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Journalistisches: Benthe in den Medien


Übersicht

Bunte Tropfen eingefroren

10.03.2020

Calenberger Zeitung

S. 2

„Gemälde beginnen Interaktion”

29.02.2020

Calenberger Zeitung

S. 9

Straßen für Kröten gesperrt

21.02.2020

Calenberger Zeitung

S. 2

70 Besucher beim Erzählcáfe

11.02.2020

Calenberger Zeitung

S. 6

Welche Heizung ist die richtige?

06.02.2020

Calenberger Zeitung

S. 2

Erzählcafé in Benthe wird fortgesetzt

05.02.2020

Calenberger Zeitung

S. 2

Kunstraum: Gründerin verstorben

27.01.2020

Calenberger Zeitung

S. 2

Benther fordern mehr Ruhe

17.01.2020

Calenberger Zeitung

S. 2

Zeidler ist in Bewegung mit Bild und Skulptur

11.01.2020

Calenberger Zeitung

S. 2


10.03.2020, Calenberger Zeitung, S. 2

Bunte Tropfen eingefroren

Manfred Wilke stellt im Benthe.Mitte aus

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Tropfen, die auf Wasser treffen: Die Galerie im Café Benthe.Mitte in Benthe, Am Steinweg 18, zeigt derzeit eine Auswahl von Arbeiten des Fotografen Manfred Wilke. Die Ausstellung läuft noch bis zum 26. April.

Bei den Bildern des Benthers handelt es sich um einen speziellen Bereich der experimentellen Fotografie. Dabei hält der Fotograf fest, wie Tropfen in eine Flüssigkeit eintauchen und als Säule wieder aufsteigen. Wie sie auf einen festen Untergrund treffen und/oder mit einem oder mehreren nachfolgenden Tropfen kollidieren. Dabei entstehen unterschiedliche Formen und Figuren, die nur für Sekundenbruchteile existieren und für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar sind.

Faszinierende Bilder

Mithilfe der Fotografie können diese faszinierenden Vorgänge eingefroren und sichtbar gemacht werden. Jede Tropfenfotografie ist einmalig und nicht exakt reproduzierbar. Wilke hat auf eine Vernissage verzichtet, stattdessen stellt er sich bis zum Ausstellungsende am 26. April sonnabends jeweils zwischen 16 und 18 Uhr zur Verfügung, um über seine Ideen und seine Methodik zu berichten. Schon am Sonnabend, 14. März, freut sich der Fotokünstler auf Besucher.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Cafés dienstags und mittwochs von 9 bis 14.30 Uhr, freitags von 9 bis 22 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 18 Uhr und sonntags von 14.30 bis 18 Uhr besichtigt werden. (Heidi Rabenhorst)

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29.02.2020, Calenberger Zeitung, S. 9

„Gemälde beginnen Interaktion”

Kelyne Reis präsentiert im Kunstraum Benther Berg ihre Ausstellung „Formen und Farben” / Brasilianerin gab Arzttätigkeit zugunsten der Kunst auf

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Auf dem ersten Blick sind es grafische Elemente und geschwungene Formen, die trennscharf mit Farben ausgemalt sind. Für die Künstlerin Kelyne Reis sind es aber nur scheinbar „einfache” Gemälde. Die 56-jährige Brasilianerin mit einem Atelier in Hannover-List verbindet mit ihren Werken große Hoffnungen und Ziele. Immerhin arbeitet sie an einem Bild oft bis zu einer Woche. „Die Arbeit ist erst erledigt, wenn ich das Gefühl habe, dass ein emotionaler Dialog mit dem Betrachter beginnen kann”, sagt sie. „Formen und Farben” – unter diesem Titel präsentiert Reis jetzt im Kunstraum Benther Berg etwa 30 Bilder und Objekte, die Besucher ihrer Ausstellung zu Gesprächen inspirieren sollen.

Dass Reis mit großen Ansprüchen arbeitet, ist angesichts ihrer bisherigen Lebensgeschichte nicht überraschend. Immerhin hat die studierte Medizinerin ihren Job als Fachärztin für Gefäßmedizin aufgegeben, um sich nun nur noch der Kunst zu widmen. Die 56-Jährige will mit ihren Bildern und Skulpturen Geschichte erzählen. „Ich spiele mit Farben und grafischen Formen, um meine Geschichte zu erzählen, aber die Gemälde gewinnen dann ihr eigenes Leben und beginnen Interaktion”, sagt Reis. Zu erzählen hat sie viel: Ihr Medizinstudium absolvierte die nahe Rio de Janeiro geborene Frau noch in Brasilien. Nach einem Urlaub in Deutschland – aus purem Interesse an Europa – kam Reis 1993 über viele persönliche Kontakte sogar für ein ganzes Jahr als Assistenzärztin nach Hannover. Dafür gab sie als 29-Jährige ihre eigene Praxis in Brasilien auf – und blieb in Deutschland. „Ich wollte Europa kennenlernen”, sagt sie. Trotzdem zog es sie 2009 nach Texas in die Vereinigten Staaten – gemeinsam mit ihrem Ehemann, den sie in Deutschland kennengelernt hatte, der beruflich dorthin versetzt wurde.

Ihr künstlerischer Werdegang zeichnete sich ab: Gemalt hatte Reis zwar schon immer, besuchte auch Kunstkurse und war Mitglied in Künstlergruppen. „In Texas habe ich aber meine Arbeitsstunden als Medizinerin reduziert, um mehr zu malen”, sagt sie. Seit der gemeinsamen Rückkehr mit ihrem Mann nach Hannover im Jahr 2017 ist sie nur noch als Künstlerin aktiv.

Im Kunstraum zeigt sie Bilder und Objekte, hergestellt mit Acrylfarbe, die zu einer Serie gehören. (Ingo Rodriguez)

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21.02.2020, Calenberger Zeitung, S. 2

Straßen für Kröten gesperrt

In der vergangenen Woche hätte man fast denken können, dass es schon losgeht. Mit dem Anstieg der Temperaturen beginnt auch wieder die Wanderung einer großen Zahl von Kröten. Die Tiere ziehen aus ihren Winterquartieren zum Ablaichen in die oft mehrere Hundert Meter entfernt liegenden Teiche und feuchten Senken.

Damit die Tiere auf ihrem Weg möglichst nicht überfahren werden, wird die Salinenstraße im Bereich des Benther Berges wieder ab Ende dieser Woche zusätzlich mit Pollern abgesperrt. Die Krötenwanderung wird voraussichtlich etwa vier bis sechs Wochen dauern.

Die Ronnenberger Stadtverwaltung betont in diesem Zusammenhang, dass die Salinenstraße grundsätzlich ganzjährig für den Autoverkehr gesperrt ist. Zum Schutz der Kröten wird der Weg zum Restaurant Waldwinkel zusätzlich mit Pollern abgesperrt. Außerdem kontrolliert die Polizei das Fahrverbot.

Helfer der Naturschutzorganisation BUND haben bereits in der vergangenen Woche an der Lenther Chaussee am Nordhang des Benther Berges einen Krötenzaun aufgestellt. Die Autofahrer werden gebeten, Rücksicht zu nehmen und dort langsam zu fahren, um die freiwilligen Helfer, die die am Zaun eingesammelten Kröten morgens und abends auf die andere Straßenseite umsetzen, nicht zu gefährden.

Die Stadtverwaltung appelliert zudem an alle Anlieger, auf die Natur und hier im Besonderen auf die Kröten, eine geschützte und aufgrund der abnehmenden Feuchtgebiete bedrohte Tierart, Rücksicht zu nehmen. (uwe)

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11.02.2020, Calenberger Zeitung, S. 6

70 Besucher beim Erzählcáfe

Der Kulturladen-Benthe hatte zum Erzählcafé in das Café Benthe-Mitte eingeladen. Es sollte über die Zeit der Sechzigerund Siebzigerahre in Benthe berichtet werden. 70 Gäste folgten der Einladung. Moderiert wurde die Veranstaltung von Christine van den Heuvel, der Leiterin des Landesarchivs Niedersachsen.

Viele, meist ältere Benther berichteten von ihren Erlebnissen aus der damaligen Zeit. Ergänzt wurden die Erzählungen von privaten Fotos, die bisher in alten Alben geschlummert hatten. Die Ronnenberger Bürgermeisterin Stephanie Harms hatte Matthias Biester mitgebracht, der zurzeit damit beschäftigt ist, das Stadtarchiv aufzubauen, und bat die Anwesenden, ihn mit entsprechendem Material zu versorgen. Es wurde beschlossen, das Benther Erzählcafè fortzusetzen.

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06.02.2020, Calenberger Zeitung, S. 2

Welche Heizung ist die richtige?

Stadt bietet gemeinsam mit der Klimaschutzagentur Aktionswochen für Hauseigentümer an

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Eine neue Heizung muss her. Ulrich Schmersow benötigt eine Anlage, mit der er kostengünstiger und umweltschonender Wärme erzeugen kann als mit seiner derzeitigen Ölheizung. Der Benther erhielt deshalb in seinem Haus nun Besuch von Energieexperten, die im Auftrag der Klimaschutzagentur der Region Hannover und der Stadt Ronnenberg unterwegs sind. Eine Musterberatung – als Auftakt für die Aktionswochen für Hauseigentümer, die in Ronnenberg am Montag, 10. Februar, starten.

Schmersow hat sich schon seit langer Zeit Gedanken gemacht. „Die Heizung haben wir seit 2004. Ich will weg vom Öl. Die Frage ist nur, ob Gas oder Pellets für die Zukunft besser sind”, sagt der Hausbesitzer, der auch umweltpolitischer Sprecher der Regionsfraktion von Bündnis 90/Grüne ist. Ein Problem sei auch, dass er an seinem denkmalgeschützten Haus kaum Veränderungen vornehmen kann. „Wir dürfen keine Außendämmung machen, weil das den Charakter des Hauses verschlechtert. Es geht also nur innen – und das ist sehr schwer umzusetzen”, erzählt Schmersow, der aufgrund entsprechender Denkmalschutzauflagen auch das Dach nicht mit Solarenergie bestücken kann. „Denkmalschutz und Klimaschutz – das lässt sich schwer miteinander vereinbaren.”

Viele Förderungen möglich

Solche Probleme und andere Fragen möchte die Klimaschutzagentur Region Hannover lösen und beantworten. „Wir machen solche Visiten schon seit 2014 in verschiedenen Städten und Gemeinden in der Region – und haben damit gute Erfahrungen gemacht, die Resonanz war groß”, sagt Vanessa Kohlmeier, Programmleiterin „Energieeffizienz in Wohngebäuden” bei der Agentur.

Für die nun in Ronnenberg folgenden Aktionswochen stehen 30 Berater zur Verfügung, pro Visite sind zwei Stunden angesetzt, sagt Kohlmeier. In der Beratung werden auch Informationen über Möglichkeiten zu Kostenübernahmen vermittelt. „Es gibt so viele Fördermittel wie nie”, sagt Andrea Unterricker, Teamleiterin Ökologie und Klimaschutz bei der Stadt Ronnenberg. Förderungen gibt es beispielsweise von proKlima oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Und was soll Ulrich Schmersow nun am besten machen? Andreas Lau von der Verbraucherzentrale Niedersachsen rät zu „Gas, das über Windstrom entsteht”. Dazu müsse eine Fotovoltaikanlage aufs Dach, wobei Lau die Bedenken von Schmersow ausräumen kann. „Klimaschutz geht vor Denkmalschutz. Und eine solche Anlage hält 25 bis 30 Jahre, amortisiert sich nach 14 Jahren.” (Stephan Hartung)

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05.02.2020, Calenberger Zeitung, S. 2

Erzählcafé in Benthe wird fortgesetzt

Die Resonanz beim Erzählcafé im Café benthe.mitte hat die Veranstalter vom Kulturladen Benthe überzeugt. Rund 70 Besucher, darunter auch Bürgermeisterin Stephanie Harms und Stadtarchivar Matthias Biester, waren gleichermaßen Gäste und Protagonisten. Moderatorin war Christine van den Heuvel, die Leiterin des Landesarchives Niedersachsen. Sie leitete die Diskussion, bei der jeder über die Geschehnisse in Benthe in den Sechziger- und Siebzigerjahren erzählen konnte.

Viele, meist ältere Benther, berichteten von ihren Erlebnissen aus der damaligen Zeit – unterstützt durch an eine Leinwand projizierte Fotos, die bisher in alten Fotoalben geschlummert hatten. Besonders interessant seien die mit Anekdoten gespickten Erzählungen gewesen, sagte der Kulturladen-Vorsitzende Christian Gehrold. Nach der Veranstaltung beschloss der Kulturladen, das Benther Erzählcafé als Veranstaltungsreihe fortzusetzen. (uwe)

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27.01.2020, Calenberger Zeitung, S. 2

Kunstraum: Gründerin verstorben

Künstlerin kuratierte auch Ausstellungen

Die Webermeisterin Karin Sandberg-Kobling ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Die Werke der Künstlerin sind in mehreren öffentlichen Gebäuden der Stadt zu bewundern. Nach der Gründung des Kunstraums Benther Berg im Jahr 2007 bildete Sandberg-Kobling gemeinsam mit Rainer Janssen und Dieter Götze den ersten Vorstand des Vereins.

Für ihre Webarbeiten bevorzugte sie klare Formen. Zart gesponnene Naturfasern wie Wolle, Baumwolle und Seide verarbeitete sie in vielen Stunden am Webstuhl zu exklusiven Kostbarkeiten. Ein sehr großes gewebtes Wandbild in vielen abgestimmten Blautönen hängt seit Langem im Rathaus in Empelde. Auch in der kleinen Kirche in Benthe und im Gemeindesaal sind Exponate von Sandberg-Kobling zu sehen. Für ihre Kunstwerke ließ sie sich unter anderem von den Farben ihres schwedischen Heimatortes Karlsborg inspirieren.

Die Kunsthandwerkerausstellungen, die sie regelmäßig organisierte, waren sehr beliebt. „Ihr war es immer gelungen, schöne Dinge des Lebens zusammenzufügen: edle Stoffe, fein gearbeitetes Metall, eigenwillig geformte Keramik”, sagt Kunstraum-Mitglied Karina Henze. Aus gesundheitlichen Gründen hatte Sandberg-Kobling zuletzt zurückgezogen gelebt. (uwe)

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17.01.2020, Calenberger Zeitung, S. 2

Benther fordern mehr Ruhe

Lösungen gesucht für Verkehrsprobleme

Rechts oder links? Das ist im Moment eine der wichtigsten Fragen für die Einwohner Benthes. Vor allem in der Straße Am Steinweg und in der Salinenstraße bekommen die Anlieger derzeit wechselseitig Vor- und Nachteile von einseitigen Halteverboten zu spüren. Aber auch andere Verkehrsreglungen wurden im Ortsrat jetzt diskutiert.

Während der Beratungen zum Haushalt für 2020 fragte der FDP-Politiker Holger Garbe die anwesende Verwaltungsspitze, ob nicht ein Teil der geplanten Mittel für Straßensanierungen stattdessen für verkehrsberuhigende Maßnahmen verwendet werden könne. Das geht jedoch nicht – es handelt sich um unterschiedliche Töpfe.

Tempo 30 wird ignoniert

Bei dem Arbeitsaufwand, der damit verbunden sei, müssten die Benther bis etwa 2025 darauf warten, dass etwas umgesetzt werden könne, erklärte Bürgermeisterin Stephanie Harms. Besser seien deshalb individuelle Maßnahmen. Diese sollen in enger Abstimmung mit der Ortsfeuerwehr entwickelt werden. Denn die Durchfahrt der Rettungsdienste habe Priorität.

Eine erste Maßnahme nach einer Ortsbefahrung mit der Feuerwehr ist das wechselseitige Halteverbot in den Straßen Am Steinweg und Salinenstraße gewesen. Seither drehen sich die Diskussionen der Anwohner – je nachdem welche Straßenseite gerade probeweise mit den Verbotszonen belegt ist – um zugeparkte Grundstückszufahrten oder die höhere Geschwindigkeit, die seither von einigen Autofahrern erzielt wird.

Auch mit Blick auf die zuletzt häufiger monierten Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Sieben-Trappen-Straße verwiesen Harms und Ortsbürgermeister Detlef Hüper auf eine Ortsbegehung am 25. Mai. Vorerst versprach die Bürgermeisterin nur eine Messtafel für die Sieben-Trappen-Straße. (uwe)

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11.01.2020, Calenberger Zeitung, S. 2

Zeidler ist in Bewegung mit Bild und Skulptur

Physiotherapeutin und Künstlerin aus Hannover zeigt ab Sonntag ihre Werke im Kunstraum Benthe

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Ihr gehört die erste Ausstellung im neuen Jahr: Ab Sonntag, 12. Januar, stellt Uschi Zeidler im Kunstraum Benther Berg aus. Die Hannoveranerin zeigt in den Räumen des Vereins, Bergstraße 3, in Benthe Bilder und Skulpturen, die unter dem Motto „In Bewegung” stehen.

Los geht die Vernissage um 11 Uhr mit einer Begrüßung von Kunstraum-Kuratorin Kristina Henze, anschließend hält Norbert Hilbig einen Vortrag. Er ist Vorsitzender des Stammelbachspeichers, einem Verein zur Förderung von Künstlern in Hildesheim, und gut mit Zeidler befreundet. Auch die Künstlerin selbst ist anwesend und wird den Besuchern ihre Werke erläutern. Insgesamt zeigt sie 36 Bilder und 14 Skulpturen.

Warum sie ihrer Ausstellung den Namen „In Bewegung” gegeben hat? „Dieses Thema beschäftigt mich das ganze Leben”, sagt Zeidler, die viele Jahre als Physiotherapeutin gearbeitet hat und Verfechterin der sogenannten Feldenkrais-Methode ist. Noch heute bietet sie Kurse an. Benannt nach dem jüdischen Begründer Moshé Feldenkrais, beinhaltet die Methode die Schulung der Selbstwahrnehmung, um menschliche Funktionen zu verbessern, Schmerzen zu reduzieren und allgemein die Bewegungen als angenehmer zu empfinden.

Atelier in der List

Auch in ihren oft geschwungenen und manchmal verspielt-geheimnisvollen Skulpturen ist immer eine Bewegung drin. „Wenn ich fertig bin, balanciere ich die Werke aus und gucke, wie sie im Gleichgewicht sind”, sagt Zeidler. Sie arbeitet viel mit weißem und schwarzem Alabaster, einem von der Optik her dem Marmor ähnlichem Material. Die Bilder wiederum erhalten ihre Bewegung bei der Herstellung „durch aufgetragene Strukturmassen”, wie die Hannoveranerin sagt, die ihr 200 Quadratmeter großes Atelier Immengarten an der gleichnamigen Straße in der List besitzt. Diese Massen sind beispielsweise Marmormehl und gebrannter Kalk. „Diese Massen vertragen sich nicht, das sorgt für Bewegung und damit für Risse”, sagt die Künstlerin, die ihre Werke bereits in der Woche nach Weihnachten aufgehängt und positioniert hat.

In den vergangenen Jahren sei ihre Leidenschaft für Kunst immer mehr in Bewegung gekommen, sagt Uschi Zeidler. „Ich habe mir als Autodidaktin viel Wissen selbst angeeignet.” Einmal im Jahr bildet sie sich mit einem Kurs in Süddeutschland fort.

Die Ausstellung endet am Sonntag, 16. Februar, mit der Finissage. Bis dahin sind die Werke immer montags und sonnabends von 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr und nach Absprache zu sehen. Weiter geht es dann wieder ab 1. März mit der Ausstellung von Kelyne Reis. (Stephan Hartung)

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