Harms will Bürgermeisterin bleiben
Harms will Bürgermeisterin bleiben

Harms will Bürgermeisterin bleiben

Stephanie Harms wurde als Bürgermeisterkandidatin nominiert

Amtierende Verwaltungschefin möchte weitermachen und tritt im Herbst zur Wahl an.

Es war keine große Überraschung mehr, aber jetzt ist es offiziell: Der CDU-Stadtverband Ronnenberg hat Stephanie Harms als Bürgermeisterkandidatin nominiert. Die amtierende Verwaltungschefin von Ronnenberg stellt sich zur Wiederwahl. Sie war auch die einzige Kandidatin.
Und eine Überraschung gab es dennoch: Harms erhielt von ihren Parteikollegen ein kleines Geschenk. Der CDU-Stadtverband gratulierte ihr mit einer großen Erdbeertorte. „Stephanie Harms auf die nächsten fünf Jahre“, lautete die Verzierung. Weil die Übergabe vor dem Rathaus erfolgte, wusste die Bürgermeisterin auch schon, mit wem sie das süße Geschenk innerhalb des Gebäudes teilen will. „Ich werde gleich im Rathaus eine Rundmail schreiben, dass sich die Mitarbeiter ein Stück abholen können“, sagte sie.

Zahlreiche Personalien

Der Kuchen, hergestellt von der Bäckerei Krause und gebacken mit Früchten von der Erdbeerplantage Fricke, ist eine echte Ronnenberger Torte – aber nur als Sahnehäubchen auf die aufwendige Wahl, die am Wochenende beendet wurde. Außer der Personalie Harms erledigten die CDU-Mitglieder auch die Aufstellung von Jörg Garbe, Stadtverbandsvorsitzender der CDU in Ronnenberg, auf den ersten Listenplatz für die Regionswahl. Im Wahlbereich Empelde und Benthe setzten die Mitglieder Gerald Müller, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion, auf den ersten Platz. Ebenfalls ganz vorn befindet sich Fynn Nuglisch, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Ronnenberg, im Wahlbereich Weetzen, Vörie, Linderte, Ihme-Roloven und Ronnenberg.
Im Mittelpunkt stand am Montagvormittag aber Stephanie Harms, die laut Garbe „in den vergangenen acht Jahren einen hervorragenden Job gemacht hat. Sie ist das Gesicht und die unumstrit¬tene Nummer eins der CDU in Ronnenberg.“ Die Bürgermeisterin freute sich über das Vertrauen und blickte nach vorn in Richtung Wahlkampf.

„Ich möchte gern mit den Menschen zusammenkommen. Hoffentlich ist das im Sommer wieder besser möglich als aktuell“, sagt Harms und denkt an die derzeitigen Kontaktbeschränkungen. „Man kann sich zwar auch online treffen, beispielsweise um mit Vereinen und Institutionen zu kommunizieren. Aber das ersetzt nicht den direkten Kontakt.“ Amtsinhabern werden oft Vorteile im Wahlkampf nachgesagt, weil sie wegen ihrer dienstlichen Verpflichtungen ohnehin in der Öffentlich-keit stehen. Dem widerspricht die 49-Jährige. „Der Wahlkampf ist alles andere als leicht, weil man in der Corona-Zeit als Bürgermeisterin schon genug gefordert ist.

Start des Wahlkampfs noch offen

Der offizielle Start des Wahlkampfs steht indes noch nicht fest. „Wir werden uns vom Stadtverband in Kürze treffen und dann Themen und Termine abstimmen“, sagt Jörg Garbe. Und dann beginnt der Kampf um Rathaus. Stephanie Harms wurde am 6. Oktober 2013 zum Ronnenberger Stadtoberhaupt ernannt. Sie trat am 8. Januar 2014 ihren Dienst an und löste Wolfgang Walther ab. Und bei einer Wiederwahl gibt es wieder Erdbeerkuchen? „Nein“, sagt Müller und lacht. „Dann ist die Erdbeerzeit vorbei. Vielleicht machen wir ein Grillfest mit Bratwürsten, wie damals zur Wahl 2013.“

Von Stephan Hartung

Quellenangabe: HAZ vom 04.05.2021


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