Anregungen zum Kulturladen zu entwickeln und dem Vorstand mitzuteilen. (uwe)

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10.03.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Benther Verein will sich gründen

Ziel ist Betrieb eines Dorftreffs

Unter dem Namen „Kultur und Kaffee in Benthe” hat der Verein für die Gründung und den Betrieb eines Dorftreffs in Benthe am Donnerstag die Zusage für eine Startfinanzierung des Stadtrates erhalten.

Am Montag, 12. März, um 19 Uhr steht nun im Gemeindehaus, Wallbrink 5, in Benthe die Gründungsversammlung an. Dabei will das Projektteam mit Melanie Schulze, Silvia Ventz-Heemann, Lucija Grubesic, Ulrich Heemann, Raimund Lehmann, Stefan Behrens und Alfons Schleinschock der Gründungsversammlung als Vereinsnamen „Kulturladen Benthe e.V.” vorschlagen. Während einer Informationsveranstaltung am 26. Februar hatten rund 50 Benther ihr Interesse an einer Vereinsmitgliedschaft und einer ehrenamtlichen Unterstützung erklärt. (uwe)

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02.03.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Busstation ohne Barriere

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Die Bushaltestelle Am Steinweg soll barrierefrei ausgebaut werden. Das teilte die Region Hannover jetzt mit. Die Haltestelle gehört zu insgesamt 16 Stationen im Süden der Region, die im nächsten Schritt so umgestaltet werden sollen, dass Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und ältere Menschen mit Gehhilfen dort sicher ein- und aussteigen können. Zunächst wird sich der Verkehrsausschuss der Region in seiner Sitzung am 15. März mit dem Vorschlag der Verwaltung befassen; die endgültige Entscheidung trifft der Ausschuss dann im Mai.

Wichtigste bauliche Veränderung an den Haltestellen ist eine Erhöhung der Einstiegsbereiche. Der Bordstein soll dann 16 Zentimeter über dem Straßenniveau liegen, wodurch der Einstieg erleichtert wird. Zudem sollen Tasthilfen und Führungselemente im Boden auch sehbehinderten Menschen eine bessere Orientierung bieten.

Die Gesamtkosten für den Ausbau, der Teil des Aktionsplans „Barrierefreier Linienverkehr” ist, belaufen sich laut Region auf etwa 590 000 Euro. Das Land Niedersachsen unterstützt die Maßnahme mit einem Zuschuss von etwa 390 000 Euro. Von den insgesamt rund 3600 Bushaltestellen in der Region sind bereits knapp 1300 umgerüstet worden. Zwischenziel sei es, in jedem Ortsteil einer Kommune mindestens eine barrierefreie Bushaltestelle anzubieten, teilte die Region mit. (bj)

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28.02.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Dorftreff soll schon im Sommer eröffnen

Viel Zuspruch für geplantes Kulturcafé: 60 Benther bekunden Interesse an Mitgliedschaft im Trägerverein

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Das Finanz- und Nutzungskonzept ist ausgearbeitet, Entwürfe und Renovierungspläne ebenfalls, rechtliche Grundlagen für Verkehrssicherheit und Hygiene sind geprüft, der Abschluss eines Mietvertrages rückt näher: Die Initiative Kultur & Kaffee in Benthe drückt mächtig aufs Tempo. Die Pläne, im früheren Dorfladen einen neuen Dorfgemeinschaftstreffpunkt zu eröffnen, werden immer konkreter. Für den 12. März ist bereits die Gründungsversammlung des Trägervereins geplant. Bei der zweiten Informationsveranstaltung im Gemeindehaus der Kirche haben nun rund 60 Dorfbewohner deutlich ihr Interesse an einer Fördermitgliedschaft in dem Verein bekundet. Möglichst schon im Sommer soll der neue Dorftreff eröffnen.

Raimund Lehmann aus dem siebenköpfigen Team Kultur & Kaffee in Benthe hatte nachgezählt. „In die Listen haben sich rund 50 Dorfbewohner eingetragen”, sagte er nach der Veranstaltung. Diese Interessenbekundung sei zwar keinesfalls verbindlich. Aber die Initiative kommt ihrem Ziel immer näher: 200 Mitglieder im Trägerverein hatte Lehmann den rund 80 Besuchern als Untergrenze genannt. Denn: Die Mitgliedsbeiträge in Höhe von etwa 60 Euro pro Jahr sind die wichtigste Säule im Finanzierungskonzept, um die jährlichen Kosten von rund 16 000 Euro für Miete, Nebenkosten, Reinigung und Werbung zu decken.

Die Renovierungs- und Umbaukosten von rund 16 000 Euro will der Trägerverein mit Spenden, Eigenleistung sowie einem Zuschuss und Darlehen der Stadt finanzieren. Elektrische Leitungen, Fliesen, die Einrichtung einer kleinen Küche für die Gastronomie, Toiletten, Trockenbau und Malerarbeiten: Damit wollen die Initiatoren möglichst bald anfangen.

Die Immobilie gehört dem Bruder des früheren Dorfladenbetreibers Stefan Behrens, der ebenfalls zum Team gehört. Der künftige Vermieter favorisiert die geplante Nachnutzung als Dorftreff zwar. Aber es gibt noch andere Interessenten für die leer stehenden Räume. „Deshalb wollen wir schnell Planungssicherheit haben, um im Juli oder August einen Mietvertrag zu unterzeichnen und zu eröffnen”, sagte Lehmann.

Eine wichtige Rolle im Nutzungsund Finanzkonzept spielt auch die Gastronomie. Im neuen Dorftreff sollen Stammtische, Vereine und Gruppen zusammenkommen. Geplant ist auch eine Vermietung für private Feiern. Außerdem sollen etwa zehn Kulturaktionen pro Jahr angeboten werden. Um mit der Gastronomie zusätzliche Einnahmen zu erwirtschaften, setzt das Konzept auf eine ehrenamtliche Mitarbeit. In einer Umfrage hatten kürzlich 68 Benther ihre Hilfsbereitschaft signalisiert. „Wir brauchen Spenden, Renovierungshelfer, Betreuer für das Café, Vorstandsleute und viele Mitglieder”, sagte Lehmann.

Vom Publikum gab es viel Applaus. „Toll, was ihr so schnell auf die Beine gestellt habt”, lobte ein Besucher. (Ingo Rodriguez)

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05.01.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Doppelter Kunstgenuss mit leuchtenden Farben

Benther Verein zeigt Bilder der beiden Maler Karen Baumhöver-Wegner und Rainer Mörk

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Es wird bunt im Kunstraum Benther Berg. Nachdem der Verein ein erfolgreiches Jubiläumsjahr abgeschlossen hat, beginnt das Ausstellungsjahr 2018 bereits am Sonntag, 7. Januar – und das gleich mit einer seltenen Doppelausstellung der Künstler Karen Baumhöver-Wegner und Rainer Mörk.

Im vergangenen Jahr hat der Kunstverein einige bemerkenswerte Veranstaltungen im Terminkalender gehabt. Zudem sind mehrere neue Mitglieder hinzugekommen. Die üblichen sechs Ausstellungen pro Jahr sind 2018 auch bereits alle vergeben. „Sogar für 2019 steht bereits ein Künstler fest”, sagt Kristina Henze zufrieden.

Zu der aktuellen Doppelausstellung kam es, weil Malerin Baumhöver-Wegner ihr Werk nach gut drei Jahren Schaffenspause erst im vergangenen Jahr wieder fortgesetzt hat. „Ich wollte aber nur neue Bilder ausstellen”, sagt sie. Dafür waren die Wände im Kunstraum jedoch zu groß. Und Künstlerkollege Mörk, der mit ihr auch im Kunstforum der Medizinischen Hochschule Hannover zusammenarbeitet, reizte es, seine Bilder in einer gemeinsamen Ausstellung zu zeigen. „Hier muss man versuchen, mit einer kleinen Auswahl an Bildern viel zu erzählen”, sagt er.

Beide Künstler haben auch sonst viel gemeinsam: Klare, leuchtende Farben bestimmen ihre mit Acrylfarben gemalten Werke. Dazu bringen sie viele Schichten auf die jeweilige Arbeitsgrundlage auf – bei Mörk sind es bis zu 30. Baumhöver-Wegner nutzt Karton, Mörk wiederum Leinwände. Auch Vogelsand spielt für die Künstler eine besondere Rolle. Er wird in die Acrylfarbe gemischt, um die Bildoberfläche noch deutlicher zu strukturieren. „Ich mag es, wenn die Oberfläche grober, schroffer wird”, sagt die Künstlerin.

Mit der Rückkehr zur aktiven Kunst hat sie die leuchtenden Farben für sich entdeckt. Dazu kommt ihr Lieblingsformat, das Quadrat, das sie spielerisch mithilfe der Farbund Formgebung ihrer Motive aufbricht. Mörk arbeitet dagegen mit geometrischen Formen, „mit kleinen Ausflügen in andere Bereiche”, wie er erklärt.

Zur Eröffnung der neuen Doppelausstellung am Sonntag um 11 Uhr im Kunstraum Benther Berg, Bergstraße 3, spricht Rainer Grimm einleitende und fachkundige Worte. Die Werke von Baumhöver-Wegner und Mörk können dort noch bis zum 4. Februar betrachtet werden – jeweils montags und sonnabends in der Zeit von 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. (Uwe Kranz)

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02.01.2018, Calenberger Zeitung, S. 2

Friedhof soll eine Toilette erhalten

Der Seniorenbeirat fordert für den Friedhof am Ronnenberger Feld in Benthe sanitäre Anlagen

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Die Pflege der Grabstelle eines verstorbenen Angehörigen ist aufwendig und hin und wieder auch langwierig. Mancher Hinterbliebene kümmert sich bei seinem Besuch auf dem Friedhof sogar mehrere Stunden um die letzte Ruhestätte des Verstorbenen. In dieser Zeit ist es durchaus möglich, dass sich vor allem bei älteren Menschen der Körper meldet und sie eine Toilette benötigen. Auf dem städtischen Friedhof in Benthe suchen Besucher diese jedoch vergeblich. Ein Missstand, meint der Seniorenbeirat – und verlangt, diesen zu beheben.

In einem Antrag fordert die Seniorenvertretung die Stadtverwaltung auf, eine Toilette auf dem Friedhof am Ronnenberger Feld einzurichten. Zur Not – und falls sich keine andere Möglichkeit realisieren lasse – könne dies auch ein Dixi-Klo sein. „Es muss dringend eine Lösung her”, sagt Jürgen Kruse, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates.

Mehrere Anwohner haben sich nach Auskunft des Seniorenbeirats mit diesem Anliegen an ihn gewendet. Demnach sollen regelmäßig Friedhofsbesucher bei den direkten Nachbarn der Anlage geklingelt und darum gebeten haben, deren Toilette benutzen zu dürfen. Insbesondere bei Beerdigungen sei dies der Fall, sagt Kruse.

Doch das ist nicht alles. In ihrer Verzweiflung sollen Friedhofsbesucher und auch Mitarbeiter der Grünpflege bereits hinter Grabsteine gegangen sein, um dort zu urinieren. Dies hätten ihm Augenzeugen berichtet, sagt das Beiratsmitglied. „Das geht natürlich gar nicht.” Daher fordert der Seniorenbeirat eine dringende Abhilfe.

Bürgermeisterin Stephanie Harms hat der Seniorenvertretung bereits ihre Unterstützung für das Vorhaben signalisiert, berichtet Kruse. Der Rat und dessen Fachausschüsse werden sich demnächst mit dem Thema beschäftigen. (Marcel Sacha)

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